Nachdem im Jahr 2021 auf Grund der Corona Pandemie keine Jahreshauptversammlung stattgefunden hatte, fand dieses Jahr wieder eine Jahreshauptversammlung statt. Da die Planung immer noch unter Berücksichtung der Corona Pandemie Bedingungen erfolgte und wir im letzten Jahr viel Erfahrung mit Online Versammlungen sammeln konnten, wurde die Jahreshauptversammlung 2022 als Onlineversammlung durchgeführt. Es haben 20 Teilnehmer, davon 18 stimmberechtigte Mitglieder, teilgenommen. „Jahreshauptversammlung 2022“ weiterlesen
Stammtische bis auf weiteres abgesagt
Corona bedroht uns mehr, denn je.
Wir können die Durchführung von Stammtischen nicht mehr verantworten. Deshalb müssen wir leider wieder darauf verzichten.
Hoffentlich können wir die Bedrohung bald alle heil überwinden.
Alles Gute und bleibt gesund!
Manfred Becker
Ausbessern des Mauerseglerkasten, Vorbereitungen treffen für die Brut des Wanderfalken
Nachdem die Renovierung des Turmes der ZAK abgeschlossen ist, wurden wir aufmerksam gemacht, dass der Kasten für die Mauersegler Möglichkeiten bietet, dass Vögel in den Turm fliegen können. Deshalb wurde es nötig den Kasten ringsherum mit Holzbrettern zu verschließen.
Jetzt ist alles fertig. Wir hoffen in Zukunft auf die Mauersegler.
Wir nutzten noch die Gelegenheit, den Wanderfalkenkasten mit Sand zu bestücken, sodass auch dieser Brut nichts mehr im Wege steht. Unser Experte (Herrmann) sagte uns, dass es Zeit wird, die letzten Vorbereitungen zu treffen, da schon jetzt bald die Vorbalz beginnt. Dabei umwerben Jungvögel ihren zukünftigen Partner.
Vielleicht kommt dann wieder ein neues Paar, um den Wanderfalkenkasten zu nutzen.
Storchennest auf dem NABU-Grundstück an der Isenach
von Manfred Becker
Am Samstag, den 2. Oktober 2021, haben wir zusammen mit dem THW Frankenthal auf unserem Grundstück 1719/1 ein Storchennest errichtet.
Hintergrund:
Im Frühling 2021 wurden wir informiert, dass auf dem Strandbadgelände, dicht am Promenadenweg ein junges Storchenpaar versuchte, auf einer gekappten Hybridpappel ein Nest zu bauen. Es zeigte sich, dass die Jungvögel ihr Handwerk noch nicht so besonders gut beherrschten. So drohte auf der viel zu kleinen Basis ständig Absturzgefahr des Nests. Ebenfalls bot der Standort dicht am Weg wegen des zu erwartenden Kotanfalls und der herunterfallenden Zweige Konfliktpotential mit den Besuchern, weil einfach der Abstand zu gering war.

Der 2. Baumtorso hinten rechts des Weges trägt das Storchennest

Deshalb begann wir mit der Planung eines Alternativangebots auf unserem Grundstück in überschaubarer Nähe zum Strandbad. Ziel war der Aufbau eines „Komfortnests“, so attraktiv, dass die Störche, die nächstes Jahr wieder erwartet werden, einfach nicht widerstehen können. (Das alles nach menschlichem Ermessen, in der Hoffnung, dass es die Störche auch so sehen.) Bei der Planung wurden wir vom Storchenzentrum Bornheim unterstützt.
Am 2.Oktober war es nun endlich soweit. Die gute Zusammenarbeit mit dem THW Frankenthal sollte ihren krönenden Abschluss finden.
Das THW rückte pünktlich mit einem LKW mit Kranaufsatz und einem GKW an.
Gekonnt wurden die drei 7,50m langen Rundhölzer mit einem Dreibockbund verknüpft. In der Zwischenzeit wurden für die Ankerpunkte drei Gruben ausgehoben, was wegen des trockenen Bodens äußerst mühsam war. Gleichzeitig wurde mit dem flechten des Nests auf der Plattform begonnen.

Binden des Dreibocks, Buddeln der Löcher, Vorbereiten der Plattform


die weißen Kalkspritzer sollen die Störche anlocken und ein bereits benutztes Nest vortäuschen
Und plötzlich stand der fertige Dreibock schon in den 3 Löchern.

