Wildkaninchen und Feldhasen

Von unserem Balkon aus können wir das lebhafte Treiben der Wildkaninchen beobachten. Nahrungsaufnahme, Rangkämpfe, Paarung, Säugung des Nachwuchses, aber auch die Verfolgung durch Beutegreifer erleben wir mit. Am liebsten würden wir eingreifen, wenn wieder einmal eine Katze, oft nach stundenlangem Ansitz, ein niedliches junges zappelndes Kaninchenkind im Maul davonträgt. Weitere Fressfeinde wie Fuchs, Marder, Iltis, Hund oder Habicht, stellen zwar auch  den Kaninchen nach, doch konnten wir sie hier bei uns im Stadtgebiet noch nicht bei einer erfolgreichen Jagd beobachten.

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Pirol ade!

Jetzt ist es geschehen: Der Pirol ist verschwunden. Seit Donnerstag konnte ich ihn am Silbersee nicht mehr hören. Ich wünsche einen guten und (vor allem vor Vogeljägern) sicheren Flug und hoffe auf die rechtzeitige Rückkehr (vor unserer Exkursion am 1. Mai) im nächsten Jahr!

Kinderakademie 2015

Zum heißesten Tag des Jahres waren heute Theo und ich als Nistkastenbauer eingeteilt. Dank Theos guter Vorbereitung und Einweisung haben wir mit jedem Kind einen Nistkasten fertiggestellt.
Überrascht stellte ich fest wie gut es bei dieser Ferienfreizeit läuft: Elias, Fabian und Lukas haben alles toll organisiert. Nebenbei haben die Eltern und Großeltern tolle Beiträge geleistet ( Kuchen-, Salatspende etc. und Drehorgelspiel wie Riesenseifenblasen) und .. die Kindergruppe ist super – das macht dann wirklich Spaß.
Ein großes Lob an Organisation und alle Helfer und die Kinder – bis zum nächsten Jahr !

Ferien im Hochschwarzwald

Weißbindiger-Mohrenfalter Eriba ligea 15.07.2015 Breitnau Hochschwarzwald
Weißbindiger-Mohrenfalter
Eriba ligea 15.07.2015 Breitnau Hochschwarzwald
Türkenbundlilie unter Fichte
Türkenbundlilie unter Fichte
Kaisermantel Argynnis paphia 14.07. 15 Breitnau Hochschwarzwald
Kaisermantel Argynnis paphia 14.07. 15 Breitnau Hochschwarzwald
Admiral Vanessa Atalanta auf  Fichtenzweig Flügel zusammengeklappt
Admiral Vanessa atalanta
auf Fichtenzweig
Flügel zusammengeklappt
Admiral, die Flügel entfaltend
Admiral, die Flügel entfaltend
Admiral, mit aufgeklappten Flügeln
Admiral, mit aufgeklappten Flügeln

Eine erholsame Woche im Hochschwarzwald durften Gertrud und ich genießen.
Mitte Juli waren die Temperaturen in der Pfalz unangenehm heiß, jedoch in unserem Urlaubsort Breitnau war es stets etwas kühler und somit auch angenehmer.

Auf unseren Spaziergängen sahen wir wunderschöne Augenfalter, deren Bestimmung uns allerdings ziemliches Kopfzerbrechen bereitete. So beschäftigte uns der Weißbindige Mohrenfalter noch nach den Ferien. Dieser Mohrenfalter ist nämlich in der Färbung sehr variabel und hat zudem eine große Verwandtschaft, die ihm ähnelt. Hilfreich bei der Bestimmung waren schließlich folgende Angaben: Flugzeit Ende Juni bis Ende August, und die gefransten Flügelränder sind schwarz-weiß gescheckt. Der Weißbindige Mohrenfalter lebt im Mittelgebirge und steht auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Arten.

Der Admiral dagegen ist einer unserer bekanntesten Falter. Wir fanden es aber lohnend, ihn zu fotografieren, denn merkwürdigerweise saß er auf einem Fichtenzweig. Dort gibt es bekanntlich weder Nektar noch Obstsaft, an dem er sich hätte laben können, auch austretenden Baumsaft konnten wir am Fichtenzweig nicht erkennen. Der Falter öffnete und schloss seine Flügel in unregelmäßigen Abständen, und so konnten wir die unterschiedliche Färbung und Zeichnung der Flügelunter- und Oberseiten dieses prächtigen Edelfalters anschauen.

Häufig konnten wir den allgemein bekannten Kaisermantel beobachten. Bei seiner Bestimmung sollte man allerdings nicht leichtfertig sein. Zum einem sind Männchen und Weibchen unterschiedlich gezeichnet (hier im Bild ein Männchen mit den dunklen Längsstrichen auf den Vorderflügeln, die den Weibchen fehlen). Dann gibt es Arten, die dem Kaisermantel auf den ersten Blick in der Färbung sehr ähnlich sind.

Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns der Fund einer blühenden Türkenbundlilie, die im Schwarzwald noch häufig anzutreffen, aber in Rheinland-Pfalz vom Aussterben bedroht ist.

 

 

Pflege auf der Apfelwiese

Heute waren Evelyn, Rainer, Heiko und Manfred auf der Apfelwiese, unter anderem auch um die Auswirkungen des Sturms vor einer Woche zu beseitigen. Zu unserer Verwunderung stellte es sich heute als gar nicht so schlimm dar. Der große abgebrochene Ast von der Weide war, zwar nicht besonders schön, so doch beseitigt und das Holz auf einen Haufen getürmt worden. Wir mussten lediglich an einen Apfelbaum einen herabgebrochenen Zweig entfernen. Unsere Arbeit konzentrierte sich daher darauf, die Apfelbäume in der Mitte des Grundstücks freizuschneiden. Im nächsten Schritt müssen noch die Bäume am Rande des Grundstücks von Aufwuchs und Brombeeren befreit werden. Evelin und Rainer haben uns wunderbar kulinarisch versorgt – Vielen Dank dafür.

