Heute erlitt unsere Arbeit für den Naturschutz einen Rückschlag. Jörn meldete, dass unsere linke Garagentür eingedrückt und zerstört sei.
Ich habe daraufhin die Polizei informiert und den Schaden aufnehmen lassen. Anschließen habe ich mit grobem Werkzeug das Tor soweit bearbeitet, dass es sich wieder öffnen und schließen lässt. Durch die Verformung hielt nur noch ein Riegel das Tor zu.
Leider folgten heute außer mir nur zwei Personen unserem Aufruf eines Spazierganges durch das Frankenthaler Strandbad. Kurz entschlossen haben wir dann einfach die Runde durch einen Teil des Kleinen Waldes erweitert. Einige Vogelarten konnten wir beobachten oder hören. Dies waren:
Am 15. Dezember fand unsere letzte diesjährige Pflegearbeit statt. Die NAJU hatte gerufen, wir sollten ihnen helfen das Gelände auf dem Acker Franck im Kleinen Wald zu bearbeiten.
Herr Schmitt brachte uns vorher noch den reparierten „Damenfreischneider“, der jetzt wieder vorzüglich funktioniert, den nehme ich nämlich immer, weil er leichter ist.
Jeder hatte seinen wichtigen Job: Manfred mit Motorsäge, Heiko , Lukas und ich mit Freischneider, Elias mit Mähwerk und Bernd räumte die Äste und Zweige auf einen Haufen.
Unser Werkzeugsortiment
Ich bin diesmal nicht im Bild, habe die Fotos gemacht.
Alle auf dem Foto Abgebildeten sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
Der Seitenstreifen zum Pferdegrundstück wird freigeschnitten
Am 8. Dezember fanden sich 6 Helfer für die Pflegearbeiten auf dem Weisenheimer Grundstück ein. Das Wetter war ja nicht so toll aber wurde dann doch besser als angedroht. Schließlich kam noch kurz die Sonne raus und umstrahlte die crew mit einem Regenbogen.
Wir haben den Seitenstreifen zu der Pferdeanlage freigeschnitten, die Wiese zur Südseite gemäht und um dieTrockenmauer großzügig freigeschnitten. Das Schnittgut wurde zu einer Benjeshecke am Wegrand verarbeitet.
Alle Teilnehmer sind mit der Veröffentlichung ihrer Fotos einverstanden.
die ersten Bäume fallender Seitenstreifen ist vorbildlich geräumtElias beim MulchmähenDie Crew mit dem MaschinenparkKaffeepauseDie Crew mit RegenbogenDie Regenbogenboys
Manfred und ich konnten heute voller Stolz einen Scheck der Stadtwerke Frankenthal entgegennehmen. Diese verzichtet seit einigen Jahren auf das Versenden von Geschenken zu Weihnachten, unterstützt dafür aber eine Institution oder Verein in Ihrem Einzugsgebiet. Da das Thema Nachhaltigkeit bei den Stadtwerken eine immer größer werdende Rolle einnimmt, wollten sie in diesem Jahr Ihre Weihnachtsspende in dieser Richtung gerne gewusst haben; und so kamen wir zu der Ehre, Empfänger der Spende zu sein.
Das Newsletter Modul wurde auf eine neue Version umgestellt. Zum Glück konnten die Benutzer übernommen werden, so dass nur die Layouts für die Newsletter manuell neu erstellt werden mussten.
Am letzten Donnerstag waren Manfred und ich an der Grube Leidig, um unseren Beobachtungsstand auf Schäden zu kontrollieren und, um das Gelände mit etwas Gefälle zu versehen, damit bei Regen das Wasser nicht immer in den Stand läuft. Erfreulicherweise konnten keine Beschädigungen festgestellt werden. Seine erste Saison hat der Beobachtungsstand auf jeden Fall gut überstanden. Bleibt zu hoffen, dass dies auch in Zukunft so sein wird.
