Heute war ein großer Tag für die drei jungen Weissstörche im Frankenthaler Strandbad. Sie bekamen in luftiger Höhe von mir, unter Anleitung von Chefberinger Christian Reis, ihren individuellen Kennring. Ich muss sagen, von da oben hat man einen tollen Überblick übers Strandbad.
Im Frankenthaler Umland gibt es noch zwei weitere Storchenpaare, die erstmals zur Brut geschritten sind. Dort werden einmal zwei und einmal ein Junges groß. Diese beiden Standorte konnten auf Grund der Lage des Nestes aber nicht beringt werden.
Heute und am letzten Wochenende haben wir die Steinkäuze in der Frankenthaler Gemarkung beringt. Mindestens drei Paare gibt es dieses Jahr rund um Frankenthal und wir hoffen natürlich das es im Laufe der Zeit noch mehr werden.
Im letzten Jahr hatten wir das Glück, dass wieder eine Brut in einer Röhre entdeckt wurde. Um dem Männchen, welches sich meist nicht in der Niströhre aufhält, eine Röhre anzubieten, haben wir jetzt eine weitere Röhre aufgehängt
Am Dienstag haben sich Vertreter unserer Ortsgruppe mit MdB Dr. Armin Grau (Bündnis 90/Die Grünen) zu einem informellen Austausch zu verschiedensten Naturschutzthemen im ÖGZ Pilgerpfad getroffen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Anwesenden und einer PowerPoint zum Wirken des NABU Frankenthal e.V. wurde sich in angenehmer Atmosphäre über viele Themen, aber vor allem das Thema Stadtklima/Stadtgrün ausgetauscht. Es konnten einige interessante Ansätze aus den Gesprächen mitgenommen werden. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung und nochmals recht herzlichen Dank an Herrn Dr. Grau für sein Kommen.
Am 01.Mai fand wieder unsere traditionelle Vogelstimmenexkursion im LSG Kleiner Wald statt. Zehn Personen fanden sich zu früher Stunde am Treffpunkt ein, bei endlich mal wieder regenfreiem Wetter. Obwohl wir diesmal keinen Pirol gesehen bzw. gehört haben wurden trotzdem über 30 Vogelarten gesehen oder gehört. Highlight waren sicherlich Ästlinge des Waldkauzes welche uns skeptisch beobachteten und es dann vorzogen sich doch etwas zurück zu ziehen. Auch das Storchenpaar auf unserer mit dem THW aufgestellten Plattform konnten wir ausgiebig beobachten ehe es zum Abschluss der Veranstaltung ein kleines Frühstück auf dem Gelände des Tiergehege Frankenthal gab bei dem man in entspannter Atmosphäre die Veranstaltung nochmal Revue passieren lassen konnte.
Heute führte ich eine 10köpfige Gruppe bei suboptimalem Wetter nach Worms ins NSG „Am Spieß“. Mit 44 Arten und Seltenheiten wie Purpurreiher und Regenbrachvogel wurden wir für das schlechte Wetter aber mehr als belohnt und sich einem Nutri mal auf nen halben Meter nähern konnte von der „wollte ich schon immer mal machen-Liste“ streichen 😉
Am 27. Februar haben Manfred, Monika, Theo, Wilfried und Simon das Grundstück an Bahndamm und Schlittgraben gepflegt.
Manfred hat mit der Kettensäge gewirkt, Monika und Theo sind den Brombeeren mit den Freischneidern zu Leibe gerückt und Simon hat mit dem Allmäher aufgeräumt. Wilfried hat die wichtige Aufgabe übernommen Äste und Zweige aufzuschichten.
Krönender Abschluß war das Pflanzen von zwei Bäumen: einer Elsbeere und einer Wildpflaume.
Simon mit dem AllmäherManfred mit KettensägeWilfried räumt aufTheo mit FreischneiderMonika und Simon pflanzen die WildpflaumeUnd hier ist die Elsbeere. Möge alles wachsen und gedeihen!
Am letzten Sonntag habe ich vor knapp 20 Zuhörern im Rudi-Klug-Haus der Naturfreunde Frankenthal einen Vortrag gehalten zum Vogel des Jahres 2023, dem Braunkehlchen. Es war schön nach Corona endlich wieder mal physisch mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und sich neben dem Braunkehlchen auch über andere Naturthemen zu unterhalten.
