Am 22.08. führten wir wieder unsere Taschenlampenwanderung im Kleinen Wald durch. Wie die letzten Jahre war die Veranstaltung wieder gut besucht und wir konnten den Teilnehmern das heimliche Leben der Fledermäuse näher bringen. Ob mittels Detektor als auch im Schein der Taschenlampe konnten diese heimlichen Jäger der Nacht sowohl gehört als auch gesehen werden. Dabei wurde die Taschenlampe nur kurz angemacht um die Fledermäuse nicht zu arg zu stören. Auf jeden Fall wieder ein tolles Erlebnis für Gross und Klein.
Theorie gehörte auch dazu 😉Eine kurze Erleuchtung 🙂
Heute morgen um 8Uhr, bei noch angenehmen Temperaturen, waren wir mit viel Men- und Womanpower, sowie mit Allmäher und Freischneider, auf unserem Grundstück im Kleinen Wald zu Gange. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es durch gezielte Streifenmahd, sowohl für Flora als auch Fauna, ein tolles Habitat zu entwickeln. Dies wird aber sicherlich einige Jahre der Entwicklung in Anspruch nehmen, aber wir sind willens, das so zu verwirklichen. Heute wurde in einem ersten Schritt an der Grundstücksgrenze ein Streifen gemäht, die überall aufkommenden Brombeeren zu entnehmen und rund um den Kirschbaum die aufgewachsenen Sprösslinge zu entfernen. Diese wurden dann direkt genutz um eine Benjeshecke, also eine „Hecke“ aus Totholz zu beginnen. Nach zwei Stunden war es dann aber auch schon so warm, das Mensch und Maschine beschlossen haben, es für heute gut sein zu lassen. Wenn sich der ein oder andere bei einer der kommenden Aktionen beteiligen möchte, darf er sich gerne bei mir melden. Kontaktdaten findet ihr auf unserer Homepage oder ihr meldet euch einfach zu unserem Newsletter an, dann werdet ihr immer zeitnah über unsere Aktionen informiert. Abschliessend noch ein paar Eindrücke von heute.
Die Ruhe vor dem Sturm….Men at work….Woman at work….Schneise am nördlichen Rand von 1719/1Abgesägt Sprösslinge direkt als Beginn einer Totholzhecke verwendet….Manfred´s Birken freigestellt….… und einen kleinen Weg für´s nächste Mal schon gemäht…
Da unser Stammlokal im wohlverdienten Betriebsurlaub ist, fällt der Stammtisch im August aus. Der nächste Stammtisch findet somit am 03.September im Al Canale statt.
Nachdem der Grossteil der Jungvögel in Gerolsheim ausgeflogen sind, wird es vor Ort merklich ruhiger. Ein paar wenige spätere Bruten werden noch gefüttert, aber auch diese sollten die kommenden ein, zwei Tage ausfliegen. Grund genug für uns die erstmals in diesem Jahr verwendeten Bauzaunplanen wieder abzumontieren. Dies haben Rolf und ich gestern getan und nun hat man wieder einen freien Blick auf die Grube. Aus vielen Gesprächen vor Ort wurde uns mitgeteilt das diese Maßnahme gut ankam und so werden wir das auch kommendes Jahr so machen und dann auch einzelne „Gucklöcher“ auf kinderfreundlicher Höhe einbauen 😉
Gestern fand unsere Fahrradexkursion zu unserem Beobachtungsstand der Bienenfresser statt. Selbst aus der Wetterau kam ein Teilnehmer um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Auch wenn aktuell das Treiben vor Ort noch etwas zurückhaltend ist, konnten Gross wie Klein die bunten Vögel schön beobachten.
Fahrradparkplatz 😉Dicht an dicht im Beobachtungsstand……und an den Bauzaunplanen
Letzten Montag machten wir uns mit der Naju-Gruppe auf den Weg, um die Bienenfresser in Gerolsheim zu besuchen. Mit unseren Fahrrädern und Rollern ging es die etwa 2 km vom Parkplatz bis zu den Brutwänden der schönen Vögel. Am Beobachtungsstand erwartete uns Jörn und erzählte einiges über die bunten Vögel. Einer war ganz nah zu beobachten.
Anschließend ging es zurück nach Lambsheim zu unserem obligatorischen Sommerfest. Das leckere Buffet wurde eröffnet, zu dem jeder etwas Tolles mitgebracht hatte: Von Muffins, Pizzaschnecken, Schafskäse, Maiskolben bis hin zu vielen leckeren Salaten war für jeden etwas dabei.
Zum Austoben gab es ein großes Trampolin. Und als es dann richtig warm wurde, startete eine Wasserschlacht mit Wasserpistolen und Schwämmen – was für eine Erfrischung! Das war genau das Richtige an so einem heißen Tag.Am Ende des Ausflugs waren alle müde, aber glücklich. So macht Naturerlebnis einfach Spaß!
