Exkursion nach WO-Rheindürkheim

Gestern unternahmen Manfred und ich eine Exkursion ins NSG „Am Spieß“ bei WO-Rheindürkheim. HIer entstand in den letzten Jahren ein einzigartiges Naturschutzgebiet mit einem tollen Artenspektrum. Bei unserem 2 1/2 ständigem Aufenthalt sahen und hörten wir weit über 30 Vogelarten, darunter z.B. Purpurreiher, Blaukehlchen, Schafstelze und Weissstorch. In der vom NABU Worms erbauten Beobachtungshütte konnte man auch schön Kiebitze, Waldwasserläufer und Bruchwasserläufer beobachten. Ein Nutria woraufhin sowohl im Wasser als auch an Land zu beobachten. Alles in allem eine schöne Exkursion in einem tollen Gebiet. Es war sicherlich nicht der letzte Besuch dort.

Neu angekommen

Bei meinem wöchentlichen Rundgang durch den Kleinen Wald durfte ich heute zwei Neuankömmlinge willkommen heißen. Der Trauerschnäpper ist wieder auf der Streuobstwiese anzutreffen. Im Schilf an der Isenachbrücke hörte ich den Teichrohrsänger. Nun muss nur noch der Pirol rechtzeitig zur Exkursion am 1. Mai (um 7 Uhr bei den NABU-Garagen) kommen.

Wildtulpen zwischen Weinreben

Am Montag 24.04. fahren Gertrud und ich bei strahlendem Sonnenschein nach Gau- Odernheim. In der Nähe des Sportplatzes parken wir das Auto. Sofort fällt uns eine Saatkrähenkolonie auf. Entlang des Baches Elz stehen hohe Pappeln, in deren Kronen die Rabenvögel ihre Nester errichtet haben. Krähengeschrei und der Krähenkot scheinen hier, außerhalb des Wohngebietes, die Menschen nicht zu stören.
Ein Wegweiser mit der Beschriftung Wildtulpen zeigt uns den Weg. Auf einem Asphaltweg erreichen wir nach 1,5 km eine Informationstafel, auf der wir  über die hier wachsenden Wildtulpen lesen: „Wuchsort der Wildtulpe (Tulipa sylvestris L.) Einziger Standort der Wildtulpen in diesem Ausmaß in Deutschland. Ursprung: Südeuropa (Sizilien, Griechenland, Türkei) Sie wurde erst in der 2. Hälfte des 16. Jahrhundert von Bologna nach Mitteleuropa verbreitet. Voraussetzung hier, fettiger, feuchter, steinarmer Lößlehmboden, warmes Klima im Zentrum des rheinhessischen Wärme – und Trockengebietes. Die Tulpe darf nicht  ausgegraben oder gepflückt  werden“. Nach wenigen Metern den Lieberg aufwärts entdecken wir die erste voll erblühte Tulpe. Auf einem zarten Stängel  mit schmalen lanzettischen  Blättern sitzt die gelbe Blüte. Ihre sechs  Blütenhüllblätter bilden sternförmig einen Kreis. Die Blüte scheint die Sonne und den schwachen Wind zu genießen und schwingt sich wie beseligt  im Tanz. Nun erreichen wir eine Weinbauparzelle, in der die Tulpen die dominierenden Beigewächse sind. Der Kontrast zwischen den alten knorrigen graubraunen Rebstöcken und den zarten gelben Tulpen ist einfach märchenhaft, und wir können uns nicht sattsehen. Danach erreichen wir einen schmalen unbewirtschafteten,  mit einzelnen Büschen bestandenen Landstreifen, der sich bis zur Bergkuppe hinaufzieht.  Hier bilden die Tulpen stellenweise einen dichten gelben Teppich. Verschiedene  Hummeln- und Bienenarten summen umher. Hübsche Aurorafalter fechten Revierkämpfe aus. Am Himmel kreisen Mäusebussarde und Turmfalken. Bevor wir den Rückweg antreten, ruhen wir uns auf einer Bank etwas aus, blicken zum nahen Petersberg und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen.

 

 

 

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Bienenfresserwand runderneuert

Heute haben Moni, Reinhard und ich noch rechtzeitig vor Eintreffen der Bienenfresser Anfang Mai in Gerolsheim eine Brutwand auf 200m Länge mit dem Spaten frisch abgestochen. Hier herrschen nun fast optimale Brutmöglicheiten. Wollen wir hoffen das es die Bienenfresser zu schätzen wissen. Vielen Dank nochmal an Moni und Reinhard für die Unterstützung.

nochmal: Apfelblütenfest

Wir hatten doch richtig entschieden, das Apfelblütenfest so spontan auf Karfreitag zu legen. Das Wetter war uns hold und die Blüte zauberhaft, die Stimmung herrlich das Kuchenbuffet reichhaltig. Was will man mehr?

Apfelblütenfest am 14.4.2017

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Saatkrähen auf Bäumen im Friedhof

In Rheinland-Pfalz kam die Saatkrähe  lange Zeit nur noch als Wintergast vor. Erst um 2000 siedelten sich einige Brutpaare bei uns an. In Frankenthal gründete sich um 2010 in der Albertstraße die erste Brutkolonie. In den Platanen vor den Wohnblocks bauten die Saatkrähen als Kolonienbrüter zahlreiche Nester. Die Anwohner fühlten sich durch den Vogelgesang direkt vor ihren Fenstern belästigt. Weiterlesen

Auch schon da!

Nach dem Apfelblütenfest habe ich noch einen Spaziergang durch den Kleinen Wald gemacht. Und da war er! Der erste Kuckuck des Jahres 2017 rief aus einem Baum am Isenachufer. Schon am ersten April hörte ich in Lambsheim den ersten Fitis und ab 10. April war am vorderen Roxheimer Altrhein die Nachtigall zu vernehmen. Die erste dieser Art aber hörte unser Vorsitzender schon Ende März, ich konnte es kaum glauben!, am Almengraben.

Apfelblütenfest 2017

Fast aus dem Stand hat Monika, kaum dass sie aus Irland zurück war, noch schnell vor Ostern zum Apfelblütenfest gerufen. Es soll kalt werden und es ist fraglich, ob die Apfelblüte noch in einer Woche so schön sein wird. Heute, am Freitag, den 14. April, war es mit 18°C gerade warm genug, um gemütlich auf der Wiese sitzen zu können und die Baumblüte zu genießen. Wir hatten eine Fülle an Köstlichkeiten zu genießen. Ein Kuchen war besser als der andere. Vielen Dank allen, die so spontan und schnell zum Gelingen unseres gemütlichen „Fests“ beigetragen haben.

Die Bienen sind fleißig. Ob es dieses Jahr eine reiche Apfelernte geben wird?

Trockenmauer in Weisenheim am Sand gebaut

Am Samstag, den 1. April, haben wir mit 7 Helfern eine Trockenmauer gebaut.

Sie soll als Wohnort für Reptilien dienen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Vögel sich in den Ritzen und Spalten ein Nest einrichten.

Die Trockenmauer wird auf einem Sand/Schotter-Fundament errichtet, das der Drainage dient.

Mit Hilfe von Schüren wurde die Mauer ausgerichtet und nivelliert.

Arbeiten an der zweiten Lage

Die 3. Lage wird eingebracht

 

Die Mauer verjüngt sich nach oben. Und sind es schon 4 Lagen.

Endlich ist die Mauer fertig!

stolze Präsentation der fertigen Trockenmauer

Allen Helfern ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön!

Exkursion Vogelgezwitscher und violettes Blütenmeer

Heute war unsere jährliche Frühlingsexkursion auf den Grünstadter Berg, die wir in Kooperation mit dem NABU Leininger Land veranstalten. Nach der Begrüßung durch die Veranstalter teilten sich die Teilnehmenden in eine botanische und eine avifaunistische Gruppe mit jeweils gut 20 Personen auf. Leider war von den Küchenschellen (violettes Blütenmeer) nicht sehr viel zu sehen. Dies lag an der extremen Trockenheit und den relativ hohen Temperaturen der letzten Wochen. Die Frankenthaler Teilnehmenden schlossen sich überwiegend der von Jörn Weiß geleiteten Vogelexkursion an. Schon auf dem Parkplatz der Modellflieger waren Zilpzalp, Grünfink, Feldlerche, Kohlmeise und Buchfink zu hören. Wir gingen dann den Feldweg entlang des Wäldchens bergab. Dabei sahen und hörten wir Goldammer, Blaumeise, Stieglitz und Rabenkrähe. Der Gesang der Möchsgrasmücke begleitete uns auf unserem Weg. Außerdem sahen wir ein paar Mäusebussarde, eine Elster, ein Schwarzkehlchen, einen Turmfalken und eine Singdrossel. Botanisch war unsere Ausbeute eher bescheiden: Wir sahen einige Schlüsselblumen, Frühlingsfingerkraut, Veilchen, die Stinkende Nieswurz und Zypressenwolfsmilch. Natürlich gab es auch einige blühende Bäume z.B. Kirschbäume und Sträucher wie Schlehe oder Weißdorn. Wir drehten dann wieder um und gingen entlang des Wäldchens zum ehemaligen Militärgelände. Dabei hörten wir die Heckenbraunelle, einen Grünspecht und eine Amsel. Auf der Lichtung vor dem Militärgelände konnten wir, wenn auch aus größerer Entfernung, zum ersten mal das Schwarzkehlchen sitzend beobachten. Erneut hörten wir die Heckenbraunelle auf dem Gelände singen. Auch Ringeltaube, Rotkehlchen, Star und Girlitz ließen sich hören. Wir gingen noch ein Stück entlang des Zaunes und konnten nun auch aus der Nähe mehrfach das Schwarzkehlchen auf einer Stromleitung und auf dem Zaun sitzend beobachten. Auch die Goldammer ließ sich nochmals sehen. Zudem meldete sich jetzt auch die Singdrossel eindringlich zu Wort. Bevor wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz machten, schrie noch ein Fasan. Ein letztes Highlight der Exkursion waren 2 Grauammern, die sich gegenseitig ansangen. Eine davon sang auf einem Busch, bis wir die Autos erreichten. Die Teilnehmenden freuten sich über eine gelungene Exkursion.

Begehung im Naherholungsgebiet Weisenheim am Sand

In einer gemeinsamen Aktion von BUND, NABU-Ft, Pollichia und SPD W/S wurden die Bürger zu einer Ortsbegehung eingeladen um zu sehen und zu beurteilen wie sich die Kulturlandschaft mit den Obstbäumen verändert. Vermehrt entstehen Pferdekoppeln, eingezäuntes Gebiet, hoher Fahrzeugverkehr und vermatschte Wege.
Es waren 70 interessierte Bürger anwesend und es wurde diskutiert und Lösungen vorgeschlagen.

Bürgerinformation in Weisenheim/S

Bürger-Treffpunkt Raiffeisen-/Kalmitstraße

Rodungen im Vogelschutzgebiet

Rodungen und Misthaufen

wollen wir diese Art Landschaft?

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Anlegen eines Blumenstreifens auf der Pflaumenwiese

Am Samstag, 18. März habe ich verschiedenen Wildblumensamen auf der Plaumenwiese ausgebracht und eingeharkt. Es hatte gerade geregnet. H

Monika sät und harkt ein

das soll der bunte Meter werden

diese Samen sind es

Schlüsselblumen

noch in Knospe

offentlich geht die Saat auf und wir können uns über ein Blumenmeer freuen.

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Vogelkonzert im März

Der Winter ist auf dem Rückzug und schon einige Vögel sind zurückgekehrt oder haben angefangen, wieder zu singen. Bei meinen häufigen Besuchen am Vorderen Roxheimer Altrhein und auf dem Weg dahin hörte oder sah ich schon manchen Sänger oder Schwimmer: Amsel, Singdrossel, Buchfink, Grünfink, Blaumeise, Kohlmeise, Buntspecht, Grünspecht, Grauspecht, Schwarzspecht, Kleinspecht, Eichelhäher, Elster, Fasan, Gartenbaumläufer, Hausrotschwanz, Girlitz, Zilpzalp, Graugans, Kanadagans, Nonnengans, Nilgans, Schwanengans, Höckerschwan, Blässhuhn, Haubentaucher, Zwergtaucher, Stockente, Schnatterente, Graureiher, Halsbandsittich, Haussperling, Weißstorch, Kleiber, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Saatkrähe, Dohle, Reiherente, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Turmfalke, Mäusebussard, Türkentaube, Heckenbraunelle und Zaunkönig. Im Heßheimer Viertel hörte ich schon . Misteldrosseln und Stieglitze. Bitte entschuldigt die chaotische Reihenfolge der Arten. Ich habe sie aufgeschrieben, wie sie mir einfielen.

Trockenmauer Weisenheim/Sand meine Fotos

Das war eine gelungene Aktion am Samstag mit harter körperlicher Arbeit aber auch Spaß an der Sache. So viele tüchtige Helfer hatten wir noch nie – das war super, auch die Jugend ist helfend eingestiegen!!
Fortsetzung des Trocken-Mauerbaus wird angekündigt.

Saman stapelt die ausgesuchten Steine

Die Steine werden mit dem Gator aufs Feld gefahren

vorne liegen die ausgewählten Steine

die erste Lage wird mit Kies verfüllt

Monikas in Aktion

viele helfende Hände

NABU-Logo macht sich gut

links Herr Grünenthal, der Steinbesitzer und Experte

fertig für heute?

Manfred stampft – gibt es auch als Video

da ist jemand geschafft!!

ohne Worte

Abschlussbild mit allen Helfern 1

Abschlussbild 2

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NAJU-Stunde am 8. März

Hey,
da es am Mittwoch geregnet hat, waren wir im ÖGZ und haben dort Insekten und Pflanzen mikroskopiert 🙂

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Trockenmauer in Weisenheim am Sand – 2. Aktion

Heute haben wir an der Trockenmauer mit wirkungsvoller Unterstützung von Herrn Grünenthal, der uns auch die Steine geliefert hat, durchgeführt.

So sah es noch im Dezember 2016 aus:

Ausschachtung am 4. Dezember 2016

Heute wurde die Grube mit Geröll und Rheinkies verfüllt.

Geröllfüllung

Darauf kam der Rheinkies

Bedeckung mit Rheinkies

Für die folgenden Arbeiten wurden schon mal die Steine geholt.

Abschluss am 11. März 2017

 

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Steinkauzröhren auf den letzten Drücker gereinigt

Heute haben Manfred und ich auf den letzten Drücker noch die letzten Steinkauzröhren gereinigt. Da die Steinkäuze nun schon mit der Balz begonnen haben war es höchste Eisenbahn.

 

Arbeitskreis „Nistkasten“ hängt neue Kästen

Am Faschingsdienstag haben Theo und ich die restlichen Nistkästen im Augustin-Violet-Internatsdorf, dem Schulhof des Karolinengymnasiums und am Kanal gereinigt.Alle Kästen waren gut belegt – jetzt sind sie wieder sauber und die Vögel können sich ein neues Nest bauen.
Am Westring haben wir ein neues Nistkastengebiet eröffnet. 2 Kästen hatten Moni und ich schon gehängt. Nun hat Theo nochmal 5 Kästen gebaut und diese haben wir in dem vielversprechenden Gebiet aufgehängt.

Theo hängt neue Kästen am Westring

Der Arbeitskreis Nistkasten in Aktion

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Graugänse und Landwirtschaft

Um die Vorfrühlingssonne zu genießen, wandern Gertrud und ich am Samstag dem 24. Februar auf dem Bobenheimer Binnendamm in Richtung Rhein. Vom Altrhein hören wir das Geschnatter vieler Graugänse. Ab und zu erheben sich von dort kleinere Trupps Gänse und fliegen auf die unweit liegenden Ackerflächen, auf denen die jungen Weizenpflanzen mit frischem Grün zum Schmaus locken. Weiterlesen

Sonntag Mittag im Kl.Wald

Nachdem ich morgens das tolle Erlebnis mit dem Schwarzspecht gehabt habe wollte ich nachmittags noch mal raus um die restlichen Nistkästen im LSG Im Kleinen Wald zu reinigen. Da die kommende Brutsaison vor der Tür steht, war hier höchste Eisenbahn angesagt. Bei meinem Rundgang fiel mir als erstes auf das die Stadt einiges an Brombeerhecken gemulcht hat.

Leider musste ich bei meinem Rundgang aber auch feststellen, das der Vandalismus im Kleinen Wald immer stärker ausgeprägt ist. Nicht minder als vier Nistkästen habe ich zerstört vorgefunden und weitere drei Nistkästen sind spurlos verschwunden.

Ich kann nicht verstehen was Leute dazu bringt die Nistkästen zu zerstören. Ich werde die zerstörten und verschwundenen Nistkästen die nächsten Tage noch ersetzen.