Jahreshauptversammlung 2017

Wieder einmal trafen wir uns zur Jahreshauptversammlung im Kleinen Saal des Ökumenischen Gemeindezentrums Pilgerpfad. Zur diesjährigen Versammlung waren 28 Teilnehmer erschienen, 26 Stimmberechtigte. Unser erster Vorsitzender Manfred Becker leitete die Veranstaltung.
Der erste Tagesordnungspunkt war der Bericht über das vergangene Geschäftsjahr. Ein besonderer Dank an Frau Hornig, allen Helfern, den Spendern und der Stadt Frankenthal. Hier besonders den Herren Vogt und von Osten. Der Mitgliederstand zum Ende des letzten Jahres lag bei 910.
Die Georg Hornig Gedächtnis Stiftung ermöglichte die Anschaffung eines Mähwerks und einer Wildkamera.
Auf dem Grundstück an der Isenach im Kleinen Wald wurden 50 von der Firma Rohlfing gespendete Büsche gepflanzt.
Auf der Apfelbaumwiese waren, wie die spärliche Blüte schon angekündigt hatte, keine Ernte einzufahren. Im Spätjahr wurden hier fünf neue Apfelbäume, alles alte Sorten, gepflanzt. Die Pflaumenwiese wurde zu spät gemäht, so dass es schwierig war Pflaumen zu ernten. Auf dem Grundstück in Erpolzheim wurden, zusammen mit Asylbewerbern, eine Pflanzaktion durchgeführt. Auch in Weisenheim am Sand wurde eine Pflanzaktion durchgeführt. Im Spätjahr wurde die Gründung einer Trockenmauer vorbereitet. Wir haben Einwände gegen die Nutzung des Nachbargrundstücks als Pferdekoppel erhoben. Pflegemaßnahmen wurden auch am Scherrschen Weiher und am NABU-Weiher im Kleinen Wald in Frankenthal durchgeführt. Hierbei wurde auch der Greifzug, der 2015 mit Mitteln der Georg Hornig Gedächtnisstiftung angeschafft wurde, eingesetzt. Auch am Friedhofsweiher wurde eine Pflegeaktion durchgeführt, so dass wieder eine freie Wasserfläche entstanden ist.
Jörn Weiß berichtete über die Exkursionen, die im vergangenen Jahr angeboten wurden. Hierbei berichtete er, dass die Zusammenarbeit mit den NABU Gruppen Worms und Eisenach sich bewährt hat und ausgebaut werden soll. Mit dem Verein Tiergehege Frankenthal e.V. zusammen fand die 1. Mai Exkursion mit anschließendem gemeinsamen Frühstück statt, auch das hat sich bewährt und soll in der Zukunft so weitergeführt werden. Als ein besonderes Highlight berichtet er über die Glühwürmchen, die man bei der Ziegenmelkerexkursion sehen kann.
Auch zum Arbeitskreis Bienenfresser berichtete Jörn Weiß. Im letzten Jahr waren im Brutgebiet in Gerolsheim 63 Brutpaare zu beobachten. Im letzten Jahr fanden auch die Planungen für einen Beobachtungsstand statt.
Für den Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit berichtete Björn Baumann über den Internetauftritt und die Flyer die im letzten Jahr erstellt worden sind.
Manfred Becker berichtete anschließend über den Bauernmarkt 2016 bei dem wir zwei neue Mitglieder gewonnen haben.
Über die Arbeit der Servicestelle berichtete Heiko Weissgerber. Aufgaben der Servicestelle sind zum Beispiel Anfragen die über die Homepage oder telefonisch kommen.
Rainer Schulze berichtete über die Stellungnahmen an denen sich der NABU Frankenthal beteiligt hatte. Der größte Streitpunkt mit der Stadt Frankenthal ist das Industriegebiet Am Römig in Eppstein, da hier die bedrohten Flussregenpfeifer und Kiebitze ihre Brutreviere verloren haben.
Über das Gebiet Klostergärten, für welches ein gültiger Bebauungsplan von 1991, der dieses Gelände als Grünfläche vorsieht, existiert, berichtete Manfred Becker. Der NABU Frankenthal hat dieses Gebiet im letzten Jahr beobachtet und hält es für wertvoll für die Natur. Daher unterstützen wir die Bürgerinitiative die dieses Gebiet erhalten und entwickeln möchte.
