Exkursion zum Silbersee

Gestern fand unser Exkursion zum Silbersee in Bobenheim-Roxheim statt. Erfreulicherweise kamen 15 Personen zur Veranstaltung bei der die winterliche Vogelwelt im Fokus stand. Neben Entenarten wie Schnatter-, Krick- oder Reiherente war auch eine Moorente zu sehen, die in unseren Breitengeraden eine echte Seltenheit darstellt. Ein weiteres Highlight waren zwei Schwarzhalstaucher. Insegesamt konnten knapp 30 Vogelarten gesehen und gehört werden, was für einen Tag Ende November nicht so schlecht war. Alles in allem eine gelunge Veranstaltung bei bestem Exkursionswetter.

Im kommenden Jahr führen wir diese Exkursion nicht durch, sondern erst wieder im Januar 2026 in der Hoffnung das dann noch mehr überwinterndes Wassergeflügel zu sehen ist.

Pflege auf der Oberholz-Wiese

Heute war es angenehm mit der Temperatur, nicht zu heiß, nicht so kalt und ich habe im Sologang von 14.30  bis 17.00 Uhr die Jungbäume und Büsche auf der Oberholz-Wiese bei Freinsheim gepflegt. 

Erstmal habe ich sie gesucht in dem Wildwuchs. Dank meiner Technik, die Baumscheibe mit Pappe abzudecken, um den Graswuchs dort zu unterbinden – habe ich die Büsche gefunden. Sie sind nun im 2. Jahr und haben sich dank des feuchteren Jahres gut entwickelt – besser als die auf der Pflaumenwiese!!  Also die 5 Büsche der Vogelschutzhecke sind sichtbar und versorgt. 

Die Williams-Birnen und die Elsbeere habe ich auch noch bearbeitet, dann wurde es dunkel – die Aprikosen müssen noch gemacht werden und natürlich : der Allmäher muss eingesetzt werden, wenn jemand dafür Zeit hat.

 

 

 

Seht ihr die Jungbäume und Sträucher?

Ah, da ist ein Strauch!

In unserem Tümpel ist sogar Wasser !!! Hurra!I

Zuerst wird händisch das Gras weggeschnitten um den Busch.

Dann belege ich das mit Pappe

Die Pappe wird mit reichlich Rindenmulch abgedeckt

Auch hier wird der junge Birnbaum nach dem selben Schema gepflegt.

Die Bäumchen bekommen noch einen Weißanstrich

Pflegearbeiten am Scherrschen Weiher

Am 23. November haben sich 5 NABU-Helfer den Scherrschen Weiher vorgenommen.  Der Aufwuchs mit starkwüchsigen Jungbäumen muss begrenzt werden, damit der Weiher wieder belüftet wird. Das ist eine anstrengende Arbeit am Hang ! 

Ich habe diesmal „nur“ für die Verpflegung gesorgt und habe diese zwei Fotos „VORHER“ gemacht. Vielleicht hat jemand noch Fotos von „NACHHERr“ und fügt die ein?

 

 

 

Pflegearbeiten auf der Apfelwiese

Am 16. November war dann die Apfelwiese dran. Fa. Fleischmann hat vorher gemulcht, und zwar sehr gründlich, so daß wie hauptsächlich die Ränder bearbeitet haben. , Die kriechenden Brombeeren unter dem Mulch  haben wir versucht  zu dezimieren und die  jungen Bäume mit einem pflegenden Weißanstrich versehen haben und noch  die Baumscheiben  gepflegt.

 

So haben wir die Apfelwiese nach dem Mulchen von der Fa. Fleischmann vorgefunden

 

Hier ist Wilfried im Spusi-Anzug beim Weisseln, es spritzt doch und macht Flecken!!.  Die Baumscheibe ist gesäubert und mit Pappe belegt….

So sieht dann der fertig gepflegte Baum aus. Auf die Pappe kommt Rindenmulch und so wird der Graswuchs bis an den Baum unterdrückt. Hat sich gut bewährt!

