Friedhofsteich gepflegt

von Manfred Becker

Ziel unserer Maßnahme war, den Teich wieder auf seine ursprüngliche Größe zu bringen. Gras und Schilf waren vom Ufer aus in den flach profilierten Teich vorgedrungen. Zeitweise war im späten Sommer kaum noch Wasser zu sehen.

Gestern, am Samstag, den 19. Januar 2019, haben wir die im letzten Jahr angefangene Teichpflege fortgesetzt.

Vorbereitung zum Einsatz. Man erkennt den zugewachsenen Teich.

Diese Maßnahme war jetzt recht radikal. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich im Frühjahr alles wieder schnell zurechtwachsen wird.

nach getaner Arbeit. In der Mitte haben wir die Schilfgruppe stehen gelassen.

Nun haben wir einen Ausgangspunkt erreicht, wo sich eine Pflege wieder mit geringerem Aufwand durchführen lässt, vorausgesetzt man führt diese einigermaßen regelmäßig durch.

so sah der Teich am 19. Januar 2019 nach unserer Pflege aus. Die Randsteine sind nun wieder sichtbar.
Jetzt muss nur noch wenig Wasser aufgefüllt werden.

Mehlschwalben in Frankenthal

Nachdem ich wochenlang vergeblich nach Mehlschwalben Ausschau gehalten habe, habe ich am Mittwoch endlich einige gesehen und das in der Innenstadt von Frankenthal! In Mörsch hoffe ich immer noch vergeblich, nun aber zuversichtlich. Mittlerweile ist meine Hoffnung erfüllt worden. Am Freitag Abend sah ich einen Trupp Mehlschwalben über Mörsch kreisen.

Grüße vom Pirol

Heute Morgen habe ich beim Baden im Silbersee (brrrr, der Wind hat das kalte Wasser nach oben gewirbelt) meinen ersten Pirol des Jahres hören dürfen. Er meldete sich mehrmals. So können wir hoffen, auf der Exkursion am 1. Mai im Kleinen Wald auch diesen schönen Vogel hören oder gar sehen zu können.

Exkursion Geinsheimer Wasserwelten

Neu angekommen

Bei meinem wöchentlichen Rundgang durch den Kleinen Wald durfte ich heute zwei Neuankömmlinge willkommen heißen. Der Trauerschnäpper ist wieder auf der Streuobstwiese anzutreffen. Im Schilf an der Isenachbrücke hörte ich den Teichrohrsänger. Nun muss nur noch der Pirol rechtzeitig zur Exkursion am 1. Mai (um 7 Uhr bei den NABU-Garagen) kommen.

Auch schon da!

Nach dem Apfelblütenfest habe ich noch einen Spaziergang durch den Kleinen Wald gemacht. Und da war er! Der erste Kuckuck des Jahres 2017 rief aus einem Baum am Isenachufer. Schon am ersten April hörte ich in Lambsheim den ersten Fitis und ab 10. April war am vorderen Roxheimer Altrhein die Nachtigall zu vernehmen. Die erste dieser Art aber hörte unser Vorsitzender schon Ende März, ich konnte es kaum glauben!, am Almengraben.

Exkursion Vogelgezwitscher und violettes Blütenmeer

Heute war unsere jährliche Frühlingsexkursion auf den Grünstadter Berg, die wir in Kooperation mit dem NABU Leininger Land veranstalten. Nach der Begrüßung durch die Veranstalter teilten sich die Teilnehmenden in eine botanische und eine avifaunistische Gruppe mit jeweils gut 20 Personen auf. Leider war von den Küchenschellen (violettes Blütenmeer) nicht sehr viel zu sehen. Dies lag an der extremen Trockenheit und den relativ hohen Temperaturen der letzten Wochen. Die Frankenthaler Teilnehmenden schlossen sich überwiegend der von Jörn Weiß geleiteten Vogelexkursion an. Schon auf dem Parkplatz der Modellflieger waren Zilpzalp, Grünfink, Feldlerche, Kohlmeise und Buchfink zu hören. Wir gingen dann den Feldweg entlang des Wäldchens bergab. Dabei sahen und hörten wir Goldammer, Blaumeise, Stieglitz und Rabenkrähe. Der Gesang der Möchsgrasmücke begleitete uns auf unserem Weg. Außerdem sahen wir ein paar Mäusebussarde, eine Elster, ein Schwarzkehlchen, einen Turmfalken und eine Singdrossel. Botanisch war unsere Ausbeute eher bescheiden: Wir sahen einige Schlüsselblumen, Frühlingsfingerkraut, Veilchen, die Stinkende Nieswurz und Zypressenwolfsmilch. Natürlich gab es auch einige blühende Bäume z.B. Kirschbäume und Sträucher wie Schlehe oder Weißdorn. Wir drehten dann wieder um und gingen entlang des Wäldchens zum ehemaligen Militärgelände. Dabei hörten wir die Heckenbraunelle, einen Grünspecht und eine Amsel. Auf der Lichtung vor dem Militärgelände konnten wir, wenn auch aus größerer Entfernung, zum ersten mal das Schwarzkehlchen sitzend beobachten. Erneut hörten wir die Heckenbraunelle auf dem Gelände singen. Auch Ringeltaube, Rotkehlchen, Star und Girlitz ließen sich hören. Wir gingen noch ein Stück entlang des Zaunes und konnten nun auch aus der Nähe mehrfach das Schwarzkehlchen auf einer Stromleitung und auf dem Zaun sitzend beobachten. Auch die Goldammer ließ sich nochmals sehen. Zudem meldete sich jetzt auch die Singdrossel eindringlich zu Wort. Bevor wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz machten, schrie noch ein Fasan. Ein letztes Highlight der Exkursion waren 2 Grauammern, die sich gegenseitig ansangen. Eine davon sang auf einem Busch, bis wir die Autos erreichten. Die Teilnehmenden freuten sich über eine gelungene Exkursion.