Am 21. Januar sollte unsere Pflegearbeit auf dem Weisenheimer Grundstück stattfinden. Aber … was uns noch nie passiert ist, wir mußten absagen wegen Schneeeinbruch für 2 Tage!!!
So viel Schnee!!
Neuer Termin war nun gestern, 4. Februar! Wir haben richtig gutes Wetter erwischt, trocken, warm genug, etwas Sonne sogar. Vier Aktive haben dann das Grundstück wieder auf Vordermann gebracht: Manfred, Monika, Moni und Wilfried , mit Kettensäge, Allmäher, Freischneider und Scheren.
Die Grenze zur Pferdekoppel von Ost nach West..und von West nach Ost VORHER…NACHHER !!!Der Wiesenteil vorm WäldchenDer Allmäher wird flott gemachtMoni setzt den Freischneider in BetriebUnsere Sandsteinmauer ist vom Bewuchs befreit, die Eisechsen können wieder einziehen!
Am 7. Januar haben wir unsere Pflegearbeiten fortgesetzt. Diesmal war der Friedhofsteich in Frankenthal dran. Der ist über das Jahr reichlich zugewachsen mit dem Schilf. Es gilt hier wieder das Wasser sichtbar zu machen und etliche Schilfwurzeln rauszuheben. Dazu stellt sich Manfred mit der Wathose ins kalte Nass und hebelt die Schilfplacken frei. Hinter der kleinen NABU-Mauer wird das Geborgene entsorgt, was dann über das Jahr verrottet.
Ankunft am TeichManfred, Lukas und Willi in AktionManfred baut den PanamakanalMonika räumt aufEs ist wieder Wasser zu sehen!Fertig
Am letzten Samstag haben wir in Gerolsheim noch einen Teil der in den Jahren aufgewachsenen Pappeln entfernt. Wollen wir hoffen das die Bienenfresser unsere Arbeit zu schätzen wissen wenn sie Anfang Mai aus den Winterquartieren zurück kommen.
Heute wurde mit schwerem Gerät die Bienenfresserwand in Gerolsheim neu modelliert. Hierzu stellte uns die Firma Leidig kostenfrei einen Bagger und den Baggerführer zur Verfügung. Gute 100m konnten so neu gestaltet werden. In einem weiteren Arbeitseinsatz werden wir die Tage noch einzelne Jungpappeln vor den Wänden entfernen. Wollen wir hoffen das die Bienenfresser unseren Einsatz zu schätzen wissen 😉
zwischen Freinsheim und Weisenheim am Sand – am Sauborngraben, nahe der Apfelwiese, wir nennen das „Grundstück Oberholz“ nach dem Vorbesitzer.
Hier haben wir ( Manfred, Monika, Moni und Lukas) 4 Obstbäume gepflanzt: drei Williams Christ Birnbäume und eine Elsbeere. Zum Fahrradweg hin haben wir eine Vogelschutzhecke angelegt mit Weissdorn, Kornelkirsche, Schlehe, Felsenkirsche und Pfaffenhütchen. Das Ganze konnten wir bei sonnigem, trockenen, kalten Wetter am 26. November erledigen.
Es wird noch eine weitere Pflanzung dort im März stattfinden, nämlich die drei Aprikosenbäume, die sich Heiko gewünscht hat.
Manfred und Lukas haben anschließend noch das Grundstück auf der „Sauhalt“ gepflegt – dort sind leider die drei jungen Birnbäume der Trockenheit zum Opfer gefallen. Moni und ich haben derweil auf der Pflaumenwiese noch Schlehe und Weissdorn bei der Vogelschutzhecke nachgepflanzt. Noch sieht alles kümmerlich aus, hoffen wir auf ein gutes Jahr mit genug Niederschlag und Pflege, daß aus dem Gepflanzten stattliche Bäume und Büsche werden!
Die VogelschutzheckeDie BaumreiheMoni zeigt auf das PflanzergebnisDie Nachpflanzung auf der Pflaumenwiese
Am 19.11.22 haben wir die Pflegearbeiten im „Kleinen Wald“ in Frankenthal durchgeführt. Dank einer starken Helfergruppe wurde viel freigelegt und die Weiher belüftet – das Ganze bei 4 Grad Celsius und Nieselregen. Monika hat „nur“ die Verpflegung vorbeigebracht und diese Fotos gemacht. Vielleicht kann noch jemand von den anderen Teilnehmern die Bilder ergänzen.