Ein Gerüst wurde für die Befestigung der Plattform am Dreibock errichtet.

Mit Präzisonsschnitten wurden die oberen Enden der Rundhölzer winkelrichtig abgelängt.

Nun kam der Hochzeitsmoment, das Aufsetzen der Plattform auf den Dreibock


Mit Winkelstücken wurde die Plattform am Dreibock befestigt.


Nun nur noch aufräumen…
Vielen Dank Felix Kunz und dem THW Frankenthal für die tolle Aktion. Wir hatten es mit Profis zu tun!
der Marmorkrebs (Procambarus virginalis)
von Manfred Becker
Bei uns im Kleine Waldi Frankenthal gibt es den Scherrschen Weiher mit abgeflachtem Ufer hin zur Streuobswiese und einer Sitzbank zum rasten. Alles sehr schön aber..
Obwohl der Weiher weder Zu- noch Ablauf hat und nur durch das Grundwasser gespeist wird, liegt er dank seines Schilfbewuchs am Flachufer recht sauber da. Leider hat nun irgendein Aquarianer sein Aquarium geleert und den exotischen Marmorkrebs im Scherrschen Weiher entsorgt. Der Krebs kommt sonst in unseren Breitengraden nicht vor und hat auch keine Fressfeinde. Der lateinische Name Procambarus (Flusskrebs) virginalis (jungfräulich) erschrickt umso mehr. Er kann sich ungeschlechtlich fortpflanzen und das tut er auch ungehemmt. Sein Appetit is groß: der ernährt sich von Wasserpflanzen, Kleintieren und Amphibien- oder Fischlaich. Er ist also in der Lage, das Gewässer komplett zu verwüsten.
Nun hat uns die untere Naturschutzbehörde um Hilfe gebeten. Wir versuchen jetzt unter der Leitung von Heiko Weissgerber mit ausgelegten Reusen so viele dieser Krebse zu entnehmen wie möglich. Das ist ein recht hoher Aufwand. Ob es uns gelingt den Weiher zu retten, wird sich zeigen. Im Prinzip reicht ein verbliebener Krebs, um den Vermehrungskreislauf von Neuem zu beginnen.






(8 Krebse)
Neue Nistkästen für die Klostergärten
Die Klostergärten sollen umgestaltet und aufgewertet werden. Dazu bekam der NABU-FT eine Nistkastenspende mit Schwegler-Kästen. Am 23. März haben Klaus, Theo und ich 7 neue Kästen dort gehängt, drei haben wir schon seit zwei Jahren dort. Somit sind nun 10 Kästen dort angebracht.






Nistkastenreinigung
Mit Schrecken sehe ich, daß wir coronabedingt sehr nachgelassen haben mit unseren blog-Einträgen. Das heißt aber nicht, daß wir seit dem letzten Eintrag im November untätig gewesen sind. Ich will mal anfangen und berichten, was sich seitdem in unserem Verein getan hat.
Die Nistkastenreinigung haben wir im Februar 2021 abgeschlossen. hier sind ein paar Fotos von besonderen Nestern, die wir entfernt haben.




ein mit Wolle gefülltes Meisennest vom Frankenthaler Friedhof
Nistkastenreinigung
Am Freitag, den 06.11.20 haben wir mit der Nistkastenreinigung im Heßheimer Viertel begonnen. Die Kästen waren in diesem Sommer gut besetzt. Vereinzelt haben wir noch Eier gefunden und leider auch ein totes Vögelchen.
So laßt uns denn ein Walnußbäumchen pflanzen
Am Samstag, dem 29. August hat Manfred ganz professionell ein Walnußbäumchen gepflanzt. Rainer und ich haben etwas assestiert, unsere Kommentare abgegeben und Wasser zum Angießen aus der Isenach beigeschafft. Das Bäumchen steht jetzt in der Nähe von den Birken und Apfelbäumen auf unserem NABU-Isenach-Grundstück in Frankenthal.
Mit Entsetzen haben wir gesehen, daß der wunderschöne Blühstreifen mit der Wiesenmahd einfach mit abgemäht wurde – ohne uns zu fragen oder in Kenntnis zu setzen. Nun können die Wildblumen sich nicht mehr aussamen und alle Mühe mit dem Bewässern in der Trockenzeit war umsonst. Wir sind sehr traurig darüber!