Vogelkonzert im März

Der Winter ist auf dem Rückzug und schon einige Vögel sind zurückgekehrt oder haben angefangen, wieder zu singen. Bei meinen häufigen Besuchen am Vorderen Roxheimer Altrhein und auf dem Weg dahin hörte oder sah ich schon manchen Sänger oder Schwimmer: Amsel, Singdrossel, Buchfink, Grünfink, Blaumeise, Kohlmeise, Buntspecht, Grünspecht, Grauspecht, Schwarzspecht, Kleinspecht, Eichelhäher, Elster, Fasan, Gartenbaumläufer, Hausrotschwanz, Girlitz, Zilpzalp, Graugans, Kanadagans, Nonnengans, Nilgans, Schwanengans, Höckerschwan, Blässhuhn, Haubentaucher, Zwergtaucher, Stockente, Schnatterente, Graureiher, Halsbandsittich, Haussperling, Weißstorch, Kleiber, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Saatkrähe, Dohle, Reiherente, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Turmfalke, Mäusebussard, Türkentaube, Heckenbraunelle und Zaunkönig. Im Heßheimer Viertel hörte ich schon . Misteldrosseln und Stieglitze. Bitte entschuldigt die chaotische Reihenfolge der Arten. Ich habe sie aufgeschrieben, wie sie mir einfielen.

Und sie sind doch da!

Nachdem ich die Mehlschwalbenkolonie in der Pestalozzistraße zunächst für erloschen erklärt hatte, gab ich Entwarnung. Dann aber konnte ich die Schwalben nicht mehr fliegen sehen und erklärte die Kolonie wieder für erloschen. Zum Glück konnte ich sie jetzt wieder mehrmals beobachten. Daher gilt: Und sie sind doch da!

Pflaumenwiese in Blüte

Am Sonntag konnte ich feststellen, dass die Pflaumenbäume auf unserem Grundstück in voller Blüte stehen. Pünktlich zur Blüte wurden die auch die Bienenvölker dorthin verbracht, und so waren diese schon eifrig bei ihrer Tätigkeit zu beobachten. Zu meiner großen Freude lies sich sogar ein Wiedehopf auf unserer Wiese sehen!

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Girlitz ist da

Gestern hörte ich am Altrhein, auf den Feldern nördlich von Mörsch und im Nordend meine ersten Girlitze des Jahres singen. Auch sonst war am Altrhein viel los. Neben den Kanadagänsen waren auch Nilgänse unterwegs. Ich sah Haubentaucher, Zwergtaucher, Stockenten, Schnatterenten, Bläßhühner, Graureiher und in der Isenach schwamm ein Nutria. An Land sangen Meisen, Amseln, Grün- und Buchfink,Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Zaunkönig, Kleiber, Singdrossel und Misteldrossel. Auch Spechte waren zu hören.

Vorstandssitzung vom 16.02.2016

Gestern hat sich der Vorstand der NABU Gruppe wie jeden Monat im ÖGZ zur Vorstandssitzung getroffen. Die Sitzung war gut besucht und mit Hermann Deichfuß hatten wir auch einen Gast, der anlässlich seines kürzlichen runden Geburtstags und der netten Glückwünsche von uns, uns den Abend mit einem leckeren Kuchen versüßt hat. Dafür an dieser Stelle ein recht herzliches Dankeschön.

Neben der üblichen Themen, sprachen wir z.B. auch über die Planung zusätzlicher Pflanzaktionen und natürlich über die Jahreshauptversammlung, welche am 05.03.2015 stattfindet. Dieses Jahr steht wieder einmal die Wahl des Vorstands an und es ist schon klar, dass sich Veränderungen ergeben werden.

NAJU-Weihnachtsfeier

Zur letzten NAJU-Gruppenstunde in diesem Jahr fanden sich 8 Teilnehmer zur Weihnachtsfeier ein. Etwas früh – schon am 9. Dezember, etwas warm, aber gelungen.
Alle brachten etwas zum Essen oder Trinken mit, natürlich Selbstgebackenes. Lecker waren die Brownies von Elias!!
Bei Plätzchen, Kakao und Saft hat die Gruppe erstmal Rückblick gehalten und dann Wünsche und Ideen für das kommende Jahr gesammelt.
Anschließend gab es die bewährten Wettspiele: Erbsensaugen, Apfelschälen, Zeitungsknüllen, TT-Ball dopsen … die dank der großen Gruppe mal richtig spannend und vor allem lustig wurden.
Mit einem Weihnachtsgeschenk (Buch oder DVD aus der Tierwelt) wurden die Teilnehmer in die Weihnachtsferien verabschiedet.

Foto: Monika Kröber - NAJU Weihnachtsfeier
Foto: Monika Kröber – NAJU Weihnachtsfeier