Zauneidechsen bei Weisenheim

In der letzten Woche habe ich ausgiebig bei Weisenheim auf unseren Grundstücken nach Eidechsen Ausschau gehalten. Erfreulicherweise wurde ich fündig. Insbesondere auf dem Grundstück, dass wir mit einer Trockenmauer bereichert haben kontee ich einige Exemplare der Zauneidechse (Lacerta agilis) feststellen. Auch die Trockenmauer wurde gut angenommen, ebenso wie Reisighaufen und Einzelsteine. Dies sollte uns ermutigen, weiter solche Biotopbereicherungen auszubringen. Leider wurde durch die Umgestaltung zu einem Reitgelände unser Nachbargrundstück völlig als Lebensraum für diese Tiere zerstört. Weitere Vorhaben dieser Art müssen unbedingt verhindert werden, da die Zauneidechse eine streng geschützte Art ist und auf der roten Liste steht. Es ist völlig unverständlich, wie in einem FFH Vogelschutzgebiet solche Zerstörungen geduldet werden.

Das neue Mähwerk wird auf der Apfelwiese eingeweiht

Am Freitag bekam der NABU Frankenthal sein neues Mähwerk. Eine Supermaschine mit tollen Eigenschaften: sie passt auf den Gator. Eine Person kann sie alleine ein- und ausladen, sie frißt Brombeerranken, hohes Gras und Gestrüpp und zerkleinwert es – eine Wunderwerk, das uns die Arbeit sehr erleichtert.
In kleiner Besetzung (Manfred, Monika und Peter) haben wir am Samstag in 5 Stunden die Apfelwiese in einen Top-Zustand versetzt.
Die Wiese wurde samt Brombeeren gemäht, auch die schwierigen Ecken am Sauborngraben, die neu gepflanzten Apfelbäume bekamen einen schützenden Weißanstrich und einen Verbissschutz sowie einen ersten Schnitt, alle Nistkästen wurden gereinigt und neue gehängt. Fazit: 100% Belegung, z. T mit Doppelnestern. Außerdem haben wir das Altholz von unserer letzten Pflegearbeit weggeräumt.
Es hat Spaß gemacht und sieht jetzt vorbildlich nach Streuobstwiese aus mit Altbestand und jungen Bäumen. Die Bilder sprechen für sich!

NABU Apfelblütenfest

Heute fand bei traumhaftem Wetter unser NABU Apfelblütenfest statt. Leider sind an den Apfelbäumen nur spärlich Blüten zu finden. Wir befürchten es wird ein Jahr ohne Apfelsaft 🙁

Trotzdem war es eine schöne Aktion mit vielen interessanten Gesprächen begleitet von Gesang der Nachtigall.

Reinhard nutze die Gelegenheit um ein neues Reptilienbrett auszulegen. Mal sehen wer sich darunter ansiedelt.

Pflegearbeiten auf der Apfelwiese

Am letzten Samstag vor Weihnachten haben wir bei frühlingshaften Temperaturen unsere Apfelwiese gepflegt. Manfred und Wolfgang waren unter anderem mit der Kettensäge zugange, um abgestorbene und kranke Äste zu entfernen. Mit dem Freischneider haben dann auch Theo und Monika K. gearbeitet und reichlich wuchernde Brombeeren entfernt.
Monika H. und zwei syrische Asylbewerber pflegten die Jungbäume mit Baumanstrich und Freihalten der Wurzelscheibe. „Pflegearbeiten auf der Apfelwiese“ weiterlesen

Quittenernte auf der Pflaumenwiese

Gestern hat die NAJU einen Ernteeinsatz auf der Pflaumenwiese gehabt. Zwischen zwei Regengebieten (endlich!) konnten die zahlreichen jungen Ernter ruckizucki ihre Eimer und Tüten mit großen, gesunden, wohlriechenden Quitten füllen.
Und wer macht jetzt das Quittengelee??

Pflaumenernte 2013

PflaumenernteUnsere 60 Pflaumenbäume auf der NABU-eigenen „Pflaumenwiese“ beglücken uns dieses Jahr mit einer außerordentlich guten Ernte.

Die letzten 2 Jahre war da gar nichts – die Blüte war abgefroren.

Die Bäume sind blau mit großen, saftigen, süßen, wohlschmeckenden und gesunden, wurmfreien Früchten. Am heutigen Freitag 30. August, dem Tag vor dem Bauernmarkt helfen Heiko und Kumpel, Theo, Monika und Jörn ernten. Schnell sind die Kästen gefüllt und auf den Gator verladen.

Mit 12 Arbeitsstunden haben wir die gewünschte Menge für den Bauernmarkt geerntet.

NABU-Apfelernte 2013

Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber

Dank des feuchten Frühjahrs stehen unsere Apfelbäume – vor allem auch die frisch gepflanzten – gut da. An einem trockenen Frühlingstag am 5. Mai feierten wir unser traditionelles Apfelblütenfest in einer traumhaft schönen Apfelblüte .

Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber

Im Spätsommer waren die alten James Grieve Apfelbäume  reichlich mit Obst behängt, viel mehr als letztes Jahr.  Am 28. August haben wir geerntet. Schon um 8.30 Uhr radelt Peter zum  Ernten, da ist es noch angenehm kühl. Um 10 Uhr kommt Heiko mit einer Helferin (Elsa, hat sich über die NABU-Jobbörse im Internet gemeldet) und dem Gator angefahren, Rainer hilft mit und Monika, die auch für Verpflegung sorgt. Es sind so viele und gute Äpfel da…wir pflücken und lesen auf, denn die reifen fallen schon vom Hingucken runter…..

Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber

Bald sind alle Behälter gefüllt und Monika muss Nachschub organisieren. Schnell zeigt sich, dass es doppelt so viele Äpfel wie im Vorjahr sind. Monika fährt schon mal eine Autoladung voll nach Meckenheim zum Obsthof Feil, wo sie entsaftet und verpackt werden sollen. Inzwischen kommen Manfred und Hilmar noch  helfen. Evelyn unterstützt schließlich Monika noch mit dem Abtransportieren in ihrem PKW. Insgesamt waren es 24 Arbeitsstunden, die wir aufgebracht haben – bei trockenem, angenehm warmen Wetter.

Es hat Spaß gemacht!

Abgegebene Menge: 630 kg
Feil stellte sie erst mal in die Kühlung.

Foto: Monika Kröber
Foto: Monika Kröber