Nach den Ferien starten wir mit unseren Gruppenstunden im kleinen Wald in Frankenthal und auch am Ende dieses Halbjahrs wird es wieder ein Treffen bei uns im Garten geben mit Grillen und Lagerfeuer.
Aufgrund der großen Hitze in sehr kleiner Runde fand am vergangenen Samstag eine entspannte Kräuterwanderung im Kleinen Wald in Frankenthal statt. Zu Beginn halfen uns Qigong-Übungen dabei, anzukommen und den Alltag hinter uns zu lassen. So konnten wir ganz bewusst in die Natur eintauchen. Im Laufe der Wanderung entdeckten wir viele heimische Kräuter, die wir im Alltag gut nutzen können: Johanniskraut, große Klette, Spitzwegerich, wilder Thymian und die Brennnessel waren nur einige davon. Besonders interessant war es zu sehen, wie vielseitig diese Pflanzen sind. Die Samen der Brennnessel kann man direkt essen oder zum Beispiel geröstet ins Müsli mischen – eine leckere und gesunde Idee. Ein Brei aus den Blättern der großen Klette lindert schmerzende Füße. Ein Blatt vom Spitzwegerich dient als natürliches Blasenpflaster – direkt am Wegesrand gepflückt und sofort anwendbar. Im Anschluss an die Wanderung wurde aus den Blüten des Johanniskrauts und Sonnenblumenöl Johanniskrautöl angesetzt, das jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen konnte. Die vorbereiteten erfrischenden Getränke mit Pfefferminze, Aloe Vera Saft, Zitrone oder Gurke rundeten die Veranstaltung ab. Alles in allem war es ein lockerer und lehrreicher Ausflug, der nicht nur das Wissen über Kräuter erweiterte, sondern auch zeigte, wie einfach es ist, die Natur im Alltag einzubauen. Herzlichen Dank an Antje und Elke, die uns für zwei Stunden in ihre Kräuterwelt entführten!
Gestern trafen wir uns an unseren NABU-Garagen um dort mal wieder aufzuräumen, auszusortieren und Material, was kaputt oder nicht mehr benötigt wird, zu entsorgen. Alle hatten Spaß dabei und so war nach gut zwei Stunden alles wieder sauber und aufgeräumt.
Erst mal alles raus und Inventur machen…Fertisch…. 😉
Am Strohhutfestsamstag wurden die Jungstörche der beiden Brutpaare auf Frankenthaler Gemarkung durch Christian Reis von der Aktion Pfalzstorch und mich beringt. Während in Mörsch vier Jungstörche beringt wurden, wurde den drei Jungstörchen am Strandbad, durch mich getauft auf die Namen Tick,Trick und Track, eine besondere Ehre zuteil, denn sie bekamen neben den Vogelwartenringen auch jeder einen Beinsender. Hierdurch können die Reisen der drei Jungstörche taggenau auf der App „AnimalTracker“ verfolgt werden. Aktuell sind die drei aber noch auf dem Horst am Strandbad anzutreffen, da ihre ersten Ausflüge noch etwas dauern werden. Sobald das aber der Fall ist, werden wir hier informieren. Auf jeden Fall nochmals ein recht herzliches Dankeschön an Christian für die unkomplizierte Zusammenarbeit.
Die „Mörscher“ RasselbandeBei den Strandbadlern waren einige Badeutensilien ins Nest eingetragen wordenChristian beim Anlegen der Ringe und BeinsenderSo unscheinbar sehen die Beinsender aus
Anfang Juni stand die jährliche Beringung unserer Steinkauzjunge an. Leider war in diesem Jahr nur zwei der Röhren durch Steinkäuze besetzt. Während in einer Röhre nur ein Nichtbrüter kontrolliert wurde, konnten wir in einer anderen Röhre vier Jungkäuze beringen. Wir werden weiter für diese Eulenart rund um Frankenthal Nisthilfen aufhängen und betreuen und hoffen somit die Population wieder zu stärken und aufzubauen. Wenn jemand Interesse hat sich in diesem Arbeitskreis zu engagieren, so meldet euch einfach bei Monika Hahn oder mir (Jörn Weiß). Kontaktdaten findet ihr auf unserer Homepage.
… er schaute etwas grimmig bei der Kontrolle 😉Jörn bei der Arbeit 😉Vier Jungkäuze nach der Beringung
Am letzten Samstag führten Manfred, Axel und ich eine kleine Pflegemaßnahme auf unserem Grundstück 1719/1 im LSG Kl.Wald durch. Die Bäume mussten freigestellt werden um sie besser bewässern zu können und bei der Gelegenheit wurde die Storchennisthilfe ebenfalls vom Unterwuchs befreit.
