Bauernmarkt 2019 in Frankenthal

Am Samstag, dem 31. August und Sonntag dem 1.September stellte sich der NABU Frankenthal wieder auf dem Bauernmarkt vor.

Schon früh fuhr Lukas den am Vorabend bepackten Gator auf den Marktplatz. Nun halfen noch Manfred, Björn und Reinhard beim Aufbau des Zeltes . Monika brachte frisch geerntete Pflaumen , Marmelade und Dekoartikel für den Stand.

Pünktlich zur offiziellen Eröffnung war alles pikobello. Carmen von der Regionalstelle traf ein, um uns mit ihrem Wissen am Stand zu unterstützen. Neben den Genannten halfen noch Monika R. Rainer und Elias an den zwei Tagen.

Unser Schwerpunktthema war die Fledermaus. Dazu passend hat Moni Fledermauskästen mit Kindern (und Eltern) gebaut. So nebenbei haben sie dann viel über die Schönen der Nacht erfahren.

Beide Tage waren ein schöner Erfolg für unsere Darstellung, wir haben gute Gespräche mit Passanten und NABU-Mitgliedern geführt, noch Pflaumen und Marmelade gegen Spenden abgegeben und unsere neuen Edel-Wildbienenhölzer vorgestellt.

Der Gator fährt ein
Beim Aufbau
der Stand steht und ist eingerichtet
Nun können die Besucher kommen
Beim Fledermauskasten bauen
Moni erklärt den Kindern die Fledermäuse auf dem Plakat
Manfred zeigt wie Wildbienen wohnen möchten

Impressionen vom Belchgraben

Während nebenan das Gewerbegebiet Römig rasant wächst, hat sich  am Belchgraben in dem kleinen Teilstück, dessen Renaturierung letztes Jahr begonnen wurde, schon ein unerwartet artenreiches Biotop entwickelt.  Nachdem bereits im letzten Jahr ein Pärchen Flußregenpfeifer erfolgreich gebrütet hatte, sind auch in diesem Jahr regelmäßig bis zu vier Flußregenpfeifer anzutreffen.  Aber auch der Bluthänfling,  Schafstelze und Steinschmätzer sind regelmäßig zu beobachten. Die Rauchschwalben nehmen im Flug Wasser auf und auch Insekten, die sich an der Wasseroberfläche tummeln.

 

Von den Amphibien wurde das Gebiet unerwartet schnell und mit erstaunlicher Artenvielfalt angenommen. So ist aktuell der Teichfrosch in großer Zahl zu beobachten, im Frühjahr waren schon Erd-, Wechsel- und Kreuzkröten da, haben Hochzeit gefeiert und abgelaicht. Deren Kaulquappen können jetzt auch im flachen Wasser beobachtet werden. Leider wird im Zuge der weiteren Renaturierung die jetzige Wasserfläche in ein Fließgewässer umgewandelt und ist dann für den Großteil der Amphibien nicht mehr geeignet. Bleibt zu hoffen, dass wir noch Einfluss auf die Planung nehmen können , so dass auch Stillwasserbereiche angelegt werden.
Gefahr droht auch durch Quad- und Motocross-Fahrer, die sich schon im Frühjahr auf den Kiesbänken ausgetobt haben.

Osterspaziergang im Kleinen Wald

Heute nutze ich das schöne Wetter aus und machte einen morgendlichen Spaziergang durch den Kleinen Wald. Fast überall sangen schon die Nachtigallen und Mönchsgrasmücken. Einen ersten kuckuck konnte ich hören und das LSG überhaupt erwacht gerade aus seinem Winterschlaf und hat jetzt mit dem frischen Grün und der Obstbaumblüte seinem ganz eigenen Charme.

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Kolkrabe

Nachdem vor einigen Tagen bereits in einschlägigen Onlineforen von Kolkrabenbeobachtungen in Frankenthal-Süd berichtet wurde, staunte ich gestern morgen trotzdem nicht schlecht, als ich mitten in der Stadt die eindeutigen Rufe des größten einheimischen Rabenvogels vernahm. Nach einigem Suchen konnte ich den Vogel auch hoch kreisend über mir entdecken. Neben dem Ruf war auch der keilförmige Schwanz mehr als deutlich zu erkennen. Ich hielt drauf hin einfach mal mein Handy in die Richtung der Rufe und drückte auf gut Glück ab. Heraus kam ein tolles Wolkenbild, wie man sieht.

Zu Hause am PC habe ich dann den Ausschnitt vergrößert damit man zumindest grob den Vogel erkennen kann.

Für mich war es die allererste Beobachtung der Art hier in Frankenthal. Vielleicht haben wir ja eine weitere Art, die neu hier in Frankenthal brütet. Ich werde dem Ganzen auf jeden Fall weiter auf der Spur bleiben.

