Bei unserer letzten Reinigungsaktion hatten wir einen überraschenden Fund.
Foto verdeutlicht alles.

aktuelle Informationen rund um unsere Naturschutzarbeit
Bei unserer letzten Reinigungsaktion hatten wir einen überraschenden Fund.
Foto verdeutlicht alles.

Der von uns vor über 20 Jahren angelegte Teich auf dem Friedhof Frankenthal war zuletzt derart zugewachsen und verlandet, dass wir beschlossen haben, ihn in diesem Herbst trocken zu legen und komplett auszuräumen. Dazu hatten wir gestern, am 26.09.2026 einen Arbeitseinsatz.

Nachdem wir das rund drei bis vier Meter hohe Schilf mit dem Freischneider zurückgeschnitten hatten, haben wir mit Spitzhacke, Spaten und weiteren Geräten begonnen, das stark verwurzelte Erdreich zu lösen und zu entfernen. Eine ausgesprochen mühsame und kraftraubende Arbeit.

Besonders die zum Teil mehrere Zentimeter dicken alten Schilfwurzeln machen große Probleme und sind ausgesprochen hart und stabil.

Dabei soll möglichst auch die nach unten abdichtende Teichfolie nicht beschädigt werden. Andererseits ist die Teichfolie vielleicht auch ohnehin inzwischen schon so alt, dass sie erneuert werden muss. Wir haben mehrere Stellen gefunden, an denen die Folie durch Wurzeln durchstoßen war, und an denen lose, nicht durchgehend verschweißte Folienteile vorlagen.

Wir kamen schließlich zu der Einschätzung, dass das komplette Ausräumen des Teiches von Hand unsere Kräfte übersteigt. Wir hatten zwar an mehreren Stellen auf kleiner Fläche die Bodenfolie bereits freigelegt, würden aber bei der jetzt angewendeten Methode noch viele Tage bis zum Freilegen der gesamten Teichfläche benötigen.


Wir wollen jetzt versuchen, durch Einsatz eines Baggers weiter voranzukommen.
Die Stadt Frankenthal hat auf ihrer Stadtratssitzung am 09.09.2026 Folgendes entschieden und bekanntgegeben.

Ein fester Termin in unserem Kalender ist der Auftritt auf dem Bauernmarkt. Wir zeigen Flagge für den Naturschutz in Frankenthal und der Region, freuen uns auf neue Kontakte, Anregungen und Gespräche, und werben für unseren Verein.
Mit unserem Einsatzfahrzeug, dem „Gator“, transportieren wir alles Material von unserem Lager bei den NABU-Garagen am Kleinen Wald zum Marktplatz. Lukas und Rolf haben am Vorabend schon alles zusammengepackt. Was alles auf so einen Gator draufgeht!

Der aufgebaute Stand, mit Stehtischen, Sonnenschirmen, „Kundenstoppern“ mit Infos und Diskussionsanregungen, Flyern und Nistkästen zum Abgeben und so weiter.

Die Aktiven aus unserem Verein wechseln sich ab bei der Standbesetzung (Fotos 1 von links mit Björn, Rainer, Rolf und Lukas; Foto 2 mit Carmen und Jörn).


Von unserer NABU-Regionalstelle in Landau haben wir zusätzliche fachkundige Unterstützung, hier mit Carmen, am anderen Tag war Corinna mit dabei.

Das linke Zelt ist für Kinder und Jugendliche liebevoll gestaltet von unserer NABU-Jugendleiterin (NAJU) Melanie, und hat viel Interesse bei den Kleinen geweckt.


Heiko schraubt Nistkästen zusammen, die gut nachgefragt wurden. Wir haben nur noch einen einzigen wieder mitzurückgenommen.

Auch die von Monika gekochte Marmelade von Früchten von unseren Streuobstwiesen (gegen Spende) gingen komplett weg.

Wir waren sehr zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen Bauernmarkts. Es hat sich gelohnt und viel Spaß gemacht.

Letzten Samstag haben wir ziemlich spontan daran gearbeitet, die Brombeeren auf der Apfelwiese in ihren Grenzen zu halten. Ursprünglich hat sich nur Manfred dazu bereit erklärt, mit dem Allmäher einen Einsatz zu machen. Ganz klar, daß ich als Ortskundige dazu komme und Verpflegung mitbringe. Erfreulicherweise hat sich noch Andrea, unsere Schäferin, angeboten mit ihrem Mulcher zu kommen und schließlich sagte auch Rolf zu, der dann tüchtig den Freischneider geschwungen hat! Ich habe dann mit der Gartenschere die Feinarbeiten direkt am Baumstamm durchgeführt. Somit waren wir ein perfektes Team und in drei Stunden war die Apfelwiese in einem guten Zustand mit noch etwas überschaubarer Brombeerwildnis.
Unsere älteren Apfelbäume haben ganz gut getragen und schon die ersten Äpfel abgeworfen. Also – erntereif. Da gab es noch ein paar Körbe Äpfel, die wir unter uns aufgeteilt haben, und den größeren Rest habe ich zuhause zu Apfelkonfitüre verarbeitet, die wir auf dem Bauernmarkt veräußern können. Martin kam noch kurz zum Gucken vorbei und spendete Birnen, die er gerade geerntet hat.

