So sah unser Grundstück bei Weisenheim am Sand heute, Samstag 21.02.2026, bei unserem Pflegeeinsatz aus.
Das ist unsere Trockenmauer. Sie soll wärmeliebenden Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten. Die Nischen, Hohlräume und Spalten können als Versteck, Wohnraum, Fortpflanzungsstätte und Überwinterungsort dienen. Wir haben sie heute ein bisschen geputzt und von Bewuchs befreit.
Die Wiese auf unserem Grundstück sieht unserer Meinung nach so gut aus und ist zur Zeit nicht dran mit Mähen. Der Untergrund ist relativ sandig und nährstoffarm in diesem Gebiet. Das sind gute Bedingungen für artenreiche Grünflächen bei denen auch relativ konkurrenzschwache Blüh-Pflanzen eine Chance haben, die auf nährstoffreichen Böden verdrängt würden.
Auch der schmale Feldgehölzstreifen sieht unserer Meinung nach gut aus und wir greifen nicht ein. Er ist strukturreich, bietet Schutz für Tiere und ist damit ein wertvolles Landschaftselement.
Gummistiefel-Wetter!
Das ist der Weg an der Grundstücksgrenze. Da haben wir übergriffige Brombeeren entfernt. Aber auch hier war dieses Jahr gar nicht so viel zu tun.
Insgesamt war es heute ein recht gemütlicher und entspannter Arbeitseinsatz und es gab reichlich Zeit für den geselligen Teil und für Gespräche.
Gestern, am Mittwoch den 11.02.2026, ausnahmsweise mal mitten in der Woche hatten Manfred und ich einen kompakten zwei-Mann-Einsatz auf unserem Nabu-eigenen Grundstück auf dem Gelände bei Freinsheim mit dem schönen Namen „Hinter der Sauhalt“. Unser Gelände ist der schmale Streifen hier rechts vom Gator bis zur steilen Böschung mit den zwei Meter hohen Büschen ganz rechts, etwa 200 Meter lang.
So, wie oben auf dem Bild, und hier unten, sah es dort aus, als wir kamen:
Manfred hat dann mit dem Allmäher die Fläche gemäht, und ich habe mit dem Freischneider um die Bäume herum und in den Ecken geputzt, wo man dem Mäher nicht so gut hinkommt. Wir sind gut vorangekommen. Ich war zum ersten Mal dort; Manfred meinte, das Grundstück wäre diesesmal in besserem Zustand und leichter zu pflegen gewesen als letztes Jahr.
Nachher sah es dann auf dem Grundstück so aus (drei Fotos, vom Hochsitz aus, von unten nach oben geschwenkt):
Hier noch ein Foto, das zeigt, wie das Grundstück direkt neben der Bahnlinie zwischen Freinsheim und Weisenheim am Sand liegt. Es ist trotzdem sehr idyllisch dort und wir wurden, als wir ankamen, von erstaunlich viel Vogelgezwitscher begrüßt.
Das Abschlussfoto zeigt die beiden zufriedenen Nabu-Aktiven nach getaner Arbeit. Die Abschlussbesprechung und das Futtern und Kaffeetrinken gab es diesesmal nicht direkt auf dem Gelände, sondern in Freinsheim bei Monika im Wohnzimmer.
Am Samstag, 07.02.2026, stand unsere „Apfelwiese“ auf dem Programm. Wir waren mit 7 Teilnehmern eine schlagkräftige Truppe und konnten eine Menge erledigen. Von unseren Geräten kamen zum Einsatz: 2 Freischneider, unser Allmäher, zwei Kettensägen und verschiedene Astscheren und Hochastscheren und -sägen. Was man halt so braucht, um eine Streuobstwiese zu pflegen, um die Wiese freizuhalten und vor Brombeeren und Verbuschung zu schützen, um die Apfelbäume durch Beschneidung in die richtigen Bahnen zu lenken und vital zu halten und totes Holz zu beseitigen.
Die Fotos hier auf dem Blog zeigen überwiegend den Endzustand der Wiese nach dem Einsatz. Die Wiese selbst ist jetzt insgesamt in einem sehr guten Zustand. Es waren bei unserem Einsatz heute auch vergleichsweise wenig Brombeeren zu schneiden und zu mulchen. Der Untergrund besteht jetzt überwiegend wirklich aus Wiese. Das ist auch wesentlich darauf zurückzuführen, dass wir dieses Jahr im Sommer über mehrere Monate Schafe auf der Wiese hatten, die den Bewuchs auf besonders ökologische Weise zurückdrängen. Das ist besser als mit dem Mäher zu mähen und zu mulchen und den Mulch liegenzulassen.
Allerdings fressen die Schafe auch sehr gerne die Rinde von den Bäumen, und man muss besonders die jungen Bäumen gut schützen, wenn man Schafe auf der Wiese hat. Dieses Bäumchen hier ist vermutlich den Schafen zum Opfer gefallen und ist leider verloren:
Im Frühjahr wollen wir wieder einige junge Apfelbäumchen nachpflanzen.