Nun ist auch der Apfelbaum wieder sichtbar – und er trägt gut und reichlich!

Blühstreifen
von Manfred Becker
dieses ist nun die Forstezung des Beitrags vom 3. Mai. Der Blühstreifen ist aufgegangen. Zur Zeit erfreuen uns unter anderen wilde Malve, Rainfahrn-Phazelie (Büscheschön), Sonnenblumen, Boretsch und Platterbse mit ihrer Pracht.
So sah es aus, als es am 31. März losging:

und nun freuen wir uns am 8. Juni über die Pracht:




Färberwaid (Isatis tinctoria)
Auf dem städtischen Grundstück westlich des Hauses Schraderstraße 45 kann man zur Zeit zwei Pflanzenexemplare betrachten, die sich mehr als einen Meter in die Höhe strecken. Zahlreiche Trauben mit jeweils sehr vielen nur etwa 5 mm kleinen gelben Blüten, die einen angenehmen Honigduft verströmen, wiegen sich im Wind, der seit Wochen reichlich über unser Land weht. Die Blätter unterhalb der Blütenstände sind blaugrün gefärbt, ganzrandig, pfeilförmig und stengelumfassend. Die Pflanze ist zweijährig. Im erstem Jahr bildet sie nur eine Rosette aus. Erst im zweitem Jahr erscheinen die Blütenstände. In Europa wird Färberwaid seit dem Mittelalter als Färberpflanze kultiviert. Sie fand aber auch als Heilpflanze Verwendung. Aus den Blättern gewann man blauen Farbstoff. In den deutschen Landen lag das Hauptanbaugebiet in der Gegend um Erfurt. Der Brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1689) ließ die Uniformen seiner Soldaten mit dem aus der Färberwaid gewonnenen Farbstoff blau einfärben. Bald jedoch verdrängte das aus Asien eingeführte Indigo als preiswerteres Produkt den Farbstoff aus der Färberwaid. Als die BASF 1897 Indigo synthetisch herstellen konnte, verschwand auch das natürliche Indigo vom Markt.

Blühstreifen auf unserem Isenachgrundstück
Seit langem ist es unser Wunsch, auf unserem Grundstück 1716/1 links vom Weg vom Monte nach Studernheim einen Blühstreifen anzulegen. Im März wollten wir endlich zur Tat schreiten aber…
…CORONA hatte etwas dagegen. Wie schön aber, dass es eine Grünflächenabteilung bei uns in Frankenthal gibt, die unserer Arbeit aufgeschlossen gegenüber steht! (Vielen Dank Herr von Osten und Herr Frank!)
Sie fanden unsere Idee gut und haben kurzentschlossen die entsprechende Fläche gefräst und geeggt, so dass ich am 31. März die Wildblumensamen einsäen konnte.

Was nun folgte war Trockenheit. So blieb der Streifen trocken liegen, bis der erste Regen fallen würde.
Endlich am Donnerstag, 31. März, und Freitag, 1. Mai, war es soweit. Es fielen insgesamt über 8l/m² Regen. Von nun an muss der Streifen feucht gehalten werden, damit die die gequollenen und keimenden Samen nicht austrocknen.
Am Sonntag, 3. Mai, startete die erste Gießaktion. Gator mit Wasserfass und Schlauch, ausgerüstet mit einer Brause, bildeten einen behelfsmäßigen Regner. So zuckelte ich langsam den Streifen auf und ab und verteilte ca. 2l Wasser pro m². Das ist nicht wahnsinnig viel. Hoffentlich reicht es. In den folgenden Bildern sieht man den „professionellen“ Aufbau des mobilen Rechners.


Vortrag zum Vogel des Jahres
Rund 20 Personen besuchten heute unseren Vortrag zum Vogel des Jahres 2020, der Turteltaube, im Vereinsheim der Naturfreunde Frankenthal. Die kleinste unserer einheimischen Taubenarten hat seit den 1980ern einen Bestandseinbruch von fast 90% zu verzeichnen, kann aber hier im Großraum Frankenthal noch glücklicherweise oft beobachtet werden.
Jahreshauptversammlung 2020
Am 29.02.2020 fand im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Es waren 29 Mitglieder und Carmen Schauroth, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Süd, unserer Einladung gefolgt. Manfred Becker eröffnete die Jahreshauptversammlung mit der Vorstellung der Tagesordnung.
„Jahreshauptversammlung 2020“ weiterlesenWanderfalkenkasten gesäubert
Gestern haben Lukas, Samuel, Elias und ich den Wanderfalkenkasten auf der ZAK gesäubert. bleibt zu hoffen, das sich bald wieder ein Wanderfalkenpaar hier zu Hause fühlt. Im Laufe des Jahres werden wir noch weitere Nisthilfen für die Falken in Frankenthal installieren. Wir werden dann zeitnah berichten.