Andrea mit ihrem Mulcher

Manfred kämpft sich durch die Brombeeren …..

von rechts nach links ….

und von links nach rechts…

Rolf braucht eine Pause nach dem Freischneidereinsatz

Martin hat uns noch Birnen vorbeigebracht

Leistadter Rotapfel und Freinsheimer Taffetapfel ist erntereif

Fertig mit noch einem belassenen Wildstreifen
Am 22.08. führten wir wieder unsere Taschenlampenwanderung im Kleinen Wald durch. Wie die letzten Jahre war die Veranstaltung wieder gut besucht und wir konnten den Teilnehmern das heimliche Leben der Fledermäuse näher bringen. Ob mittels Detektor als auch im Schein der Taschenlampe konnten diese heimlichen Jäger der Nacht sowohl gehört als auch gesehen werden. Dabei wurde die Taschenlampe nur kurz angemacht um die Fledermäuse nicht zu arg zu stören. Auf jeden Fall wieder ein tolles Erlebnis für Gross und Klein.


Heute morgen um 8Uhr, bei noch angenehmen Temperaturen, waren wir mit viel Men- und Womanpower, sowie mit Allmäher und Freischneider, auf unserem Grundstück im Kleinen Wald zu Gange. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es durch gezielte Streifenmahd, sowohl für Flora als auch Fauna, ein tolles Habitat zu entwickeln. Dies wird aber sicherlich einige Jahre der Entwicklung in Anspruch nehmen, aber wir sind willens, das so zu verwirklichen. Heute wurde in einem ersten Schritt an der Grundstücksgrenze ein Streifen gemäht, die überall aufkommenden Brombeeren zu entnehmen und rund um den Kirschbaum die aufgewachsenen Sprösslinge zu entfernen. Diese wurden dann direkt genutz um eine Benjeshecke, also eine „Hecke“ aus Totholz zu beginnen. Nach zwei Stunden war es dann aber auch schon so warm, das Mensch und Maschine beschlossen haben, es für heute gut sein zu lassen. Wenn sich der ein oder andere bei einer der kommenden Aktionen beteiligen möchte, darf er sich gerne bei mir melden. Kontaktdaten findet ihr auf unserer Homepage oder ihr meldet euch einfach zu unserem Newsletter an, dann werdet ihr immer zeitnah über unsere Aktionen informiert. Abschliessend noch ein paar Eindrücke von heute.







Da unser Stammlokal im wohlverdienten Betriebsurlaub ist, fällt der Stammtisch im August aus. Der nächste Stammtisch findet somit am 03.September im Al Canale statt.
Nachdem der Grossteil der Jungvögel in Gerolsheim ausgeflogen sind, wird es vor Ort merklich ruhiger. Ein paar wenige spätere Bruten werden noch gefüttert, aber auch diese sollten die kommenden ein, zwei Tage ausfliegen. Grund genug für uns die erstmals in diesem Jahr verwendeten Bauzaunplanen wieder abzumontieren. Dies haben Rolf und ich gestern getan und nun hat man wieder einen freien Blick auf die Grube. Aus vielen Gesprächen vor Ort wurde uns mitgeteilt das diese Maßnahme gut ankam und so werden wir das auch kommendes Jahr so machen und dann auch einzelne „Gucklöcher“ auf kinderfreundlicher Höhe einbauen 😉


Gestern fand unsere Fahrradexkursion zu unserem Beobachtungsstand der Bienenfresser statt. Selbst aus der Wetterau kam ein Teilnehmer um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Auch wenn aktuell das Treiben vor Ort noch etwas zurückhaltend ist, konnten Gross wie Klein die bunten Vögel schön beobachten.



Letzten Montag machten wir uns mit der Naju-Gruppe auf den Weg, um die Bienenfresser in Gerolsheim zu besuchen. Mit unseren Fahrrädern und Rollern ging es die etwa 2 km vom Parkplatz bis zu den Brutwänden der schönen Vögel. Am Beobachtungsstand erwartete uns Jörn und erzählte einiges über die bunten Vögel. Einer war ganz nah zu beobachten.
Anschließend ging es zurück nach Lambsheim zu unserem obligatorischen Sommerfest. Das leckere Buffet wurde eröffnet, zu dem jeder etwas Tolles mitgebracht hatte: Von Muffins, Pizzaschnecken, Schafskäse, Maiskolben bis hin zu vielen leckeren Salaten war für jeden etwas dabei.
Zum Austoben gab es ein großes Trampolin.
Und als es dann richtig warm wurde, startete eine Wasserschlacht mit Wasserpistolen und Schwämmen – was für eine Erfrischung!
Das war genau das Richtige an so einem heißen Tag.Am Ende des Ausflugs waren alle müde, aber glücklich. So macht Naturerlebnis einfach Spaß!
Nach den Ferien starten wir mit unseren Gruppenstunden im kleinen Wald in Frankenthal und auch am Ende dieses Halbjahrs wird es wieder ein Treffen bei uns im Garten geben mit Grillen und Lagerfeuer.
Wir freuen uns schon!
Simon und Melanie

Gestern trafen wir uns an unseren NABU-Garagen um dort mal wieder aufzuräumen, auszusortieren und Material, was kaputt oder nicht mehr benötigt wird, zu entsorgen. Alle hatten Spaß dabei und so war nach gut zwei Stunden alles wieder sauber und aufgeräumt.


