Exkursion zu den Bienenfresser nach Gerolsheim

Trotz Dauerregen haben heute fünf Unerschrockene an der Fahrradexkursion teilgenommen. Ein Paar kam sogar extra aus Hofheim im Taunus angereist um sich die BF aus nächster Nähe anzuschauen. Auf Grund des Wetters war der Flugbetrieb in der Grube zwar stark eingeschränkt, aber es konnten trotzdem 1 1/2 Stunden die Vögel gut und aus nächster Nähe beobachtet werden, so das alle Teilnehmer restlos zufrieden waren. Zu Gute kam uns das unser Beobachtungsstand, für mich erstmals in dieser Saison, keine Beobachter beherbergte und wir so alle unterm Dach Platz fanden zum schauen und fotografieren.

Kinderakademie 2019

Die selbstgebauten Insektennisthilfen durfte jeder mit nach Hause nehmen

Hallo ihr Lieben,

am 29. und 30. Juni haben Lukas und ich die Kinderfreizeit „Kinderakademie Natur“ ausgerichtet.

Dabei haben wir zusammen mit den Kindern einiges erlebt und viele neue Erfahrungen gesammelt.

Zum Beispiel beim Bau einer Kläranlage 

In den Pausen haben wir dann zusammen Kartenspiele gespielt oder einfach nur auf der Wiese gelegen

Ein besonderes Highlight für mich war das Papierschöpfen am Sonntag, das bei den heißen Temperaturen für Abkühlung und besonders gute Laune sorgte

Das Wochenende war wirklich sehr schön und hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.

Lukas und ich freuen uns auf die nächste Freizeit (dann aber bitte nicht so heiß 😉 )

Liebe Grüße,

Elias

Ehrung für schwalbenfreundliches Haus

Es gibt noch Mehlschwalben und freundliche Hausbesitzer, die diese Sommergäste unterstützen.

Am Pfingstsamstag konnte ich Herrn Rutkowski in Beindersheim Plakette und Urkunde für sein schwalbenferundliches Haus vom Landesverband des NABU überreichen. Am Haus kleben auf zwei Seiten Nester, die fleißig angeflogen werden. Wünschen wir den Schwalben eine glückliche Brutzeit und viele Nachkommen!

Wer auch ein schwalbenferundliches Haus hat (3 Nester) und für die Unterstützung der Schwalben werben will, melde sich bei uns. Wir freuen uns, wenn wir die Aufmerksamkeit für diesen Sommervogel wecken können.

Impressionen vom Belchgraben

Während nebenan das Gewerbegebiet Römig rasant wächst, hat sich  am Belchgraben in dem kleinen Teilstück, dessen Renaturierung letztes Jahr begonnen wurde, schon ein unerwartet artenreiches Biotop entwickelt.  Nachdem bereits im letzten Jahr ein Pärchen Flußregenpfeifer erfolgreich gebrütet hatte, sind auch in diesem Jahr regelmäßig bis zu vier Flußregenpfeifer anzutreffen.  Aber auch der Bluthänfling,  Schafstelze und Steinschmätzer sind regelmäßig zu beobachten. Die Rauchschwalben nehmen im Flug Wasser auf und auch Insekten, die sich an der Wasseroberfläche tummeln.

 

Von den Amphibien wurde das Gebiet unerwartet schnell und mit erstaunlicher Artenvielfalt angenommen. So ist aktuell der Teichfrosch in großer Zahl zu beobachten, im Frühjahr waren schon Erd-, Wechsel- und Kreuzkröten da, haben Hochzeit gefeiert und abgelaicht. Deren Kaulquappen können jetzt auch im flachen Wasser beobachtet werden. Leider wird im Zuge der weiteren Renaturierung die jetzige Wasserfläche in ein Fließgewässer umgewandelt und ist dann für den Großteil der Amphibien nicht mehr geeignet. Bleibt zu hoffen, dass wir noch Einfluss auf die Planung nehmen können , so dass auch Stillwasserbereiche angelegt werden.
Gefahr droht auch durch Quad- und Motocross-Fahrer, die sich schon im Frühjahr auf den Kiesbänken ausgetobt haben.