Neben jüngeren und vitalen Bäumen stehen auch eine ganze Reihe von sehr alten, teilweise vergreisten und teilweise ganz abgestorbenen Apfelbäumen auf der Wiese:
Das hier ist die Krone eines jungen Baumes vor dem Schnitt:
Er muss innen ausgedünnt werden, die Leitäste und die Spitze muss in Form gebracht werden, und nach innen und unten wachsende Äste müssen gekürzt oder entfernt werden. Monika hat viel Erfahrung mit Baumschnitt und hat mit uns die Regeln und Prinzipien dafür besprochen. Geschnitten haben wir dann gemeinsam.
Hier arbeiten Monika und Melanie am Verbiss-Schutz eines Apfelbaums:
Uns sind dieses Jahr besonders die teilweise sehr starken, moosartigen Beläge auf vielen Apfelbäumen auf der Apfelwiese aufgefallen. Manfred wusste gleich, dass das kein Moos ist, sondern Flechten:
Die Flechten bilden interessante Formen und Strukturen auf der Stamm- und Ast-Oberfläche, wie man bei Vergrößerung unter der Digitallupe erkennen kann:
Wir haben uns dazu noch schlau gemacht und haben folgendes gefunden. Es handelt sich wahrscheinlich um die Sulcatflechte ( Parmelia sulcata), eine häufige Blattflechtenart in Mitteleuropa. Flechten sind keine Einzelorganismen, sondern faszinierende Symbiosen aus Pilzen und Algen, die als eigene Lebensform existieren. Der Pilz bietet Schutz und Feuchtigkeit, während die Alge durch Photosynthese Energie liefert. Sie besiedeln nährstoffarme Orte wie Steine, Rinde oder Totholz. Sie entziehen der Rinde keine Nährstoffe und schädigen die Rinde auch nicht, jedenfalls nicht unmittelbar. Man kann sie auch relativ leicht mechanisch von der Rinde durch Abkratzen (mit dem Fingernagel zum Beispiel) entfernen, wie ich bei unseren Apfelbaum-Ästen selbst probiert habe.
Weiterhin findet man dazu auch folgendes. Bei starkem Befall, besonders bei älteren Bäumen, können Flechten Schädlinge wie Apfelwickler oder Läuse verbergen und ihnen Unterschlupf bieten. Dann kann z.B. ein Pflegeschnitt zur besseren Belüftung sinnvoll sein kann, um die Vitalität des Baumes zu fördern.
Auch die Nistkästen auf der Wiese wurden jetzt vor Beginn der Brutsaison gereinigt. In einem haben wir die sterblichen Überreste eines kleinen Tiers (mit langem Schwanz) gefunden. Was es wohl war?
Zum Schluss, wie immer, gemeinsames Futtern, mit den leckeren Sandwiches von Monika:
Das Abschlussfoto, da sind alle drauf (von links nach rechts): Axel, Manfred, Wolfgang, Melanie, Rolf, Ralf und Monika.
Letzten Samstag sind wir endlich wieder dazu gekommen, das Gelände um den kleinen, ziemlich zugewachsenen Weiher, unseren „Nabu-Weiher“, im Kleinen Wald zu pflegen. Er hatte und hat es auch nötig, so zugewachsen wie er am Ufer ist. Mit Kettensäge und Freischneidern haben wir uns Zugang verschafft und auf einer Seite des Ufers den Bewuchs zurückgeschnitten.
Jetzt bekommt der Weiher wieder besser Luft. Aber Wolfgang hat schon recht, man müsste den Eintrag von Grünmaterial deutlich weiter reduzieren, auch die Bäume am Ufer entfernen, von denen viel Laub in den Weiher fällt. Das Wasser ist offensichtlich stark eutrophiert (trüb, richt faulig) und für Tiere im und auf dem Gewässer nicht gut.
Ich selber habe diesen Weiher jetzt zum ersten Mal aus der Nähe erlebt und ich finde ihn ausgesprochen reizvoll, so versteckt und wild er ist trotz seiner Stadt-Nähe. Er hat sicher noch mehr Potential für Tiere und Pflanzen.
Auf dem ehemaligen Acker Franck sind wir dieses Jahr recht zügig fertig geworden mit unserem Arbeitseinsatz. Ein Teil der Fläche war bereits zuvor von der Stadt bearbeitet worden war und wir waren personell gut aufgestellt. In einem größeren Team macht es noch mehr Spaß und man muss sich nicht so plagen.
Von links: Axel, Ralf, Wolfgang, Lukas, Manfred und Rolf (Foto und Catering: Monika)
Heute hatten wir unseren zweiten Pflegeeinsatz in dieser Saison: Unser Pflegepachtgrundstück am Scherrschen Weiher im Kleinen Wald in Frankenthal. Das Grundstück muss mindestens einmal jährlich von übermäßigem Bewuchs befreit werden, damit die Frischluftzufuhr zum Weiher gegeben ist, und damit das Gelände vor dem Weiher nicht vollständig verbuscht.