Heute nahmen rund 30 Personen zu unserer Exkursion zum Roxheimer Silbersee teil. Da die Witterung in den letzten Wochen noch relativ warm war, sind bis jetzt noch kaum Wintergäste eingetroffen. Nichts desto trotz konnten wir einige Vogelarten sehr schön beobachten. Im Einzelnen waren das:
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND und NABU 05. November 2018
Gemeinde erhält vorläufig die Rote Karte von Naturschützern
Bebauungsplan „SILBERSEE – TEILBEREICH SCHARRAU/BADESTRAND“: Jetzt entscheiden Unabhängige!
In der vergangenen Woche hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. beim Oberverwaltungsgericht Koblenz Klage gegen den Bebauungsplan „SILBERSEE – TEILBEREICH SCHARRAU/BADESTRAND“ der Gemeinde Bobenheim-Roxheim eingereicht. Der Naturschutzbund NABU-Landesverband Rheinland-Pfalz unterstützt die Klage.„Pressemitteilung zum geplanten Hotelbau auf der Scharrau“ weiterlesen
Am Samstag, 2. November habe ich Familie Breining besucht und sie für ihr „schwalbenfreundliches Haus“ geehrt. Der Landesverband hat mir Urkunde und eine sehr schöne Plakette zum Anbringen am Haus zugesandt.
Ich konnte mich überzeugen von zwei Kunstnestern mit Kotbrett und einem frisch gebauten eigenen Nest. Die Umgebung ist mit Naturgärten ideal für Schwalben und wir hoffen, daß die Kolonie weiter wächst. Aus dem Nachbarstall schwärmen im Sommer zahlreiche Fledermäuse aus – eine Idylle! „Schwalbenfreundliches Haus – Ehrung“ weiterlesen
Am 22.10 fand eine Zwiebelsetzaktion der NAJU auf dem Hauptfriedhof Frankenthal statt. Auf Vorschlag und aufgrund der großzügigen Spende von Hermann wurde dieses Projekt nun rechtzeitig vor Winterbeginn ausgeführt.
Am Montag, den 1. Oktober 18, haben wir unser neues Grundstück in Freinsheim zum ersten Mal gepflegt. Das Grundstück ist 160m lang aber nur 11m breit und besteht aus zwei Reihen mit uralten Obstbäumen. Leider haben viele der Pflaumenbäume den heißen Sommer nicht überlebt. wir lassen sie aber stehen, um so Vögeln und Nagern Brutreviere zur Verfügung zu stellen. „Grundstückspflege in Freinsheim („Hinter der Sauhalt“)“ weiterlesen
Am Sonntag bei schönstem Wetter haben 10 tüchtige NABU-Helfer bei Anja in Freinsheim die Äpfel geerntet. Das hat Spaß gemacht, die Bilderbuchäpfel zu ernten! „Apfelernte 2“ weiterlesen
Es wird Zeit, daß ich mal wieder berichte. Etwas verspätet, dafür mehrfach.
Mitte August haben wir auf unserer Apfelwiese in Freinsheim geerntet. Das war sehr früh, aber trotzdem schon zu spät. „Apfelernte 1 im August“ weiterlesen
Zusammen mit der Bürgerinitiative Klostergärten und der CDU Frankenthal hat der NABU am 15. September 2018 2 Bäume auf Wiese an der Südwestecke der Klostergärten gepflanzt.
Es wurden gepflanzt:
– Vogelkirsche (Prunus Avium)
– Wildbirne (Pyrus Communis)
Unter Anleitung des Herrn von Osten von der Stadtverwaltung haben wir die Bäume fachkundig gepflanzt.
Wieder war der NABU Frankenthal an den 2 Tagen, Samstag und Sonntag, am ersten Septemberwochenende auf dem Frankenthaler Rathausplatz präsent.Schön, dass wir dabei sogar 2 neue Mitglieder gewinnen konnten. Es tut gut, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und dabei gegenseitig voneinander zu lernen.
Am 25. August hat eine kleine Delegation des NABU Frankenthal, geleitet von Monika Kröber, 12 Konfirmanden in Beindersheim betreut. Das Thema war „der Apfel“.
