Herbst am Altrhein

Auch wenn es die Temperaturen zur Zeit nicht glauben lassen, ist es Herbst geworden. Liebgewonnene Sänger der Sommerzeit haben ihre Flüge nach Afrika oder in andere Überwinterungsgebiete weitgehend abgeschlossen. Dafür hört man jetzt am Altrhein wieder mehr Rotkehlchen und Zaunkönige. Auch die ersten Wintergäste sind offensichtlich auf dem Silbersee. Eine große Gruppe von Kormoranen war die letzten Tage auf dem Altrhein. Auch der Zwergtaucher ließ sich hören. Am hinteren Altrhein sind mindestens 3 Silberreiher und im gesamten Gebiet Graureiher. Auch Grau- und Kanadagänse kann man mit Auge und Ohr wahrnehmen. Das alles kann man so im Vorüberwalken erleben. Bei ordentlichem Wetter sind einige Vogelfreunde mit dem Spektiv unterwegs. Die können dann viele weitere Arten beobachten. Am 29.11. ist unsere Exkursion in dieses Gebiet. Die Teilnahme Lohnt sich!

Spaziergang am Oschelskopf

Am Donnerstag dem 05.11. lockten Gertrud und mich die sommerlichen Temperaturen zu einem Herbstspaziergang durch die Freinsheimer Weingemarkung Oschelskopf. Das Laub der verschiedenen Rebsorten mit ihrer Herbstfärbung, die im mildem Licht der Herbstsonne erstrahlte, erfreute unsere Augen. Zahlreiche Schmetterlinge flogen umher, um die wenigen Wildblumen, die der Sommer noch zurückgelassen hatte, zu besuchen und an ihren Blüten Nektar zu tanken. Zwei Turmfalken konnten wir bei ihren Jagdflügen beobachten, und ein Mäusebussard ließ sich bereitwillig fotografieren. „Spaziergang am Oschelskopf“ weiterlesen

Termine Pflegeeinsätze

Folgende Termine sind für Pflegeeinsätze auf unseren Grundstücken festgelegt worden. Wer uns hierbei unterstützen möchte, meldet sich bitte per E-Mail an info@nabu-ft.de.

  • 07.11.2015, 11:00 Uhr Weisenheim am Sand
  • 14.11.2015, 11:00 Uhr Kleiner Wald in Frankenthal
  • 21.11.2015, 11:00 Uhr Pflaumenwiese in Freinsheim
  • 19.12.2015, 11:00 Uhr Apfelwiese in Freinsheim

Wir freuen uns über jeden Helfer 🙂

PRESSEMITTEILUNG „Gewerbegebiet Südost“ Bobenheim-Roxheim

PRESSEMITTEILUNG  VOM 4. November 2015

„Gewerbegebiet Südost“ Bobenheim-Roxheim

(Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13a Abs. 1 Nr. 2 BauGB „Gewerbegebiet Südost“ – 2. Änderung) 

Kämpfer, aber keine Helden!

Ein von Anfang bis zum absehbaren Ende verkorkstes baurechtliches Vorhaben geht in die Zielgerade, anscheinend ganz nach Wünschen der Veranlasser. Schauen wir auf die letzten zwölf Monate zurück, so müssen wir als Vertreter von anerkannten Naturschutzverbänden folgende bedauerlichen Tiefpunkte des Projektes hervorheben: „PRESSEMITTEILUNG „Gewerbegebiet Südost“ Bobenheim-Roxheim“ weiterlesen

Horstkontrolle an der ZAK

Am Dienstag 27.10.2015 bestiegen Klaus und ich den Turm der Frankenthaler
Zwölf-Apostel-Kirche, um den Brutkasten auf Schäden zu kontrollieren und zu reinigen. Nachdem seit März keine Wanderfalkensichtung gemeldet wurde, waren wir überrascht, Beutereste und Gewölle – wenn auch nur in sehr geringen Mengen – dieses Greifvogels vorzufinden. Noch mehr aber staunten wir, als ein Wanderfalkenweibchen den Turm mit schnellen Flügelschlägen umkreiste und sich auf dem obersten Steinsims niederließ. „Horstkontrolle an der ZAK“ weiterlesen

Umweltsünder ertappt

In der Nähe unserer Wohnung Schraderstraße 45 befindet sich eine Ruhebank, auf der gerne Personen sitzen, um eine kleine Zwischenmalzeit zu verzehren, die wohl beim nahen Discounter ALDI erworben wurde.  Nun musste ich voller Groll auf diese Mitbürger feststellen, dass in der Umgebung dieser Bank Pudding-, Joghurt- und Fleischsalatbecher sowie Papiertüten umher lagen, obwohl ein Müllbehälter vorhanden ist. Voller Zorn auf meine unordentlichen Mitbürger sammelte ich wiederholt den Unrat mit Hilfe einer Greifzange ein, um ihn in den Müllbehälter zu befördern.

