Fledermäuse willkommen – in Mörsch!

Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch
Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch

Im Dachstuhl der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch versammelt sich jeden Sommer ein Damen-Club von Breitflügelfledermäusen zu einer gemeinsamen „Wochenstube“. Dort bringen sie ihre Kinder zur Welt und ziehen sie gemeinsam auf – vermutlich schon seit sehr vielen Jahren / Jahrzehnten. In menschlichen Beobachterkreisen ist das Quartier seit 1998 bekannt und wurde seitdem in unregelmäßigen Abständen kontrolliert. Da gerade Breitflügelfledermäuse sehr ortstreu sind, wird es bis heute immer wieder aufgesucht. „Fledermäuse willkommen – in Mörsch!“ weiterlesen

Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz
Foto: Hermann Deichfuß

Direkt an unserem Wohnhaus befinden sich zwei städtische Grünflächen. Einige Menschen behaupten, diese Flächen wären ungepflegt und überhaupt ein Schandfleck, weil hier nur Unkräuter wachsen würden. So kam es wohl auch dazu, dass im September 2013 zwei Arbeiter damit beschäftigt waren, alle Wildblumen auszuroden und zu kompostieren. Seither sind bis auf einige Distelsorten fast alle Wildblumenarten verschwunden. „Schwalbenschwanz“ weiterlesen

Disteln als Nahrungsgrundlage

In unmittelbarer Nähe unseres Wohnhauses befinden sich auf zwei städtischen Grundstücken Wiesenflächen. Auf diesen wuchsen viele Wildblumen wie Wiesensalbei, Wucherblume, Natternkopf, Königskerze, Nachtkerze, Eselsdistel und viele andere Arten. Meine Freude an dieser Pracht sollte nicht lange währen, denn im Sommer 2013 wurden diese Pflanzen ausgerodet und schubkarrenweise kompostiert. „Disteln als Nahrungsgrundlage“ weiterlesen

Lokalität des NABU Stammtisch ändert sich kurzfristig

Liebe Freunde des NABU Frankenthal,

an jedem ersten Dienstag im Monat findet unser NABU Stammtisch für alle interessierten Mitbürger statt. Da in unserer Stammlokalität zur Zeit ein Pächterwechsel vollzogen wird und deshalb geschlossen ist, müssen wir kurzfristig ausweichen.

Deshalb findet unser nächster Stammtisch am Dienstag, den 01.Juli 2014 in der Gaststätte „Zum Paradies“ im Meergartenweg 31 in Frankenthal statt.

Wir würden uns freuen Sie dort begrüßen zu dürfen.

Ihr NABU Frankenthal

Langer Atem zahlt sich aus

Der NABU in Rheinland -Pfalz hatte Anfang 1997 das landesweite „Artenschutzprogramm Steinkauz“ ins Leben gerufen, um die bedrohliche Situation des Steinkauz entscheidend zu verbessern. Dabei konnte man auf die 20jährige Erfahrung, die der NABU in Oppenheim gesammelt hatte, zurückgreifen. In einer Sitzung am 31.01.2000 beschlossen Klaus Bamberger, Hermann Deichfuß und Hans Klähr, dieses Projekt auch in Frankenthal zu starten. „Langer Atem zahlt sich aus“ weiterlesen

Spaziergang im kleinen Wald

Am Pfingstmontag äußerte meine Frau den Wunsch, dass ich mit ihr durch den kleinen Wald gehe. Denn in diesem Jahr hätte sie, bedingt durch ihren Unfall, weder den Pirol noch die Nachtigall gehört. Als wir um 8.00 Uhr an unserer NABU- Garage starteten, hörten wir mehrere Schüsse. Wurde auf dem Strandbadgelände geschossen? Weiß hierüber jemand etwas? „Spaziergang im kleinen Wald“ weiterlesen

Bachstelzenbrut auf einem Balkon

Seit Mitte April beobachte ich in der Nähe unseres Hauses Bachstelzen, die mit anmutigen Trippelschritten über die Rasenflächen liefen. Dabei wippten sie auffällig mit dem Schwanz und bewegten dazu rhythmisch und ruckartig den Kopf. Schließlich wurde ich noch Zeuge der Brautwerbung sowie der Vogelhochzeit.

„Bachstelzenbrut auf einem Balkon“ weiterlesen

Stunde der Gartenvögel

Heute haben wir zwei einstündige Rundgänge durch den Kleinen Wald zur Stunde der Gartenvögel angeboten. Insgesamt 8 Personen trotzten dem wieder mal suboptimalen Wetter. Von Starkregen über Hagel bis zu Sonnenschein war alles vertreten. Zum Glück zeigte sich wenigstens der ein oder andere Vogel so das man wenigstens etwas hatte, was man beobachten konnte. Anbei ein paar Eindrücke von heute.

Schulunterricht am KG

Schule_08.05.2014Heute stand der Unterricht am KG unter dem Thema „Stunde der Gartenvögel“. Wir haben unter anderem ein Vogelstimmenquiz veranstaltet und sind dann noch die vor ein paar Wochen aufgehängten Nistkästen kontrollieren gegangen. Dabei konnten wir auch tatsächlich noch in einem Kasten junge Kohlmeisen beringen, was den Schülern natürlich viel Spass gemacht hat.

Erster Ausflug junger Kohlmeisen

In der Umgebung unserer neuen Wohnung hängte ich gleich nach unserem Einzug 3 Nistkästen auf. Im folgenden Frühjahr 2013 wurde einer der Kästen von einem Kohlmeisenpärchen bezogen. Vom Balkon aus konnten wir die An- und Abflüge beobachten. Jedoch war der Bruterfolg, bedingt durch restliche Bautätigkeit in unserer Wohnanlage, sehr bescheiden. „Erster Ausflug junger Kohlmeisen“ weiterlesen

Jungbäume gewässert

Heute haben wieder Manfred und Reinhard den Baumkindern beim kleinen Wald Wasser gegeben. Unsere drei neuen Apfelbäumchen machen sich im Großen und Ganzen nicht schlecht. An einem Bäumchen war leider wieder die Wühlmaus aktiv, es scheint aber noch  keinen Schaden genommen zu haben. Auch an einem der älteren Bäume auf der Wiese an der Isenach war Wühlmausaktivität festzustellen. Zwei Mäusebussarde konnten ihren Pflichten zur Reduzierung des Mäusebestands nicht nachkommen, weil sie von einer Krähe attackiert wurden.

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Pirol und Fitis

Heute habe ich am Roxheimer Altrhein zum ersten Mal in diesem Jahr einen Pirol und einen Fitis zweifelsfrei gehört. Schon vor einer Woche habe ich einen Fitis vermutet, konnte ihn aber nur ganz kurz hören. Ich meine auch, einen Kleinspecht trommeln gehört zu haben. Am Sonntag habe ich in Stuttgart einen Grauspecht aus ca. 3 m Entfernung beobachten können.

Gelände Am Römig

Flussi1_11_04_2014 Flussi2_11_04_2014Heute konnten Rainer und Jörn , zusammen mit Hr. Vogt von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Frankenthal, auf dem Gelände von Kartoffel Kuhn wie schon im letzten Jahr einen möglichen Brutversuch des Flussregenpfeifers nachweisen. Wir waren vor Ort da es Meldungen gab, das ein Traktor tags zuvor die Fläche mit einer Schleppe abzog. Entsprechende Spuren konnten zwar festgestellt werden, aber nun bleibt es erstmal festzustellen, was da genau von wem gemacht wurde. Zum Glück scheint ein größerer Schaden für die Flussies nicht entstanden zu sein, wir werden das Ganze aber weiter beobachten.