 

 

Das Pflegeteam: Manfred, Wilfried, Wolfgang, Moni , Axel und ich fotografiere..

 

Moni fährt den Gator mit den Geräten zurück nach Frankenthal.

 

Monika, Wolfgang und Wilfried

fertig

Friedhofsteich gepflegt

von Manfred Becker

Ziel unserer Maßnahme war, den Teich wieder auf seine ursprüngliche Größe zu bringen. Gras und Schilf waren vom Ufer aus in den flach profilierten Teich vorgedrungen. Zeitweise war im späten Sommer kaum noch Wasser zu sehen.

Gestern, am Samstag, den 19. Januar 2019, haben wir die im letzten Jahr angefangene Teichpflege fortgesetzt.

Vorbereitung zum Einsatz. Man erkennt den zugewachsenen Teich.

Diese Maßnahme war jetzt recht radikal. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich im Frühjahr alles wieder schnell zurechtwachsen wird.

nach getaner Arbeit. In der Mitte haben wir die Schilfgruppe stehen gelassen.

Nun haben wir einen Ausgangspunkt erreicht, wo sich eine Pflege wieder mit geringerem Aufwand durchführen lässt, vorausgesetzt man führt diese einigermaßen regelmäßig durch.

so sah der Teich am 19. Januar 2019 nach unserer Pflege aus. Die Randsteine sind nun wieder sichtbar.
Jetzt muss nur noch wenig Wasser aufgefüllt werden.

Mehlschwalben in Frankenthal

Nachdem ich wochenlang vergeblich nach Mehlschwalben Ausschau gehalten habe, habe ich am Mittwoch endlich einige gesehen und das in der Innenstadt von Frankenthal! In Mörsch hoffe ich immer noch vergeblich, nun aber zuversichtlich. Mittlerweile ist meine Hoffnung erfüllt worden. Am Freitag Abend sah ich einen Trupp Mehlschwalben über Mörsch kreisen.

Exkursion Geinsheimer Wasserwelten

Neu angekommen

Bei meinem wöchentlichen Rundgang durch den Kleinen Wald durfte ich heute zwei Neuankömmlinge willkommen heißen. Der Trauerschnäpper ist wieder auf der Streuobstwiese anzutreffen. Im Schilf an der Isenachbrücke hörte ich den Teichrohrsänger. Nun muss nur noch der Pirol rechtzeitig zur Exkursion am 1. Mai (um 7 Uhr bei den NABU-Garagen) kommen.

Auch schon da!

Nach dem Apfelblütenfest habe ich noch einen Spaziergang durch den Kleinen Wald gemacht. Und da war er! Der erste Kuckuck des Jahres 2017 rief aus einem Baum am Isenachufer. Schon am ersten April hörte ich in Lambsheim den ersten Fitis und ab 10. April war am vorderen Roxheimer Altrhein die Nachtigall zu vernehmen. Die erste dieser Art aber hörte unser Vorsitzender schon Ende März, ich konnte es kaum glauben!, am Almengraben.