Melanie in AktionBernd sammelt die Äste einLukas und Melanie. Gar nicht so einfach in der steilen Wand die Äste hochzuschleifenBei dem Wetter war der Unterstand hilfreich ……für die Verpflegung
Am 22. Oktober haben wir unsere Pflegearbeiten auf der Pflaumenwiese durchgeführt. Dabei waren: Manfred, Wolfgang, Wilfried, Monika, Moni und Melanie. Mit Freischneidern und Allmäher und Scheren haben wir alles beseitigt, was wir da nicht mehr haben wollten und dem Ganzen wieder ein gepflegtes Outfit verpasst. Es ist noch etwas nachzuarbeiten an der Baumpflege der jungen Bäume – später, wenn es passt.
Alles gemulcht, anschließend die noch kümmerliche VogelschutzheckeDa sind wir schon am WegräumenAuch die Gabione haben wir vom Brombeerwuchs befreitAnschließend eine Stärkung muss sein
Diesmal zu unserem Pflegeeinsatz auf der Apfelwiese am 15. Oktober.
Es war ja so viel Regen für diesen Tag angesagt, aber – Glück muss man haben, es war feucht von unten aber es regnete nicht während dieser 5 Stunden Einsatz! Durch die Vorarbeit von Martin (BUND) mit Mulchen der Wiese hatten wir einen überschaubaren Einsatz. Lukas kam mit dem Gator und hat mit dem Freischneider zwischen den alten Bäumen die Brombeeren geschreddert. Manfred hat die Motorsäge mitgebracht und Schwerstarbeit beim Zersägen der dicken Baumstämme geleistet, die den Zugang zum Brunnen versperrt haben. Monika und Wilfried haben vorsichtig um die Jungbäume die Brombeerranken entfernt und die Wassersäcke abgenommen. Auch entlang des Zauns mussten die Brombeerranken händisch entfernt werden. Schließlich hat Manfred noch mit dem Allmäher auf dem neuen Grundstück- Oberholz 2/3 des Aufwuchses entfernt. Dazu wird Lukas noch Bilder einstellen. Endlich bekam Wilfried noch die Freischneider- Einweisung und hat damit seinen ersten Einsatz gehabt.
Lukas sammelt Brombeerranken und Altholz auf den Gator im Hintergrund ist Wilfried mit dem FreischneiderDer Weg zum Brunnen ist wieder freiSelfie der Helfer: Lukas, Monika, Wilfried und ManfredBeladen des Gatorfertig !!das sehenswerte Ergebnis
Endlich findet im Juni unser geliebter Stammtisch wieder statt. Wir treffen uns am 02.Juni um 19Uhr im Ristorante Al Canale, Am Kanal 13 in Frankenthal. Wir würden uns über zahlreiche Besucher und die daraus resultierenden Gespräche sehr freuen.
Nach zwei Jahren Pandemie konnten wir endlich mal wieder eine Exkursion anbieten und was wäre da nicht besser geeignet als unsere traditionelle Exkursion am 01. Mai im kleinen Wald. Insgesamt fünf Personen nahmen an der Veranstaltung teil die seit Jahren auch endlich mal trockenen Fußes abgehalten werden konnte. Mit insgesamt 40 Arten war die Ausbeute der Exkursion auch sehr erfolgreich, lediglich die Mauersegler ließen sich nicht am Himmel blicken. Ansonsten erfreuten wir uns unter anderem an den überall singenden Nachtigallen, dem Pirol und auch ein Gartenrotschwanz konnte beobachtet werden. Alles in allem eine schöne Exkursion der hoffentlich bald weitere folgen werden.
Bei einem Spaziergang heute morgen entlang vom Kleinen Wald konnte ich die ersten Nachtigallen singen hören und auch ein erster Kuckuck hat mit lauten Rufen auf sich aufmerksam gemacht. Der Frühling schreitet voran. Leider ist das Betreten des LSG momentan nicht möglich da durch Astbruchgefahr eine Gefahr für Mensch und Tier besteht. Wir bitten deswegen alle die Absperrungen nicht zu ignorieren.
Am 5. April bekamen wir anlässlich einer Feierstunde im CongressForum Frankenthal den Dr.-Nathan-Ehrenamtspreis verliehen. Dieser Preis ist mit einer Geldzuwendung in Höhe von 2500,-€ verbunden.
Es stimmt mich überaus froh, dass unsere Arbeit, gesehen, geschätzt und nun auch ausgezeichnet wurde.