Trockenmauergrundstück bei Weisenheim am Sand

So sah unser Grundstück bei Weisenheim am Sand heute, Samstag 21.02.2026, bei unserem Pflegeeinsatz aus.

Das ist unsere Trockenmauer. Sie soll wärmeliebenden Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten. Die Nischen, Hohlräume und Spalten können als Versteck, Wohnraum, Fortpflanzungsstätte und Überwinterungsort dienen. Wir haben sie heute ein bisschen geputzt und von Bewuchs befreit. 

Die Wiese auf unserem Grundstück sieht unserer Meinung nach so gut aus und ist zur Zeit nicht dran mit Mähen. Der Untergrund ist relativ sandig und nährstoffarm in diesem Gebiet. Das sind gute Bedingungen für artenreiche Grünflächen bei denen auch relativ konkurrenzschwache Blüh-Pflanzen eine Chance haben, die auf nährstoffreichen Böden verdrängt würden.

Auch der schmale Feldgehölzstreifen sieht unserer Meinung nach gut aus und wir greifen nicht ein. Er ist strukturreich, bietet Schutz für Tiere und ist damit ein wertvolles Landschaftselement.

Gummistiefel-Wetter!

Das ist der Weg an der Grundstücksgrenze. Da haben wir übergriffige Brombeeren entfernt. Aber auch hier war dieses Jahr gar nicht so viel zu tun.

Insgesamt war es heute ein recht gemütlicher und entspannter Arbeitseinsatz und es gab reichlich Zeit für den geselligen Teil und für Gespräche.

Pflegeeinsatz 7. Dezember 2024

Pflegeeinsatz Weisenheim am Sand

7. Dezember 2024

Dieses Grundstück gehört uns seit 2014. Es besteht größtenteils aus einer verwilderten Pflaumenplantage, die wir als Rückzugsgebiet für Niederwild und Vögel erhalten und sich selbst entwickeln lassen möchten.

Im Jahr 2017 hatten wir im östlichen Teil eine Trockenmauer errichtet, die regelmäßig gepflegt wird, damit sie weiter ihren Zweck als Eidechsenrefugium erfüllen kann.

Die Grundstücksgrenze im Norden muss regelmäßig von Brombeeraufwuchs und überhängenden Zweigen befreit werden, um das Nachbargrundstück nicht zu bedrängen.

Wolfgang hat sich mit seiner Akku-Kettensäge um die Bäume und ausladende Äste gekümmert, Wilfried hat die Trockenmauer gesäubert, Manfred und Axel haben mit dem Freischneider und Allmäher den Bewuchs am Nordrand beseitigt.

Elke hat uns mit Verpflegung am Leben gehalten.

Fahrradexkursion am 5. Mai

Dankenswerterweise habe ich eine Vorankündigung im Blog gemacht – sonst wäre gar niemand gekommen! Denn das Amtsblatt hat meine Einladung nicht veröffentlicht, weil Veröffentlichungstermin vorverlegt wurde und die Rheinpfalz in DÜW und Ft hat überhaupt nicht reagiert ?? Da muss ich nochmal nachhaken warum?!

Letztes Jahr war nur eine Person da ( auf Amtsblatt – Veröffentlichung) und dieses Jahr 2! Das war doch eine 100% Steigerung !!

Und es hat sich gelohnt. Das Wetter ging so, es blieb trocken aber die Wiesen waren nass vom nächtlichen Dauerregen. Es hat sich gelohnt, weil ein neues NABU-Mitglied dran teilgenommen hat und unsere Gruppe und Arbeit und Grundstücke kennen lernen wollte, auch für sich testen wollte ob und wie er sich  aktiv einbringen kann. 

Vor lauter Erzählen habe ich gar nicht fotografiert,  aber unser neues Mitglied umso mehr.  Alle Fotos  (bis auf 4, die ich nachträglich gemacht habe ) sind von Axel Willms.

An der Pflaumenwiese

Am neuen „Teich“-Grundstück. Teich mit etwas Grundwasser gefüllt.

Auf der Apfelwiese: die 8 Schafe von Andrea leisten vorzügliche Arbeit. Sie sind eingezäunt und die Bäume mit Bettlaken vor Fraß geschützt.

Das Mauergrundstück bei Weisenheim am Sand

Die Trockenmauer verbessert

Heute haben Heiko und Manfred an der Trockenmauer gearbeitet.

Der neben der Mauer noch gelagerte Erdaushub von der Gründung des Fundaments wurde an die Nordseite dar Mauer angeschüttet. Dadurch ist die Mauer nun winterfest geworden, weil durch das angeschüttete Erdreich bewirkt wird, dass der Wind nicht durch die ohne Verbund aufeinander geschichteten Steine blasen kann. Dadurch steigt die Wärmespeicherfähigkeit. Der ökologische Wert der Mauer sollte nun deutlich erhöht sein.

Sand schaufeln

die Helden der Arbeit