Exkursion Vogelgezwitscher und violettes Blütenmeer

Heute war unsere jährliche Frühlingsexkursion auf den Grünstadter Berg, die wir in Kooperation mit dem NABU Leininger Land veranstalten. Nach der Begrüßung durch die Veranstalter teilten sich die Teilnehmenden in eine botanische und eine avifaunistische Gruppe mit jeweils gut 20 Personen auf. Leider war von den Küchenschellen (violettes Blütenmeer) nicht sehr viel zu sehen. Dies lag an der extremen Trockenheit und den relativ hohen Temperaturen der letzten Wochen. Die Frankenthaler Teilnehmenden schlossen sich überwiegend der von Jörn Weiß geleiteten Vogelexkursion an. Schon auf dem Parkplatz der Modellflieger waren Zilpzalp, Grünfink, Feldlerche, Kohlmeise und Buchfink zu hören. Wir gingen dann den Feldweg entlang des Wäldchens bergab. Dabei sahen und hörten wir Goldammer, Blaumeise, Stieglitz und Rabenkrähe. Der Gesang der Möchsgrasmücke begleitete uns auf unserem Weg. Außerdem sahen wir ein paar Mäusebussarde, eine Elster, ein Schwarzkehlchen, einen Turmfalken und eine Singdrossel. Botanisch war unsere Ausbeute eher bescheiden: Wir sahen einige Schlüsselblumen, Frühlingsfingerkraut, Veilchen, die Stinkende Nieswurz und Zypressenwolfsmilch. Natürlich gab es auch einige blühende Bäume z.B. Kirschbäume und Sträucher wie Schlehe oder Weißdorn. Wir drehten dann wieder um und gingen entlang des Wäldchens zum ehemaligen Militärgelände. Dabei hörten wir die Heckenbraunelle, einen Grünspecht und eine Amsel. Auf der Lichtung vor dem Militärgelände konnten wir, wenn auch aus größerer Entfernung, zum ersten mal das Schwarzkehlchen sitzend beobachten. Erneut hörten wir die Heckenbraunelle auf dem Gelände singen. Auch Ringeltaube, Rotkehlchen, Star und Girlitz ließen sich hören. Wir gingen noch ein Stück entlang des Zaunes und konnten nun auch aus der Nähe mehrfach das Schwarzkehlchen auf einer Stromleitung und auf dem Zaun sitzend beobachten. Auch die Goldammer ließ sich nochmals sehen. Zudem meldete sich jetzt auch die Singdrossel eindringlich zu Wort. Bevor wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz machten, schrie noch ein Fasan. Ein letztes Highlight der Exkursion waren 2 Grauammern, die sich gegenseitig ansangen. Eine davon sang auf einem Busch, bis wir die Autos erreichten. Die Teilnehmenden freuten sich über eine gelungene Exkursion.

Vogelkonzert im März

Der Winter ist auf dem Rückzug und schon einige Vögel sind zurückgekehrt oder haben angefangen, wieder zu singen. Bei meinen häufigen Besuchen am Vorderen Roxheimer Altrhein und auf dem Weg dahin hörte oder sah ich schon manchen Sänger oder Schwimmer: Amsel, Singdrossel, Buchfink, Grünfink, Blaumeise, Kohlmeise, Buntspecht, Grünspecht, Grauspecht, Schwarzspecht, Kleinspecht, Eichelhäher, Elster, Fasan, Gartenbaumläufer, Hausrotschwanz, Girlitz, Zilpzalp, Graugans, Kanadagans, Nonnengans, Nilgans, Schwanengans, Höckerschwan, Blässhuhn, Haubentaucher, Zwergtaucher, Stockente, Schnatterente, Graureiher, Halsbandsittich, Haussperling, Weißstorch, Kleiber, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Saatkrähe, Dohle, Reiherente, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Turmfalke, Mäusebussard, Türkentaube, Heckenbraunelle und Zaunkönig. Im Heßheimer Viertel hörte ich schon . Misteldrosseln und Stieglitze. Bitte entschuldigt die chaotische Reihenfolge der Arten. Ich habe sie aufgeschrieben, wie sie mir einfielen.

Girlitz ist da

Gestern hörte ich am Altrhein, auf den Feldern nördlich von Mörsch und im Nordend meine ersten Girlitze des Jahres singen. Auch sonst war am Altrhein viel los. Neben den Kanadagänsen waren auch Nilgänse unterwegs. Ich sah Haubentaucher, Zwergtaucher, Stockenten, Schnatterenten, Bläßhühner, Graureiher und in der Isenach schwamm ein Nutria. An Land sangen Meisen, Amseln, Grün- und Buchfink,Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Zaunkönig, Kleiber, Singdrossel und Misteldrossel. Auch Spechte waren zu hören.