Neue Fledermauskästen werden gehängt
Am Freitag, den 14.02.20 waren wir (Theo, Frau Habel, ihr Freund, die Fotografin, Frau Schwanitz und ich) auf dem Gelände der Wasserwerke.
Nach einigem Suchen, genauerem Erklären, an welchen Plätzen die Kästen am besten hängen, haben wir angefangen sie aufzuhängen. Auf einem Wall, der sich auf dem Gelände befindet, fanden sich viele geeignete Bäume, die den Bedürfnissen der Fledermäuse entgegen kommen
.

Nistkastenreinigung auf dem Friedhofsgelände
Am 1. Februar – also reichlich spät – haben wir die NABU- Nistkästen auf dem Friedhof kontrolliert. Das sind 20 Kästen, so gut gebaut von Theo. Das fanden die Piepmätze auch und haben sie gerne bewohnt. Keine Besonderheiten, wohl alles von Kohlmeisen benutzt, in einem kann zusätzlich noch der Kleiber drin gewesen sein -dem Nistmaterial nach zu urteilen. 2 Kästen waren leer,dafür waren in 2 anderen Doppelnester.



Theo und Willi – na wo hängt der nächste Kasten?

Pflegearbeiten am Friedhofsteich in Frankenthal
Am 25.Januar dieses neuen Jahres haben wir unsere üblichen Pflegearbeiten am und im Teich auf dem Frankenthaler Friedhof durchgeführt.
Damit der Teich nicht verlandet wurde reichlich Schilf entfernt und die Ränder gereinigt vom Wildwuchs.
Unser Helfertrupp bestand aus: Manfred, Monika, Reinhard, Lukas, Willi und Bernd. Das war ganz schön anstrengend, aber in 2 Stunden bewältigt und nach einer Stärkung waren die Strapazen vergessen. Die Bilder sprechen für sich:

Reinhard: die Wathose steht Dir!







Pflegearbeiten im Kleinen Wald
Am 30. November hatten wir unseren Pflegeeinsatz im Kleinen Wald in Frankenthal. Dank guter Besetzung mit 9 Helfern kamen wir gut voran und haben um den zugewucherten Scherrschen Weiher freigeschnitten, abgesägt und weggeräumt, damit wieder Luft und Licht an den Weiher kommt.
Die NAJU hat sich in ihrem Gebiet am Acker Franck betätigt. Zum Glück, denn der geplante Pflegetermin dort im Dezember mußte abgesagt werden.
Rundrum waren wir mit unserem Einsatz zufrieden zumal das Wetter uns hold war. Alles andere sagen die Bilder – es hat Spaß gemacht!





Mittig unser „Chef“ Manfred und drumherum die unentbehrlichen Helfer



Nistkastenreinigung mit Überraschungen
Gestern reinigten wir im Wasserwerk Nord die im Frühjahr in Kooperation mit den Stadtwerken gehängten Nistkästen. Zu unserer Überraschung schliefen in gleich zwei Nistkästen Gartenschläfer. Dieser nahe Verwandte des Siebenschläfers ist mittlerweile auch stark im Bestand bedroht. Die beiden Bilche hatten aber noch nicht ihren Winterschlaf angetreten, dazu fehlte noch das entsprechende Nest und vor allem waren sie noch sehr „mager“ . Dies dürfte sich aber die nächste Zeit ändern 😉
In einem weiteren Nistkästen hatte ein Zaunkönig sein Kugelnest gebaut, was ich so auch noch nicht gesehen hatte. So schön das Nest anzusehen war, war es aber betrüblich das der kleine König mehrere Plastikfäden in seinem Nest verbaut hatte, was schnell hätte zu Probleme führen können. In dem Fall war aber wohl alles gut gegangen.
Alles in allem wieder mal ein aufregender Vormittag und für mich meine ersten beiden Bilche in einem Nistkasten.