Über den Arbeitskreis Nistkasten berichtete Monika Kröber. Sie bedankte sich bei Theo Schiel, der nicht nur die Nistkästen in professioneller Art herstellt, sondern auch sehr aktiv bei der Pflege unterstützt. Beim Besatz der Nistkästen konnte man keine Veränderungen zu den Vorjahren feststellen. Der Sonderkasten für den Wiedehopf wurde zuerst von Staren bewohnt und danach von einem Gartenschäfer der den Kasten zum Überwintern nutzte. Aktuell betreut der NABU 171 Kleinvogelkästen. Mit Sonderkästen für Steinkäuze, Fledermäuse und Waldkäuze sind es insgesamt 214 Nisthilfen.
Für den Arbeitskreis Wanderfalken berichtete Hermann Deichfuß über die Wanderfalken an der Zwölf Apostel Kirche. Bei der Kastenkontrolle konnte festgestellt werden, dass Wanderfalken den Turm besuchen. Allerdings gab es im vergangenen Jahr wieder kein Bruterfolg.
Jörn Weiß berichtet für den Arbeitskreis Steinkauz. Es sind im vergangenen Jahr Jungsteinkäuze unerklärlicherweise verschwunden, daher soll diese Steinkauzröhre mit der Wildkamera überwacht werden.
Der Bericht des neuen Arbeitskreises Amphibien und Reptilien wurde, da Reinhard Staudiger aus privaten Gründen verhindert war, von Manfred Becker vorgetragen. Die Reptilienbretter die auf unseren Streuobstwiesen ausgelegt worden sind, wurden leider bei den Mäharbeiten beschädigt. In Weisenheim am Sand wurde eine Trockenmauer geplant.
Evelyn Lepique berichtete über die Aktionen des Arbeitskreises Fledermaus der 25 Kästen betreut. Bei der Kontrolle und Reinigung der Raumkästen, wurden zwar keine Fledermäuse festgestellt, aber in einem Kasten wohnte ein Gartenschläfer. In anderen Kästen fand man Schmetterlinge und deren Puppen. In der Heilig-Kreuz-Kirche waren im letzten Jahr wieder Fledermäuse zu Gast, dort wurden jetzt ebenfalls Kästen gehängt. Auch diese Kästen werden übrigens von Theo Schiel gebaut, der auch hier bei der Pflege aktiv unterstützt.
Die NAJU, über die deren Leiter Elias Bentz berichtete, hat im letzten Jahr wieder ein Zeltlager durchgeführt. Das Wetter hatte zwar wieder nicht mitgespielt, aber alle hatten trotzdem Spaß. Die NAJU hatte in den Klostergärten die Arten bestimmt und einige Biotoppflegemaßnahmen im Kleinen Wald durchgeführt.
Als zweiter Tagesordnungspunkt stand der Kassenbericht auf der Tagesordnung. Björn Baumann berichtete über die Finanzen und stellte dabei einen Jahresüberschuss von 394,02 Euro fest.
Danach folgte, als dritter Tagesordnungspunkt, der Kassenprüfungsbericht von Elisabeth Maurer. Die eine vorbildliche Kassenführung attestierte.
Der vierte Tagesordnungspunkt war die Entlastung des Vorstands. Diese wurde, bei Enthaltung des Vorstands, einstimmig gewährt.
Beim fünften Tagesordnungspunkt, der Wahl der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2017, wurden Elisabeth Maurer und Ewald Raab als neue Kassenprüfern gewählt.
Als sechster Punkt standen die Ziele für 2017 auf der Tagesordnung. Hier stehen unter anderem wieder Pflegemaßnahmen, Exkursionen und Öffentlichkeitsarbeit an. Auch soll wieder am Bauernmarkt teilgenommen werden. Die NAJU plant dieses Jahr erstmals zwei Zeltlager.
Anschließend fand die Veranstaltung mit vielen Gesprächen noch einen geselligen Ausklang.

Eine Antwort auf „Jahreshauptversammlung 2017“

  1. Hallo Björn,
    das ist ja ein ausführlicher Bericht, super. Jetzt merke ich auch, daß wir wirklich viel geleistet haben in unserem Verein in 2016!!
    Kann ich noch Fotos dazu einfügen?

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