Bei den Küchenschellen

Am Sonntag war unsere Exkursion zu den Küchenschellen am Leininger Berg. Wohl wegen des schlecht vorhergesagten Wetters war die Beteiligung geringer als erhofft. Kaum waren wir ausgestiegen, meldeten sich Buchfink und Singdrossel mit Rufen und Gesang. Als wir am Modellflugplatz vorbei gingen, war im Rauschen des Windes eine Feldlerche zu erahnen. Wenig später zeigten sich mehrere Exemplare im Singflug. Dann kamen wir zu den Wiesen mit den Küchenschellen. Zum Glück waren doch einige Blüten trotz des schlechten Wetters geöffnet. Zugleich hörten wir eine erste Goldammer rufen und singen. Auch eine Elster und ein Fasan meldeten sich zu Wort. Wir gingen am Rande der Wiesen weiter und hörten Zilpzalp und Grünling. Dann fanden wir einen Weg durchs Gestrüpp zum Rande des Feldes. Dort fanden wir mehrere Exemplare der stinkenden Nieswurz und viele Schlüsselblumen. Am Wäldchen östlich des Flugplatzes sahen wir die Goldammer und einen Eichelhäher. Kurz darauf hörten wir verschiedene Meisenarten, Krähen und eine Amsel. Wir umrundeten noch das eingezäunte Gelände, auf dem mehrere Goldammern sangen, und sahen noch einige Osterglocken, deren Läuten wohl im Sausen des Windes unterging. Obwohl es vor allem am Ende der Exkursion ein paar kurze Schauer gab, waren wir froh, den Rundgang gewagt zu haben.

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