Bauzaun am Bienenfresserstand optimiert

Heute haben Rolf und ich am Bienenfresserbeobachtungsstand in Gerolsheim die dort stehenden Bauzaunelemente mit speziellen Planen verkleidet und einzelne Stücke der Planen entnommen, damit Fotografen oder andere Besucher trotz der Verkleidung weiterhin die Bienenfresser beobachten können. Rolf hat direkt eines dieser „Gucklöcher“ mal mit dem Fotoapparat ausprobiert und für gut empfunden. Bleibt zu hoffen, dass die Besucher an der Grube diese Möglichkeit zu schätzen wissen und sorgsam vor Ort mit dem Inventar umgehen. Gleichzeitig haben wir auch mal den Beobachtungsstand von Müll und Staub befreit, sowie die wachsenden Brombeeren etwas zurück geschnitten, so dass jetzt die Bienenfresser zurückkehren können und neben den neuen Brutwänden auch für die Beobachter alles gerichtet ist.

Der Bauzaun vor Beginn der Verkleidung
Der Bauzaun vor Beginn der Verkleidung
Nach der Verhüllung, gut zu sehen die "Gucklöcher" in NABU-Blau
Nach der Verhüllung, gut zu sehen die „Gucklöcher“ in NABU-Blau
Von der anderen Seite aus gesehen. Rolf testet schon eines der Gucklöcher
Von der anderen Seite aus gesehen. Rolf testet schon eines der Gucklöcher
So siehts dann der Bienenfresser ;-)
So siehts dann der Bienenfresser 😉
Blick durch ein Guckloch in Richtung Süden mit der neu gestalteten Aushebung
Blick durch ein Guckloch in Richtung Süden mit der neu gestalteten Aushebung
und hier der Blick Richtung Westen bzw. Beobachtungsstand
und hier der Blick Richtung Westen bzw. Beobachtungsstand

 

Leider mussten wir bei unserer Aktion feststellen, dass die von den Bienenfressern so innig geliebte Robinie die innerhalb der Grube rechts vom Beobachtungsstand aus stand, von irgendjemandem gefällt wurde. Das war niemand von uns, denn wir haben den Baum extra bei unserer Pflegemaßnahme im Januar für die Vögel als Ansitzwarte stehen lassen.

Die gefällte Robinie
Die gefällte Robinie

Pfälzer Schafsnasen auf der Apfelwiese

Gestern, am Samstag den 04.04.2026, haben Monika und ich eine Pflanzaktion auf unserem Grundstück bei Freinsheim, unserer „Apfelwiese“ durchgezogen. Wir haben drei Apfelbäumchen gesetzt, und zwar von einer alten gebietstypischen Sorte mit dem schönen Namen „Pfälzer Schafsnase“. Der Malus „Pfälzer Schafnase“, oder auch „Gelbe Schafnase“, ist laut Baumschule (Ritthaler) „ein großer, saftiger Herbst- und Winterapfel (Oktober bis Januar), knackig-saftig, sehr groß, gelbgrün-hellgelb, reichtragend, starkwüchsig und robust“ und erscheint uns damit sehr gut für unsere Streuobstwiese geeignet. Bis zur ersten Ernte von diesen Bäumchen wird es aber wohl noch ein paar Jährchen dauern.

So kamen die drei Bäumchen bei uns an:

Wir haben drei Pflanz-Löcher ausgehoben (in der Flucht mit den vorhandenen Bäumen und mit ausreichend Abstand), jeweils einen Stützpfahl eingeschlagen, in das Loch die Wurzeln des Setzlings eingesetzt und mit einer Mischung aus Pflanzerde und der ausgegrabenen, sehr fetten, ton-haltigen Erde gemischt, das ganze mit den Füßen festgetreten, mit einer Baumscheiben-Abdeckung und mit Rindenmulch bedeckt und einen Gießring um die Baumscheibe angelegt:

Dann ging es weiter mit reichlich Wässern, die Bäumchen mit Weißanstrich schützen, anbinden und mit Verbiss-Schutz einwickeln. Schon fertig! So sahen die drei Bäumchen zum Schluss aus:

Damit kommt jetzt wieder frisches Leben in die Apfelproduktion auf der Wiese, auf der viele der alten Bäume das Ende ihres Lebenszyklus längst erreicht haben, und nachdem uns zuletzt auch einige junge Bäumchen dort eingegangen sind, zum Teil wohl wegen Schafs- oder Reh-Attacken, und/oder zum Teil wohl auch wegen zu großer Hitze und Trockenheit im Sommer.

Was gab es sonst noch so auf der Apfelwiese?

Es blüht schon sehr hübsch auf der Wiese. Die vielen kleinen gelben Blümchen kennt meine App als Scharbockskraut (Ranunculus ficaria):

Dann haben wir noch dieses Mauseloch entdeckt, mit vielen leer-gefutterten Walnussschalen davor:

Bei diesem Vogelhäuschen muss unten die Vorderwand neu eingesetzt werden, dann wäre es wieder bewohnbar: 

Zum Schluss nochmal ein Überblick über die Apfelwiese. Die Pfeile zeigen die Lage der drei neuen Bäumchen. Bei einer Reihe von weiteren Bäumen haben wir zum Schluss auch noch den Weiß-Anstrich erneut. Wir fanden, dass die Wiese ingesamt gut dasteht, und freuen uns jetzt auf unser geplantes „Apfelblütenfest“ dort in drei Wochen.


Nachtrag am 10.04.2026

Inzwischen ist der Wiedehopfkasten, in dem Stare wohnen, wieder repariert, und die Apfelbäume auf der Wiese fangen an zu blühen: