Wieder Fledermaus in Hochhausflur verirrt

Im September 2015 wurde ich von einem aufmerksamen Bewohner eines Hochhauses am Albrecht-Dürer-Ring alarmiert. Eine Fledermaus war durch ein offenes Fenster in einen der Flure eingeflogen und saß nun auf der Brandschutzsirene gegenüber seiner Wohnungstür. Besorgiserregend war, dass sie diesen Platz auch nachts nicht verlassen hatte. Wie ich bald feststellte, hatte sich das Tier offenbar irgendwie in den Spalt zwischen der Sirene und der Wand eingeklemmt. Erst nach längeren Bemühungen gelang es, sie zu befreien, und ich nahm sie in einem mitgebrachten Schuhkarton mit nach Hause, wo ich sie mit Wasser und Mehlwürmern versorgte. Da sie keinerlei Anstalten machte zu fliegen, war ich sehr besorgt, dass sie verletzt sein könnte und vereinbarte schon einen Termin mit einem Tierarzt, um zu prüfen, ob vielleicht ein Knochen an ihrem Flügel gebrochen sei. „Wieder Fledermaus in Hochhausflur verirrt“ weiterlesen

Bauernmarkt wieder ein toller Erfolg

An diesem Wochenende fand wieder der Frankenthaler Bauernmarkt statt. Erstmals wurde dabei unser neues Standkonzept der Öffentlichkeit vorgestellt bei dem insgesamt drei Themen etwas in den Vordergrund gestellt werden. In diesem Jahr waren das 25 Jahre NABU Frankenthal, der Vogel des Jahres 2017 und die zehn häufigsten Vogelarten. Dabei kamen neben vielen Fotos auch moderne Medien wie IPod und IPad zum Einsatz. Alles in allem ein gelungenes Wochenende mit vielen tollen Gesprächen und Begegnungen. Wir bedanken uns bei allen die uns besucht haben und freuenuns schon auf´s neue Jahr.

  

Exkursion zum 01.Mai

Heute fand unsere Traditionsexkursion durch den kleinen Wald statt. Leider ist es in den letzten Jahren zurTradition geworden das das Wetter leider nicht so wirklich mitspielt. Auch in diesem Jahr waren wir nicht von Regenund Wind verschont. Trotzdem waren zehn unerschrockene Teilnehmer dabei. Die Vögel im LSG waren dem Wetter entsprechend auch sehr ruhig, jedoch trotzten vor allem die Nachtigallen dem schlechten Wetter. Leider waren Pirol und Mauersegler, eigentlich immer pünktlich zum 01.Mai anwesend, nicht zu sehen und zu hören. Höhepunkt der Exkursion war die Beobachtung zweier Braunkehlchen, welche auf unserem Grundstück 1719/1 nach Nahrung suchten. Zum Abschluß trafen wir uns noch am Gelände des Tiergeheges zu einem kleinen Frühstück. Bleibt zu hoffen das bei der nächsten 01.Mai Exkursion auch mal wieder das Wetter mitspielt.

​​

Saatkrähen auf Bäumen im Friedhof

In Rheinland-Pfalz kam die Saatkrähe  lange Zeit nur noch als Wintergast vor. Erst um 2000 siedelten sich einige Brutpaare bei uns an. In Frankenthal gründete sich um 2010 in der Albertstraße die erste Brutkolonie. In den Platanen vor den Wohnblocks bauten die Saatkrähen als Kolonienbrüter zahlreiche Nester. Die Anwohner fühlten sich durch den Vogelgesang direkt vor ihren Fenstern belästigt. „Saatkrähen auf Bäumen im Friedhof“ weiterlesen

Vogelkonzert im März

Der Winter ist auf dem Rückzug und schon einige Vögel sind zurückgekehrt oder haben angefangen, wieder zu singen. Bei meinen häufigen Besuchen am Vorderen Roxheimer Altrhein und auf dem Weg dahin hörte oder sah ich schon manchen Sänger oder Schwimmer: Amsel, Singdrossel, Buchfink, Grünfink, Blaumeise, Kohlmeise, Buntspecht, Grünspecht, Grauspecht, Schwarzspecht, Kleinspecht, Eichelhäher, Elster, Fasan, Gartenbaumläufer, Hausrotschwanz, Girlitz, Zilpzalp, Graugans, Kanadagans, Nonnengans, Nilgans, Schwanengans, Höckerschwan, Blässhuhn, Haubentaucher, Zwergtaucher, Stockente, Schnatterente, Graureiher, Halsbandsittich, Haussperling, Weißstorch, Kleiber, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Saatkrähe, Dohle, Reiherente, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Turmfalke, Mäusebussard, Türkentaube, Heckenbraunelle und Zaunkönig. Im Heßheimer Viertel hörte ich schon . Misteldrosseln und Stieglitze. Bitte entschuldigt die chaotische Reihenfolge der Arten. Ich habe sie aufgeschrieben, wie sie mir einfielen.

Arbeitskreis „Nistkasten“ hängt neue Kästen

Am Faschingsdienstag haben Theo und ich die restlichen Nistkästen im Augustin-Violet-Internatsdorf, dem Schulhof des Karolinengymnasiums und am Kanal gereinigt.Alle Kästen waren gut belegt – jetzt sind sie wieder sauber und die Vögel können sich ein neues Nest bauen.
Am Westring haben wir ein neues Nistkastengebiet eröffnet. 2 Kästen hatten Moni und ich schon gehängt. Nun hat Theo nochmal 5 Kästen gebaut und diese haben wir in dem vielversprechenden Gebiet aufgehängt.

Theo hängt neue Kästen am Westring

Der Arbeitskreis Nistkasten in Aktion

Graugänse und Landwirtschaft

Um die Vorfrühlingssonne zu genießen, wandern Gertrud und ich am Samstag dem 24. Februar auf dem Bobenheimer Binnendamm in Richtung Rhein. Vom Altrhein hören wir das Geschnatter vieler Graugänse. Ab und zu erheben sich von dort kleinere Trupps Gänse und fliegen auf die unweit liegenden Ackerflächen, auf denen die jungen Weizenpflanzen mit frischem Grün zum Schmaus locken. „Graugänse und Landwirtschaft“ weiterlesen

Sonntag Mittag im Kl.Wald

Nachdem ich morgens das tolle Erlebnis mit dem Schwarzspecht gehabt habe wollte ich nachmittags noch mal raus um die restlichen Nistkästen im LSG Im Kleinen Wald zu reinigen. Da die kommende Brutsaison vor der Tür steht, war hier höchste Eisenbahn angesagt. Bei meinem Rundgang fiel mir als erstes auf das die Stadt einiges an Brombeerhecken gemulcht hat.

Leider musste ich bei meinem Rundgang aber auch feststellen, das der Vandalismus im Kleinen Wald immer stärker ausgeprägt ist. Nicht minder als vier Nistkästen habe ich zerstört vorgefunden und weitere drei Nistkästen sind spurlos verschwunden.

Ich kann nicht verstehen was Leute dazu bringt die Nistkästen zu zerstören. Ich werde die zerstörten und verschwundenen Nistkästen die nächsten Tage noch ersetzen.

NABU-Weiher – Teil 2

Am Samstag, den 28. Januar, haben wir quasi in einer Notaktion unsere Arbeit am NABU-Weiher fortgesetzt. Wegen des angekündigten Tauwetters war Eile geboten, denn wir mussten

  • einen großen Stammabschnitt vom Eis tragen, den Chaoten vom provisorischen Lagerplatz auf das Eis geschafft hatten,
  • die Arbeiten am Ostufer fortsetzen. Diese Arbeiten waren nur vom Weiher aus möglich, weil das Ufer wegen seiner Steilheit kaum begehbar ist und
  • die provisorisch gelagerten Stammabschnitte beseitigen, um sie Vandalen unzugänglich zu machen

Unsere Arbeit begann schon um 8:00 Uhr morgens. Wolfgang Bauer, Moni und Jörn waren mit dabei. Wir hatten 2 Motorsägen und einen Freischneider im Einsatz und haben in großer Eile bis 12:30Uhr gearbeitet.Danach stand die Fahrt nach Kaiserslautern zur Bezirksgruppensitzung an.

Mein Dank gilt allen genannten Helfern. Wir haben es tatsächlich geschafft, das Ufer ringsum von wucherndem Bewuchs zu befreien. Speziell am Ostufer ragten Bäume und Brombeeren weit in die Wasserfläche hinein. Die mussten beseitigt werden. Jetzt hoffen wir, dass der Weiher genug Luft bekommt, um sich wieder zu regenerieren

Trotz aller Eile gab es auch eine kleine Erholungspause zwischendurch.

Letzte Aufräumarbeiten am Ostufer

Fertig! Der Weiher ist nun befreit.

NAJU- Jahresabschlussfeier

Im Dezember feierte ich traditionsgemäß mit der NAJU den Jahresabschluss im ÖGZ. Zuerst gab es leckere mitgebrachte Plätzchen, Kakao, Saft und Kaffee und eine Jahresrückschau.
Anschließend gab es die bewährten Wettspiele und zum krönenden Abschluß kleine Geschenke zum selber Aussuchen.

Reinigung der Nistkästen im Friedhofspark

Am Montag, 5. Dezember 2016, haben sich Monika, Uschi,Theo und Willi um 12 Uhr auf dem Friehofsparkplatz zwecks Nistkastenreinigung getroffen. Heute ist es bitter kalt. Nachdem das Arbeitsmaterial aus Monikas Auto in Willis Fahrradanhänger geladen war, Theo mit seiner leichten Leiter da war, haben wir uns auf die Suche nach den im gesamten Friedhfsbereich aufgehängten Nabu-Nistkästen gemacht. Wir waren sehr erfreut, dass alle Nistkästen, hauptsächlich mit Nestern der Kohlmeise, belegt waren, manche sogar mit Doppelnest. „Reinigung der Nistkästen im Friedhofspark“ weiterlesen

Säubern des Wanderfalkenhorsts

Hoch über den Dächern von Frankenthal hält der Wanderfalke Auschau nach einem geeigneten Brutplatz. Vielleicht gefällt es ihm mal wieder, nach längerer Abwesenheit, auf dem Turm der Zwölf-Apostel-Kirche seinen Nachwuchs groß zu ziehen. Um dafür die Voraussetzungen am Brutkasten zu treffen, sind Moni, Iris, Hermann und Willi am Samstag, den 26.11.2016, auf den Turm, vorbei an den riesigen Glocken, hochgestiegen. Zuerst wird die alte Sandunterlage im Horst entfernt. „Säubern des Wanderfalkenhorsts“ weiterlesen