Apfelbaumwiese am 1. August 2015 Foto von Manfred Becker
Apfelbaumwiese am 1. August 2015
Foto von Manfred Becker

Sturmschäden auf unseren Grundstücken

Jörn war heute auf unseren Grundstücken in Freinsheim und was er dort vorgefunden hat, ist nicht schön. Der Sturm hat erhebliche Schäden angerichtet, wie man auf den Bildern von Jörn deutlich sehen kann. Die Weide steht glücklicherweise nicht auf unserem Grundstück, sondern bei unserem Nachbarn. Da steht der nächste Arbeitseinsatz bevor und nicht wie geplant die Ernte, sondern erst einmal das aufräumen.

NAJU

Bei der letzten NAJU-Stunde am Mittwoch haben wir den „Nistkastenbau“ für die Kinderakademie vorbereitet. Das heißt, Theo hatte alles vorbildlich geplant und aufgebaut. Er hat Bausätze für die 15 Kinder hergestellt, so daß die Kästen nur noch zusammengeschraubt werden müssen, aber auch das muss genau erfolgen und darin hat er uns eingewiesen. Vielen vielen Dank Theo, unser Nistkastenbauer, wenn wir dich nicht hätten …!!!

Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber

 

Heilpflanze am Friedhofsteich

Foto: Willi Schneider
Foto: Willi Schneider

Der Blutweiderich liebt feuchte Stellen und so auch das kleine Biotop im Parkfriedhof. Die rotviolette, ährenförmige Blüte fällt schon von Weitem auf. Man vermutet fast, dass es eine Zierpflanze ist. Der Blutweiderich ist aber eine Heilpflanze. Als Tee getrunken, kann er den Blutzucker senken. Man könnte diese heilende Pflanze am Friedhofsteich ernten, aber schöner ist es, man bewundert den Blutweiderich mit den braunen Rohrkolben am Friedhofsteich.

Bewässerung im Kl. Wald

Hier ein paar Eindrücke unserer Bewässerungsaktion am letzten Samstag. Alle Bäume stehen trotz des heißen Wetters überraschend gut da und die neu gesetzten Apfelbäume tragen schon Früchte. Leider versagte kurz vor Ende unser gerade aus der Inspektion zurückgekehrte Gator und brauchte Überbrückungshilfe 🙁

2. Brut Mehlschwalben geschlüpft

Bei uns am Haus in Freinsheim ist dieses Wochenende die 2. Mehlschwalbenbrut geschlüpft.
Unser Mehlschwalbenpaar ist dieses Jahr am 29. April gekommen. Leider wieder nur 1 Paar. Ich hoffe ja immer, daß die Kolonie mal wächst ! Es sind drei Naturnester und 4 Kunstnester unterm Dach. Bezogen wird immer nur das mittlere Naturnest. Die erste Brut – 2 Eier – ist am 1. Juni geschlüpft, bzw. da haben die Eltern die Eierschalen aus dem Nest befördert. Flügge waren die Schwalben dann am 28. Juni.
Nun also die 2. Brut mit 2 Eiern.
Viele Schwalben haben die große Hitze in ihren Nestern nicht überlebt, unsere schon – es ist ein Nest unterm Dachvorsprung nach Osten gerichtet, da scheint die starke Mittagssonne nicht mehr hin.
Wir wünschen unseren Schwalben eine gute Überlebenschance und vielleicht werden es doch mal mehr Paare.

Mahd auf der Apfelwiese

Diese Woche war es soweit: Unser Helfer in Sachen Mahd ist mit seinem John Deere Traktor über die Pflaumenwiese und Apfelwiese gefahren. Mann, hat das gestaubt, sooo trocken. Das Gras stand mir bis zur Nase – so hoch. Auf den Bildern sieht man vorher – nachher Effekt: Jetzt sieht es wie eine schöne Parklandschaft aus mit ein paar Blumeninseln, die für die Schmetterlinge stehen geblieben sind. Übrigens- die Äpfel sind recht klein – zu grosse Trockenheit diesen Sommer, dafür sind es viele. Sogar die Klaräpfel tragen reichlich und wollen schon geerntet werden.
Ganz herzlichen Dank an unseren Helfer!!

die NAJU erntet auf der Pflaumenwiese

Gestern hatten wir eine tolle Aktion auf unserer Pflaumenwiese mit der NAJU und weiteren NABU-Mitgliedern.
Wir haben die JOHANNISBEEREN geerntet !!
Die Beeren haben ganz schön gelitten durch die Trockenheit, Hitze und Sonne, z. T. mit Sonnenbrand reagiert oder eingetrocknet.
Unsere NAJU kam gut ausgerüstet mit Eimern angerückt, weniger gut gegen Zeckenattacken – aber ich hatte einen Spray dabei. Fleissig haben alle die Beeren gepflückt, schwarze wie rote – und nun viel Spaß beim Verwerten !!
Ich selbst hatte schon am Vormittag 10 Pfund geerntet und heute Marmelade gekocht für den NABU-Stand am Bauernmarkt.
Die Eltern der NAJU haben toll mitgemacht, Kinder gebracht oder abgeholt und auch beim Ernten geholfen.
Noch hängen 5 Büsche voll mit Beeren, die später reifen – also wer noch nicht hat….