Eines Tages konnte ich endlich einen schwarz gekleideten Übeltäter auf frischer Tat ertappen, als er Abfall aus dem Müllbehälter holte und auf Gehweg und Rasenfläche verstreute. „Umweltsünder ertappt“ weiterlesen

Zugvogelbeobachtung am Grünstadter Berg

Heute morgen führte uns unsere Exkursion zur Zugvogelbeobachtung an den Grünstadter Berg. Leider waren am Treffpunkt am AEG in Frankenthal keine Mitstreiter so das Rainer und ich den Weg alleine nach Grünstadt antraten. Dort angekommen waren noch drei Leute von der NABU Ortsgruppe Eisenberg-Grünstadt zu unserer Veranstaltung dazugekommen. „Zugvogelbeobachtung am Grünstadter Berg“ weiterlesen

Pflanzaktion auf der Pflaumenwiese Teil 2

Heute habe ich die Versorgung der neu gepflanzten Zwetschgenbäume vervollstädigt. Gestern schon hat Peter die Pflöcke zum Anbinden eingeschlagen. Zuerst wurden die Bäume mit Bio-Baumanstrich versehen, dann wurden sie angebunden und etwas gedüngt. Mit Erde das Pflanzloch abgedeckt und der Gießring aufgebaut. Mit Rindenmulch das Ganze abgedeckt. Ein Schutz gegen Wildverbiss abgebracht, nochmal (mit Wasser!) gegossen und – fertig. Allen 5 Bäumen nun ein gutes Gedeihen! „Pflanzaktion auf der Pflaumenwiese Teil 2“ weiterlesen

Helfer gesucht!

Update: Sorry, da war ich meiner Zeit schon etwas voraus. Die Aktion findet am Samstag und nicht morgen statt.

Am Samstag den 03.10.2015 wollen wir auf unserer Pflaumenwiese in Freinsheim einige neue Bäume pflanzen. Wer schon immer mal einen Baum pflanzen wollte, ist herzlich eingeladen. Bei Interesse bitte eine kurze E-Mail an info@nabu-ft.de.

Pflegeaktion im Steinbühl

Gestern hat der Landesfachauschuss Feldherpetologie eine Pflegeaktion im Steinbühl bei Orbis im Donnersbergkreis durchgeführt. Es handelt sich bei dem Gelände um einen stillgelegten Steinbruch dessen Umfeld in einer Beweidung mit Auerochsen und Wildpferden strukturiert wird. Am Fuß des ehemaligen Steinbruchs befindet sich ein Gewässer welches ein wertvolles Biotop für Amphibien darstellt. Durch einen zu hohen Besatz mit Fischen (und Krebsen) droht es jedoch seinen Wert für die Amphibienpopulation zu verlieren. In dieser Aktion wurde mittels Elektrofischen ein großer Teil der Fischpopulation lebend abgefangen und in einem Nachbargewässer ausgesetzt. Bereits am Vortag wurde das Gewässer mit Netzten in kleinere Teileinheiten aufgeteilt. Außerdem wurden Reusen zum Fang der hier Gebietsfremd vorkommenden Kamberkrebse im Gewässer ausgebracht. Diese amerikanischen Krebse stellen eine große Gefahr, sowohl für die Amphibienwelt als auch die heimischen Krebsarten dar, die sie verdrängen. Der Bestand scheint aber nicht so hoch zu sein wie befürchtet, da wir insgesamt nur drei Krebse einfangen konnten. Bei der Fischaktion, bei der der niedrige Wasserstand sehr hilfreich war, konnten wir weit über tausend Fische einfangen und in ihr neues Heim verbringen. Zum größten Teil handelte es sich um Rotaugen, gefolgt von Rotfeder, Giebel und Flußbarsch. Während der Aktion in dem Naturidyll konnten wir ab und zu den Ruf vom Uhu hören, während wir von einer Gruppe kreisender Bussarde in großer Höhe beobachtet wurden. Aufgrund des guten Erfolgs konnten wir auf eine weitere Störung des Biotops am Folgetag verzichten und unsere Tätigkeit am späten Nachmittag erschöpft und zufrieden beenden.

Der Fang wird bestimmt und registriert
Der Fang wird bestimmt und registriert

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Quittenernte auf der Pflaumenwiese

Gestern hat die NAJU einen Ernteeinsatz auf der Pflaumenwiese gehabt. Zwischen zwei Regengebieten (endlich!) konnten die zahlreichen jungen Ernter ruckizucki ihre Eimer und Tüten mit großen, gesunden, wohlriechenden Quitten füllen.
Und wer macht jetzt das Quittengelee??

Fledermaus im Hochhausflur

Fledermaus in Notlage
Fledermaus in Notlage

Am Dienstag, dem 08.09.2015 erreichte ein Hilferuf – erst telefonisch, dann per Mail – Heiko Weissgerber bei der Servicestelle des NABU-Frankenthal. Im Flur des 5.OG eines Hochhauses im Albrecht-Dürer-Ring hatte sich eine Fledermaus einquartiert. Das ist zwar an sich nichts Ungewöhnliches, besonders um diese Jahreszeit, in der die Fledermäuse gerne herumschwärmen, um ihre nähere und weitere Umgebung zu erkunden und dabei auch gelegentlich in Wohnhäuser einfliegen. Normalerweise genügt es dann, ein Fenster weit zu öffnen, damit die Tiere spätestens am Abend den Raum wieder verlassen. In diesem Fall hatte sich die Fledermaus aber anscheinend zwei Tage lang nicht von der Stelle bewegt, sie blieb die ganze Zeit an die Sirene der Brandmeldeanlage geklammert. „Fledermaus im Hochhausflur“ weiterlesen