Der Blutweiderich liebt feuchte Stellen und so auch das kleine Biotop im Parkfriedhof. Die rotviolette, ährenförmige Blüte fällt schon von Weitem auf. Man vermutet fast, dass es eine Zierpflanze ist. Der Blutweiderich ist aber eine Heilpflanze. Als Tee getrunken, kann er den Blutzucker senken. Man könnte diese heilende Pflanze am Friedhofsteich ernten, aber schöner ist es, man bewundert den Blutweiderich mit den braunen Rohrkolben am Friedhofsteich.
Hier ein paar Eindrücke unserer Bewässerungsaktion am letzten Samstag. Alle Bäume stehen trotz des heißen Wetters überraschend gut da und die neu gesetzten Apfelbäume tragen schon Früchte. Leider versagte kurz vor Ende unser gerade aus der Inspektion zurückgekehrte Gator und brauchte Überbrückungshilfe 🙁
Bei uns am Haus in Freinsheim ist dieses Wochenende die 2. Mehlschwalbenbrut geschlüpft.
Unser Mehlschwalbenpaar ist dieses Jahr am 29. April gekommen. Leider wieder nur 1 Paar. Ich hoffe ja immer, daß die Kolonie mal wächst ! Es sind drei Naturnester und 4 Kunstnester unterm Dach. Bezogen wird immer nur das mittlere Naturnest. Die erste Brut – 2 Eier – ist am 1. Juni geschlüpft, bzw. da haben die Eltern die Eierschalen aus dem Nest befördert. Flügge waren die Schwalben dann am 28. Juni.
Nun also die 2. Brut mit 2 Eiern.
Viele Schwalben haben die große Hitze in ihren Nestern nicht überlebt, unsere schon – es ist ein Nest unterm Dachvorsprung nach Osten gerichtet, da scheint die starke Mittagssonne nicht mehr hin.
Wir wünschen unseren Schwalben eine gute Überlebenschance und vielleicht werden es doch mal mehr Paare.
Diese Woche war es soweit: Unser Helfer in Sachen Mahd ist mit seinem John Deere Traktor über die Pflaumenwiese und Apfelwiese gefahren. Mann, hat das gestaubt, sooo trocken. Das Gras stand mir bis zur Nase – so hoch. Auf den Bildern sieht man vorher – nachher Effekt: Jetzt sieht es wie eine schöne Parklandschaft aus mit ein paar Blumeninseln, die für die Schmetterlinge stehen geblieben sind. Übrigens- die Äpfel sind recht klein – zu grosse Trockenheit diesen Sommer, dafür sind es viele. Sogar die Klaräpfel tragen reichlich und wollen schon geerntet werden.
Ganz herzlichen Dank an unseren Helfer!!
Gestern hatten wir eine tolle Aktion auf unserer Pflaumenwiese mit der NAJU und weiteren NABU-Mitgliedern.
Wir haben die JOHANNISBEEREN geerntet !!
Die Beeren haben ganz schön gelitten durch die Trockenheit, Hitze und Sonne, z. T. mit Sonnenbrand reagiert oder eingetrocknet.
Unsere NAJU kam gut ausgerüstet mit Eimern angerückt, weniger gut gegen Zeckenattacken – aber ich hatte einen Spray dabei. Fleissig haben alle die Beeren gepflückt, schwarze wie rote – und nun viel Spaß beim Verwerten !!
Ich selbst hatte schon am Vormittag 10 Pfund geerntet und heute Marmelade gekocht für den NABU-Stand am Bauernmarkt.
Die Eltern der NAJU haben toll mitgemacht, Kinder gebracht oder abgeholt und auch beim Ernten geholfen.
Noch hängen 5 Büsche voll mit Beeren, die später reifen – also wer noch nicht hat….
Bereits am 30.06. war ich nochmals im Dirmsteiner Kirchturm um zu sehen ob es alle Schleiereulen geschafft haben und ausgeflogen sind. Beim Öffnen des Kasten saßen noch zwei junge Eulen im Kasten. Während die eine durch die Kastenöffnung abflog, versuchte die zweite Eule in meine Richtung zu entkommen. Beherzt griff ich zu und brachte sie dann in die richtige Richtung. Zu meiner Freude sah ich dann wieder sieben weiße Eier. Sogenannte Schachtelbruten sind bei Schleiereulen keine Seltenheit und sie reagieren damit auf das Vorhandensein von Futter. Das Thema Schleiereulenbrut geht also in die zweite Runde.