Besuch des Wasserwerk Nord und des Großniedesheimer Wasserturms

Heute traf ich mich mit Sandra Habel von den Stadtwerken Frankenthal im Wasserwerk Nord. Wir hatten bei der Spendenübergabe der Stadtwerke an unsere NABU Ortsgruppe (siehe Blogeintrag vom 11.12.2018) vereinbart, dass wir mal ausloten, was es für Möglichkeiten gibt, gemeinsam etwas für die Natur zu machen. Dabei kamen wir sehr schnell auf das Thema Nistkästen zu sprechen und so haben wir heute mal geschaut, welche Art von Nistkästen man auf dem Gelände des Wasserwerks im Norden von Frankenthal aufhängen könnte. In diesem, praktisch störungsfreien, Gelände kann man eine Vielzahl von Nistmöglichkeiten anbieten und somit nicht nur für Vögel, sondern unter anderem auch Fledermäuse etwas gutes tun. Wir schauen jetzt mal, was im Rahmen unserer Möglichkeiten machbar ist und werden dazu zeitnah eine entsprechende gemeinsame Aktion starten.

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Nistkastenreinigung im Pilgerpfad

Am 8. Februar haben Klaus und ich (Monika) die Nistkästen in der Benderstraße, dem Fußweg zum Jacobsplatz sowie am Jacobsplatz, die 2 Kästen im PIH Internatsdorf, den letzten verbliebenen im KG Schulhof und die paar am Kanal kontrolliert, gereinigt, abgehängt – wenn kaputt.

Es macht keinen Spaß zu sehen, daß neue Kästen fehlen und die Umgebung voll von „Tretminen“ ist. Durch die zunehmende Versiegelung ist immer weniger Lebensraum für Kleinvögel im Wohngebiet vorhanden und- weniger erfolgreiche Bruten zu zählen.

Nistkastenreinigung auf dem Friedhof

Am 4. Februar haben Theo – unser Nistkastenbauer – , Willi und ich (Monika) die 19 NABU-Nistkästen auf dem Friedhof kontrolliert.

15 Kästen hatten schön gebaute Kohlmeisennester, 3 wurden als Schlafplatz benutzt und 1 fehlte.

Es war kalt aber trocken und nach 3 Stunden waren wir mit unserem Arbeitseinsatz fertig.

Zerstörung und Fahrerflucht

Beitrag von Manfred Becker

Heute erlitt unsere Arbeit für den Naturschutz einen Rückschlag. Jörn meldete, dass unsere linke Garagentür eingedrückt und zerstört sei.

Ich habe daraufhin die Polizei informiert und den Schaden aufnehmen lassen. Anschließen habe ich mit grobem Werkzeug das Tor soweit bearbeitet, dass es sich wieder öffnen und schließen lässt. Durch die Verformung hielt nur noch ein Riegel das Tor zu.

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Weihnachtsspaziergang durch’s Frankenthaler Strandbad

Leider folgten heute außer mir nur zwei Personen unserem Aufruf eines Spazierganges durch das Frankenthaler Strandbad. Kurz entschlossen haben wir dann einfach die Runde durch einen Teil des Kleinen Waldes erweitert. Einige Vogelarten konnten wir beobachten oder hören. Dies waren: 

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Nistkastenreinigung im Schulhof vom KG, Westring, Klostergärten

Mit Moni habe ich im Westring die neu gehängten Nistkästen gereinigt und noch ein paar dazu gehängt. Ein gutes Gebiet!
Während am Kanal, auf dem Weg zum Jakobsplatz und am Jakobsplatz die Besetzung der Kästen rückläufig ist und unangenehm für uns wegen der vielen Hundekothaufen überall !!
Im Schulhof vom KG hatte ich ursprünglich 6 Kästen gehängt – jetzt ist es nur noch 1 intakter. Einen Kasten hatte ich bald entfernt und umgehängt, weil böse Buben in der Schulpause versuchten Papierkügelchen in die Öffnung zu werfen. Zwei Kästen fehlten jetzt, da wurden die Bäume plus Kästen entfernt…. zwei weitere Kästen wurden vom Specht so verunstaltet, daß sie nicht mehr einsatzfähig sind.
In den Klostergärten hoffen wir auf eine freudige Brutzeit.

da hat sich ein Specht ausgetobt

diese Kästen können wir vergessen

Klaus und Theo in den Klostergärten

Nistkastenreinigung auf dem Friedhof

Wir haben ja lange genug auf den Frost gewartet, der die Milben in den Vogelnestern einfriert…aber diese Saison war da nichts mit. Nicht nur die Mönchsgrasmücke überwintert nun bei Jörn, die Milben wohl auch in den Nestern.
Aber jetzt wurde es trotzdem Zeit: Theo, Willi und ich haben an einem feuchtkalten Januartag die Nistkästen im Friedhofsgelände inspiziert, gesäubert, repariert,ersetzt – je nachdem , was nötig war.

Theo und Willi bei der Nistkastenreinigung

so hängt der Kasten gut

unser Friedhofsteich im Januar

Willi und Monika haben ein Nest“ geerntet“

Auf der Suche nach dem Kalikokrebs – Aktion an der Isenach

Der Kalikokrebs (Orconectes immunis) ist eine invasive neozoische Krebsart.

Sie stammt aus den südlichen Teilen Kanadas und Nord-USA.

Ausgangspunkt der Invasion ist wohl die Baden-Baden Airbase. Man nimmt an, dass der Krebs ins Freie gelangte, als die Kanadischen Soldaten, die die Krebse wohl in Aquarien hielten, 1993 von der Airbase abrückten. „Auf der Suche nach dem Kalikokrebs – Aktion an der Isenach“ weiterlesen