Parken am Bienenfresser-Beobachtungsstand

Liebe Bienenfresserfreunde,

wir freuen uns, dass ihr unseren Beobachtungsstand so toll annehmt. Leider kommt es in den letzten Tagen immer häufiger dazu, dass vor Ort die Autos kreuz und quer geparkt werden und dadurch auch die Zufahrt zur Grube versperrt ist. Da leider einige der Besucher sehr uneinsichtig waren bei der Bitte ihre Autos umzuparken, wurden jetzt im Bereich der Grubeneinfahrt Parkverbotsschilder aufgestellt. Wir möchten an alle Besucher nochmals eindringlich appellieren sich vor Ort angemessen zu verhalten. Es wäre schade, wenn man drüber nachdenken müsste, diese einmalige Beobachtungsmöglichkeit wieder zu entfernen.

Die ,,Blaue Holzbiene“

An einem sonnigen Apriltag genießen Gertrud und ich den intensiven süßlichen Geruch des Mahoniestrauches, der am Südrand unserer NABU-Pflaumenwiese wächst. Auch einige Holzbienen werden durch die gelbleuchtenden Blütentrauben und den für sie unwiderstehlichen Duft dieses Berberitzengewächses angelockt. Laut brummend fliegen die friedfertigen Insekten von Blütenstand zu Blütenstand, um vom Nektar zu naschen. Ihre Gestalt und ihr brummendes Fluggeräusch erinnern an eine Hummel. Der ganze Körper schimmert blauschwarz. Die bräunlichen Flügel schimmern blauviolett und wirken für ein so großes Insekt eigentlich zu klein. Dennoch ist sie eine hervorragende Fliegerin. Wie ein Kolibri fliegt sie sowohl vorwärts als auch rückwärts und kann im Flug auf der Stelle schwirren. Bei einem Exemplar sehe ich auf der Oberseite des Bruststückes eine graugelbe pelzige Behaarung. Die Holzbiene ist mit einer Körperlänge bis zu 30 mm unsere größte heimische Biene. Sie lebt solitär. im Totholz nagt sie bis zu 30 cm lange Gänge, in denen sie mehrere Kammern einrichtet. In jede der Kammern legt sie einen Vorrat aus Pollenhonigbrei an und legt ein Ei hinzu. Aus dem Ei entschlüpft eine Larve, die sich vom Vorrat ernährt und schließlich verpuppt. Im nächstem Frühjahr kann die nächste Generation aus dem Totholz schlüpfen. Auf unserer NABU-Pflaumenwiese dürfen abgestorbene Bäume stehenbleiben und bieten somit vielen Insekten Lebensraum. In Deutschland gilt die Holzbiene als gefährdete Art und kam bis vor wenigen Jahren nur in wärmebegünstigten Gebieten vor. In diesem Jahr beobachtete ich jedoch mehrere Exemplare in Halberstadt im nördlichem Harzvorland an den Blüten von Magnolie und Mahonie.

Holzbiene graugelb behaart
Flügel bräunlich, blauviolet schimmernd
Holzbiene an Blüte der Mahonie

Osterspaziergang im Kleinen Wald

Heute nutze ich das schöne Wetter aus und machte einen morgendlichen Spaziergang durch den Kleinen Wald. Fast überall sangen schon die Nachtigallen und Mönchsgrasmücken. Einen ersten kuckuck konnte ich hören und das LSG überhaupt erwacht gerade aus seinem Winterschlaf und hat jetzt mit dem frischen Grün und der Obstbaumblüte seinem ganz eigenen Charme.

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Kolkrabe

Nachdem vor einigen Tagen bereits in einschlägigen Onlineforen von Kolkrabenbeobachtungen in Frankenthal-Süd berichtet wurde, staunte ich gestern morgen trotzdem nicht schlecht, als ich mitten in der Stadt die eindeutigen Rufe des größten einheimischen Rabenvogels vernahm. Nach einigem Suchen konnte ich den Vogel auch hoch kreisend über mir entdecken. Neben dem Ruf war auch der keilförmige Schwanz mehr als deutlich zu erkennen. Ich hielt drauf hin einfach mal mein Handy in die Richtung der Rufe und drückte auf gut Glück ab. Heraus kam ein tolles Wolkenbild, wie man sieht.