Am 10.06.2015 sind wir von 11:00 – 17:00 Uhr mit einem Infostand im REWE Markt in Frankenthal (Benderstraße 3) vertreten. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche 🙂
Das war ein gewaltiger Andrang gestern auf der Exkursion. Es waren bestimmt 50 Teilnehmer, wenn nicht noch mehr. Treffpunkt war die Fronmühle bei Hassloch.Zuerst führte uns Martin Grund vom NABU-Neustadt zu dem wieder wasserführenden „Bach“, ein fantastisches Projekt: ein alter verschollener Wasserlauf, der durch den trockenen Kiefernwald führt mit ganz viel Leben darin. Erstaunlich, was sich in der kurzen Zeit wieder alles angesiedelt hat, Kaulquappen von diversen Fröschen und Kröten, Molche usw. Ein grünes Band schlängelt sich durch den Wald.
Zu später Stunde dann hörten und sahen wir die Ziegenmelker, einige Fledermäuse, die Waldschnepfe und hörten junge Waldohreulen rufen. Nun war es ganz finster – aber jetzt machten die vielen Glühwürmchen ihre Lichter an, wunderschön.
Vielen Dank an alle Initiatoren!
Bei der heutigen NAJU-Stunde haben die Jugendlichen ihre selbstgebauten Nisthilfen für Hautflügler in die Bäume auf der Streuobstwiese im Kleinen Wald aufgehängt.
Die gestrige Vorstandssitzung fand traditionell bei Monika im Garten statt. Dadurch, dass auch einige unserer Aktiven teilgenommen haben, waren wir mit zwölf Teilnehmern eine große Gruppe.
Monika verköstigte uns wieder mit vielen Leckereien und zum Abschluss gab es eine Führung durch den Garten, in dem es so manches zu entdecken gibt. Einzig die Temperaturen hätten etwas höher sein können.
Am Sonntag 14.06.2015 fuhr ich bei hochsommerlichen Temperaturen zu unserer Pflaumenwiese bei Freinsheim. Gleich als ich am Grundstück aus dem Auto stieg, vernahm ich den schnurrend – gurrenden Gesang der Turteltaube. Jedoch dauerte es geraume Zeit, bis ich die kleinste unserer heimischen Tauben auf einem kahlen Zweig sitzend, entdeckte. „Beobachtung auf unserer Pflaumenwiese“ weiterlesen
Am letzten Samstag hatten wir einen Infostand beim Schafschurfest des Vereins „Tiergehege Frankenthal e.V.“ im Kleinen Wald. Die gemachten Bilder sollten nicht täuschen, den diese entstanden vor Beginn der Veranstaltung 🙂 „Schafschurfest im Kleinen Wald“ weiterlesen
… hat den Weg wieder zurück in die Garage gefunden und wie ihr auf dem Bild sieht, hat sich diese ein klein wenig optisch verändert. Die Leitern hängen nun aufgeräumt an der Wand 🙂
Vor ein paar Tagen sah ich in meinem kleinen Gartenteich einen mir unbekannten Molch schwimmen. Zusammen mit Reinhard habe ich ihn dann heute kurz seinem gewählten Umfeld entnommen um ihn zu identifizieren. Es war ein hier selten vorkommender BERGMOLCH (Triturus alpestris).
Heute waren Jörn und ich in einer Eppsteiner Arztpraxis um in einer Kooperation von NABU und Wildvogelauffangstation Nonnenhof eine Bachstelze einzufangen, die dort seit fast zwei Monaten für Unruhe sorgte. Immer wieder flog der Vogel gegen die Fensterscheiben, wohl weil er dort in seinem Spiegelbild einen Rivalen zu erkennen glaubte. Auch auf die Scheiben aufgebrachte Motive konnten ihn nicht von seinem Tun abhalten. So ein Verhalten ist zwar häufiger zu beobachten, doch normalerweise endet das nach wenigen Tagen wieder, spätestens mit Abschluss des Brutgeschäfts. „„verrückte“ Bachstelze eingefangen“ weiterlesen
… aus Beindersheim und Hessheim waren Manfred und ich gestern unterwegs. Auf Anfrage von Pfarrerin Schramm führten wir die jungen Leute zur Beindersheimer Sandgrube und informierten abschliessend im Beindersheimer Gemeindehaus über den NABU Frankenthal. Den ein oder andere Interessierte sehen wir ja vielleicht mal bei einer unserer Veranstaltungen oder in einer der nächsten NAJU Stunden 🙂
Auf einem versteckten Weiher in den Rheinauen bei Worms schwimmt eine schön gefärbte Ente. Sie hat sich einer Stockentenfamilie angeschlossen und bleibt immer in der Nähe, obwohl die Stockentenmutter die Fremde nicht so nahe heranlläßt. Uschi und ich sind begeistert von dem Prachtkleid der quick lebendigen Ente. Und sofort wird sie fotografiert. Wer kennt diese?