Am Strohhutfestsamstag wurden die Jungstörche der beiden Brutpaare auf Frankenthaler Gemarkung durch Christian Reis von der Aktion Pfalzstorch und mich beringt. Während in Mörsch vier Jungstörche beringt wurden, wurde den drei Jungstörchen am Strandbad, durch mich getauft auf die Namen Tick,Trick und Track, eine besondere Ehre zuteil, denn sie bekamen neben den Vogelwartenringen auch jeder einen Beinsender. Hierdurch können die Reisen der drei Jungstörche taggenau auf der App „AnimalTracker“ verfolgt werden. Aktuell sind die drei aber noch auf dem Horst am Strandbad anzutreffen, da ihre ersten Ausflüge noch etwas dauern werden. Sobald das aber der Fall ist, werden wir hier informieren. Auf jeden Fall nochmals ein recht herzliches Dankeschön an Christian für die unkomplizierte Zusammenarbeit.




Anfang Juni stand die jährliche Beringung unserer Steinkauzjunge an. Leider war in diesem Jahr nur zwei der Röhren durch Steinkäuze besetzt. Während in einer Röhre nur ein Nichtbrüter kontrolliert wurde, konnten wir in einer anderen Röhre vier Jungkäuze beringen. Wir werden weiter für diese Eulenart rund um Frankenthal Nisthilfen aufhängen und betreuen und hoffen somit die Population wieder zu stärken und aufzubauen. Wenn jemand Interesse hat sich in diesem Arbeitskreis zu engagieren, so meldet euch einfach bei Monika Hahn oder mir (Jörn Weiß). Kontaktdaten findet ihr auf unserer Homepage.



Am letzten Samstag führten Manfred, Axel und ich eine kleine Pflegemaßnahme auf unserem Grundstück 1719/1 im LSG Kl.Wald durch. Die Bäume mussten freigestellt werden um sie besser bewässern zu können und bei der Gelegenheit wurde die Storchennisthilfe ebenfalls vom Unterwuchs befreit.





Am letzten Mittwoch war ich auf Einladung des Verein für Naturschutz und Heimatpflege e.V. bei der feierlichen Einweihung der ersten Biberinfotafel im Rhein-Pfalz-Kreis. Eine kleine feine Veranstaltung mit tollen kleinen Rahmenprogramm. Vom Schülerchor der Rheinschule wurde ein Biberlied und ein Gedicht vorgetragen. Zu finden ist die Infotafel am Rundweg um den Altrhein auf halber Höhe zwischen Beachbar und Rialtobrücke. Beim nächsten Spaziergang einfach mal anschauen.



Liebe Bienenfresserfreunde,
unser Beobachtungsstand erfreut sich weiterhin grösster Beliebtheit, weshalb wir nochmals auf die Begebenheiten vor Ort aufmerksam machen möchten.
Wir wünschen euch allen viele tolle Stunden mit den Bienenfressern und freuen uns immer über Rückmeldungen und Fotos 😉


Heute stand wieder unsere traditioinelle Vogelstimmenwanderung im Kleinen Wald an, welche wir jetzt schon über 40 Jahre immer am 01.Mai durchführen. Auch heute kamen, trotz der frühen Uhrzeit (6Uhr), wieder 15 Personen die dem morgentlichen Vogelgesang lauschen wollten. Bei tollstem Wetter konnten 46 verschiedene Vogelarten gesehen und gehört werden. Highlight in diesemJahr war dabei ein Baumfalke der sich beim Verspeisen seines Frühstückes über längere Zeit hat ausgiebig beobachten lassen. Gefreut haben wir uns neben den allgegenwärtig singenden Nachtigallen auch über den frisch aus dem Winterquartier zurückgekehrten Pirol. Alles in allem wieder mal eine tolle Veranstaltung.




Im Rahmen des Höhlenbrüterprogramms der Vogelwarte Radolfzell bekamen 10 junge Blaumeisen, die am Parkplatz bei den NABU Garagen gerade in einem Nistkasten heranwachsen, am Montag, den 27.4., während unserer NAJU Stunde ihren „Personalausweis“ in Form eines kleinen Rings.
Zuerst schauten wir mit Jörn mit einer Kamera in die Nistkästen. Dabei mussten wir feststellen, dass viele Kohlmeisen zu alt zum Beringen waren. Sie würden schon wegfliegen, wenn man den Nistkasten öffnet.
Einige Nistkästen waren sogar schon leer.
Die ganze Natur entwickelt sich immer früher im Jahr!