Zu Hause am PC habe ich dann den Ausschnitt vergrößert damit man zumindest grob den Vogel erkennen kann.

Für mich war es die allererste Beobachtung der Art hier in Frankenthal. Vielleicht haben wir ja eine weitere Art, die neu hier in Frankenthal brütet. Ich werde dem Ganzen auf jeden Fall weiter auf der Spur bleiben.

Beobachtungsstand Bienenfresser

Gestern habe ich mal wieder unseren Beobachtungsstand auf mögliche Schäden kontrolliert. Gott sei dank alles ok. In der Grube selbst wird sehr viel gearbeitet und es bleibt abzuwarten, wie die Bienenfresser reagieren werden bei ihrer Rückkehr im Mai. Vor allem im westlichen Teil wird auch nach deren Ankunft weiter verfüllt werden.

Letzte Nistkästen gereinigt

Heute haben wir die letzten Nistkästen im Westring gereinigt.

Wir haben doppelt besetzte Nester gefunden (zwei Nester übereinander in einem Kasten – siehe Foto)), leere und natürlich auch einzeln belegte Kästen entdeckt.

Im letzten Nistkasten haben wir noch ein paar „verschlafene“ Hornissen gefunden.

Bei dieser Aktion haben wir die Gelegenheit genutzt, um den Bereich am Westring zu reinigen. Nach nur kurzer Zeit und nur einem sehr kleinen Stück des Westrings hatten wir einen großen, blauen Müllbeutel voll mit Abfall verschiedener Art (Plastikbecher, Flaschen, Keramiktöpfe, Verpackungsmaterial…..)

Besuch des Wasserwerk Nord und des Großniedesheimer Wasserturms

Heute traf ich mich mit Sandra Habel von den Stadtwerken Frankenthal im Wasserwerk Nord. Wir hatten bei der Spendenübergabe der Stadtwerke an unsere NABU Ortsgruppe (siehe Blogeintrag vom 11.12.2018) vereinbart, dass wir mal ausloten, was es für Möglichkeiten gibt, gemeinsam etwas für die Natur zu machen. Dabei kamen wir sehr schnell auf das Thema Nistkästen zu sprechen und so haben wir heute mal geschaut, welche Art von Nistkästen man auf dem Gelände des Wasserwerks im Norden von Frankenthal aufhängen könnte. In diesem, praktisch störungsfreien, Gelände kann man eine Vielzahl von Nistmöglichkeiten anbieten und somit nicht nur für Vögel, sondern unter anderem auch Fledermäuse etwas gutes tun. Wir schauen jetzt mal, was im Rahmen unserer Möglichkeiten machbar ist und werden dazu zeitnah eine entsprechende gemeinsame Aktion starten.

„Besuch des Wasserwerk Nord und des Großniedesheimer Wasserturms“ weiterlesen

Premiere

Foto: Jörn Weiß – Unser erster Pflaumenbrand

Nachdem wir in den letzten Jahren schon öfters mit dem Gedanken gespielt haben unsere Pflaumen auch mal in Flaschen zu bringen, haben wir dies im letzten Jahr erstmalig auch gemacht. Leider war unsere letztjährige Ernte so gering, dass nur eine geringe Anzahl an Flaschen dabei rausgekommen sind. Vielen Dank an Heiko, der sich dem Projekt federführend angenommen hatte und auch mehr oder weniger komplett alleine umgesetzt hat. Jetzt bleibt zu hoffen das zukünftige Ernten größer ausfallen, damit wir den Pflaumenbrand auch mal zum Verkauf anbieten können.

Plegearbeit auf dem Erpolzheimer Grundstück

Freischneider und Mähwerk in Aktion
Erpolzheim am Bahndamm und Schlittgraben

Am Samstag, 16.2. hatten wir unsere letzte Pflegearbeit für die Wintersaison erfolgreich absolviert. Unser schwieriges Erpolzheimer Bahndammgrundstück wurde in erster Linie von überwuchernden Brombeeren befreit.

Akteure waren diesmal Manfred, Monika, Moni und Lukas.