Auch die kleine Walnuss wurde freigestelltkeine Kornkreise 😉eher Baumkreise 🙂die Standbeine der Nisthilfe wurden auch freigelegtund zum Abschluss kräftig wässern
Am letzten Mittwoch war ich auf Einladung des Verein für Naturschutz und Heimatpflege e.V. bei der feierlichen Einweihung der ersten Biberinfotafel im Rhein-Pfalz-Kreis. Eine kleine feine Veranstaltung mit tollen kleinen Rahmenprogramm. Vom Schülerchor der Rheinschule wurde ein Biberlied und ein Gedicht vorgetragen. Zu finden ist die Infotafel am Rundweg um den Altrhein auf halber Höhe zwischen Beachbar und Rialtobrücke. Beim nächsten Spaziergang einfach mal anschauen.
Ein Anschauungsobjekt des örtlichen HeimatmueseumsNatürlich durfte vor der Enthüllung eine kleine Dankesrede nicht fehlen 😉Die Schautafel
Heute stand wieder unsere traditioinelle Vogelstimmenwanderung im Kleinen Wald an, welche wir jetzt schon über 40 Jahre immer am 01.Mai durchführen. Auch heute kamen, trotz der frühen Uhrzeit (6Uhr), wieder 15 Personen die dem morgentlichen Vogelgesang lauschen wollten. Bei tollstem Wetter konnten 46 verschiedene Vogelarten gesehen und gehört werden. Highlight in diesemJahr war dabei ein Baumfalke der sich beim Verspeisen seines Frühstückes über längere Zeit hat ausgiebig beobachten lassen. Gefreut haben wir uns neben den allgegenwärtig singenden Nachtigallen auch über den frisch aus dem Winterquartier zurückgekehrten Pirol. Alles in allem wieder mal eine tolle Veranstaltung.
Im Rahmen des Höhlenbrüterprogramms der Vogelwarte Radolfzell bekamen 10 junge Blaumeisen, die am Parkplatz bei den NABU Garagen gerade in einem Nistkasten heranwachsen, am Montag, den 27.4., während unserer NAJU Stunde ihren „Personalausweis“ in Form eines kleinen Rings.
Zuerst schauten wir mit Jörn mit einer Kamera in die Nistkästen. Dabei mussten wir feststellen, dass viele Kohlmeisen zu alt zum Beringen waren. Sie würden schon wegfliegen, wenn man den Nistkasten öffnet.
Einige Nistkästen waren sogar schon leer.
Die ganze Natur entwickelt sich immer früher im Jahr!
Das Tümpelgrundstück liegt zwischen Apfel- und Pflaumenwiese , zwischen der Landstraße nach Weisenheim und dem Sauborngraben. Dort haben wir eine Vertiefung ausbaggern lassen, so ist ein kleiner Tümpel entstanden, der sich wie der Sauborngraben mit Grundwasser füllt. Das ist eine kleine Hilfe für Wasser benötigende Tiere. Man sieht, daß er als Tränke benutzt wird. Für Amphibien ist er zu nah an der Straße (Krötenwanderng?) und trocknet zu zeitig aus, aber Wasserläufer sind schon zu sehen.
Auf dem Grundstück stehen 7 junge Bäume und 5 Büsche = Vogelschutzhecke zum Fahrradweg hin.
Letztes Jahr haben wir im Herbst keine Pflegearbeiten dort gemacht. Das haben wir (Axel und ich) gestern schonend nachgeholt.
Hier drei „Vorher“-Bilder
Nun die „Nachher“-Bilder mit Streifenmahd und Baumpflege
die Vogelschutzhecke wird!
die Obstbaumreihe, Williams Christ
Fertig! und fix und fertig !!!
anschließend noch die Baumscheiben gepflegt
Hat sich gut entwickelt: die Elsbeere
Axel hat auch noch ganz andere Fotos gemacht, die kann er noch einstellen.
Kurz nach Sonnenaufgang am NSG Steinbühl in Bad Bergzabern.
Im Rahmen der NABU Workshopreihe „Federleicht“ beteiligten sich Axel und ich am Sonntag 26.04.2026 bei der sogenannten Punkt-Stop-Linienkartierung der Zaunammer im NSG Haardtrand / Steinbühl nördlich der Kernstadt von Bad Bergzabern. Ulf Janz, der langjährige Zaunammerexperte und Vorsitzender des NABU Landau-Stadt führte uns zuerst ein in die Kartierungsmethode und den Vogelschutz, und anschließend auf einem vordefinierten Weg durch das Gebiet.
Das Kartierungsgebiet.