Die Konfirmanden haben an dem Vormittag viel neues über das Thema Apfel gelernt. Den Apfel gibt es in einer schier unendlichen Vielfalt an Sorten, nämlich über 20.000. Davon sind ca. 60 Sorten im Handel.
Es gab einige Äpfel zum Probieren. So wurde gelernt, Äpfel zu unterscheiden und einige Sorten blind herausschmecken.
Wir haben untersucht, wie Äpfel angebaut werden. Da gibt es die unterschiedlichsten Methoden. Einige sind radikal und andere umweltschonend.Interessant ist auch das Thema Apfelschädlinge.Hier ergibt sich die Frage „was ist schädlich?“Wird es für uns besser, wenn wir alle Schädlinge bekämpfen, beseitigen?
Ich denke, die Konfirmanden haben einiges gelernt und sind erfüllt nachhause gegangen.
Am Samstag den 25. August entdeckte meine Frau in unserem Wohnzimmer ein zirka 20 mm großes Insekt mit langen Fühlern. Der hintere Oberkörper des Tieres war mit drüsigen, warzenförmigen Erhebungen bedeckt. Mit seinen sechs langen, kräftigen Beinen krabbelte es behände auf dem Parkettfußboden umher, so dass ich Mühe hatte, Fotos, die für eine Bestimmung brauchbar sind, zu machen. Als ich mit dem Fotoapparat nahe an das Insekt herankam, bemerkte ich einen leicht aromatischen Geruch, den das Insekt offenbar verströmte. Vorerst bestimmte ich das Tierchen als Wanze und aufgrund seiner Körperform als Langwanze. Meine Recherche im Internet waren erfolglos. Keines der angebotenen Bilder wollte so recht zu unseren Fund passen. Hilfesuchend wandte ich mich deshalb an einige Insektenkenner. Herr Dr. Frank Wieland vom Pfalzmuseum für Naturkunde Dad Dürkheim teilte uns mit, dass wir eine Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occiidentalis) im Jugendstadium gefunden hätten. Wenn Sie mein Foto vom ausgewachsenen Insekt und das vom Insekt im Jugendstadium vergleichen, werden Sie verstehen, weshalb meine Suche im Internet erfolglos war. Herr Dr. Frank Wieland überließ mir freundlicherweise seinen Aufsatz über Leptoglossus occidentalis, der im Pollichia Kurier (Jahrgang 31 Heft 1 2015) erschien. In diesem Aufsatz schreiben Dr. Wieland und Julia Goldberg unter anderem: 1999 erste Funde in Europa. 2014 Meldeaufruf zu diesem Insekt. Kiefernwanze, sucht in der kalten Jahreszeit gerne Unterschlupf in menschlicher Behausung.
Amerikanische Kiefern oder Zapfenwanze 20.12-2013 FT Schraderstraße 45 Wohnung
Amerikanische Kiefern-oder Zapfenwanze im Jugendstadium 25.08. 2018
Überwintert als adultes Tier. Neozoen, eingeschleppt aus Amerika.2006 Erstmeldung Deutschland. 2008 Erstmeldung Mainz. Im Frühjahr legen die Weibchen etwa 80 Eier an Nadeln der Bäume ab. Die frisch geschlüpften Nymphen saugen an den Nadeln und am jungen Zapfengewebe. Diese Wanze durchläuft fünf Jugendstadien, bevor sie sich zur Reife häutet. Für Menschen sind diese Wanzen ungefährlich. Sie besitzen wie alle Wanzen Drüsen, mit denen sie Duftstoffe abgeben können, die nach einer Mischung aus Nadelbaum und Apfel riechen. Im Dezember 2012 fanden wir schon einmal, ebenfalls in unserer Wohnung, ein Exemplar, das allerdings ausgewachsen war, der Amerikanischen Kiefernwanze. Damals konnte Herr Dr. Oliver Röller unseren Fund bestimmen.