Bei dieser Methode werden an bestimmten Punkten einer vordefinierten Ablaufstrecke mehrmals Rufe der männlichen Zaunammer mit einem Lautsprecher abgespielt und auf Reaktionen von männlichen Zaunammern in der Umgebung gewartet und dann kartiert. Daneben wird natürlich auch an und abseits der Strecke gelauscht und beobachtet. Mit dieser jährlich stattfindenden Erfassung kann man Aussagen zur anzahlmäßigen Entwicklung dieser seltenen Brutvogelart gewinnen. Der Bestand der Zaunammer als Brutvogel in diesem Gebiet hier am Haardtrand sowie bis hoch in die Grünstadter Gegend ist eine wahre Erfolgsstory und hat sich tatsächlich im Gegensatz zu vielen anderen Vogelarten erhöht. Dank der Klimaentwicklung hier und der noch ausreichend vorhandenen, da geschützen, Habitate.
Erfreulicherweise haben wir alle die Zaunammer nicht nur gehört sondern auch zu Gesicht bekommen. Und vieles anderes auch noch. Nach 8 idendifizierten Exemplaren im Vorjahr waren es diesmal sogar 11 Zaunammern. Rheinland-Pfalz weit sollen es inzwischen an die 500 Brutpaare sein.
Es hat Spaß gemacht, an diesem wunderschönen frühen Sonntag-Vormittag in der Südpfalz!
Die erste zu Gesicht bekommene Zaunammer, noch etwas im Gegenlicht.
Und eine Weitere trällert von einer Wingertstange.
Das typische Wohlfühl-Habitat hier am Haardtrand: Weinreben, Sträucher, ein paar Bäume.
Hier ist auch das Schwarzkehlchen daheim.
Und auch die Heckenbraunelle.
Oder der Star.
Aber auch Vierbeiner vergnügen sich hier.
Die Gruppe auf dem Rückweg durch einen kleinen Waldabschnitt.
Gestern fand zusammen mit dem NABU Worms unsere Exkursion ins Naturschutzgebiet „Im Spieß“ bei WO-Rheindürkheim statt. Mit einer kleinen aber feinen Truppe von sechs Personen waren wir über 2 1/2 Stunden im Gebiet unterwegs und konnten insgesamt 50 Vogelarten beobachten, wobei für mich vier durchziehende Braunkehlchen das Highlight waren. Beeindruckend auch die Balzspiele der Rohrweihen, die mit mehreren Paaren in diesem tollen Beobachtungsgebiet brüten.
Nachdem irgendwelche netten Mitbürger zwei unserer neu installierten Bauzaunplanen geklaut haben, haben Rolf und ich am Samstag diese erneuert. Diesmal haben wir auch diese beiden Planen mit Gucklöchern versehen, in der Hoffnung das die Planen so unterinteressant werden zum klauen. Schauen wir mal….
Außerdem habe ich in der Beobachtungshütte wieder Bienenfresserflyer zum Mitnehmen für Interessierte hinterlegt. Aktuell arbeiten wir an einen neuen Flyer, der hoffentlich im Mai gedruckt vorliegt um ihn dann im Beobachtungsstand auszulegen.
Mal schauen ob die jetzt hängen bleiben :-/Extra mit Gucklöchern jetzt… und Flyer sind auch aufgefüllt
Gestern haben wir mal wieder nach vielen Jahren der Abstinenz ein Apfelblütenfest auf der Apfelwiese veranstaltet.
Die alten Bäume sind zum größten Teil abgestorben und stehen als Baumleichen herum, einige haben noch vitale Zweige mit Blüten dran. Die Jungbäume sind inzwischen ansehnlich gewachsen und blühen schön. Die ältesten Jungbäume sind nun 10 Jahre alt. Ein Grund , das alles mal zu feiern und nicht nur dafür zu arbeiten.
Bei frühlingshaftem Wetter mit Sonne und Temperaturen von 24 Grad haben wir unter einem Altbaum gepicknickt. Martin hat uns Baumscheiben von der umgefallenen Weide geschnitten für Sitzhocker und „Tisch“. Einige brachten leckeren selbstgebackenen Kuchen mit und ich habe für die Getränke gesorgt.
Im eingezäunten Teil der Wiese sind nun Andreas Schafe als Rasenmäher auf vier Beinen. Die Bäume sind wie Mumien mit Bettlaken eingepackt, damit die Schafe die Rinde nicht abknabbern – ein Trick der sehr gut wirkt. Schön, daß so viele gekommen sind, auch unsere Nachbarn vom verwilderten Grundstück nebenan. Wir haben den Nachmittag einfach genossen mit Sonne, Nachtigallengesang, guten Gesprächen und Kaffee und Kuchen.