Als wir um 10:30 Uhr vor Ort angefangen haben, war vom Weg aus nichts vom Weiher zu sehen, weil zwischen Weg und Weiher alles hoch von Sträuchern, Brombeeren und Schilf zugewachsen war.
Mit Heckenschere, Freischneider und Kettensäge haben wir Schneisen oben vom Weg den Hang hinunter bis zum Weiher geschaffen, den Streifen vor und hinter dem Zaun geputzt und eine Reihe von größeren Sträuchern mit über die Jahre dicker gewordenen Ästen entfernt.
Mitgemacht haben Melanie, Rolf, Manfred, Bettina (heute zum ersten Mal neu dabei, was uns sehr gefreut hat) und ich.
Es war heute anstrengend, hat aber auch wieder viel Spaß gemacht. Und es war erfolgreich. Der Weiher bekommt jetzt wieder deutlich besser Luft, und gleichzeitig ist noch genug stehengeblieben – wie wir meinen – , damit die Tierwelt Schutz und Deckung findet. Wir waren am Ende jedenfalls sehr zufrieden mit unserem Werk.
Unsere Gruppe bei der Pause und das Ergebnis am Ende unseres Einsatzes ist auf den folgenden Fotos zu sehen.
Heute haben wir die Wintersaison 2025/26 für die Pflege unserer Grundstücke eingeläutet, und zwar mit der Pflaumenwiese bei Freinsheim. So sieht die Pflaumenwiese jetzt aus (ich finde sie sehr schön):
Zu dritt haben wir uns rund vier Stunden auf dem Gelände ausgetobt und vergnügt. Es war ein ruhiger, milder, etwas dunkler und nur leicht feuchter, sehr schöner Novembertag.
Unsere zwei Baumreihen dort sind jetzt etwas freigestellt und zugänglich gemacht, wir haben aber auch noch reichlich Streifen mit halbhohem Gras und Pflanzen stehen lassen, damit die Tierwelt auch noch was zum Unterschlüpfen und zum Futtern hat. Auch den – sonst in Naturschützerkreisen nicht gut gelittenen – Kirschlorbeerstrauch haben wir stehen lassen; Manfred hat unter seinen Zweigen eine einladende Höhle für Tiere entdeckt (wer da wohl immer hinkommt?). Ich finde ja sowieso, dass man mit den sogenannten „invasiven Arten“ nicht so gnadenlos umgehen sollte.
Manfred und ich, wir haben wie üblich das Grobe erledigt (Freischneider und Mäher), Monika hat die von ihr angelegte Vogelschutzhecke versorgt und die Feinarbeiten an den Bäumen gemacht (und uns mit leckeren belegten Brötchen und mit Kuchen und Getränken versorgt).
Dieser Baum ist uns noch besonders aufgefallen, mit den zwei fast völlig „abgenagten“ Ästen, vom Boden bis in drei Meter Höhe. Merkwürdigerweise sind auch nur zwei Äste „abgenagt“, und die anderen völlig intakt:
Welcher Zwei- oder Vierbeiner macht so was? Gibt es Giraffen in Freinsheim?
Vermutlich handelt es sich aber doch nur um einen schnöden Pilz. Wie ernüchternd!
Zum ersten Mal konnte ich heute auch die jetzt fertiggestellte Schachtabdeckung unseres kürzlich auf der Pflaumenwiese neu angelegten Brunnens bewundern. So sieht das jetzt aus:
Der Brunnen soll uns auf der Pflaumenwiese mit Wasser versorgen und ist auch Bestandteil eines Bewässerungsprojektes, das wir zusammen mit der Technischen Universität Kaiserslautern-Landau dieses Jahr gestartet haben.
Dank einer sehr großzügigen Spende haben wir am 11. Dezember auf unserem Grundstück 1719/1 im Kleinen Wald eine Schwedische Mehlbeere, Sorbus intermedia, gepflanzt.
Am 21. Dezember bekam er dann seine Erstversorgung mit ca. 300l Wasser.
Das schmale Grundstück entlang der Bahnlinie Erpolzheim – Freinsheim wurde uns im Jahr 2010 von der SPARKASSE übereignet.
Geplant war nur ein kleiner Pflegeeinsatz, der sich jedoch ungeahnt zu einer größeren Operation auswuchs.
Wir mussten feststellen, dass mit Großgeräten auf unserem Grundstück Rodungen ausgeführt worden waren und überall abgeschnittene Zweige kreuz und quer herumlagen. Wir waren darauf nicht vorbereitet und mussten die Äste mit einer kleinen Astsäge zerteilen und dann lagern. Erst dann konnte der Brombeeraufwuchs angegangen werden. Umgeworfene Astteile hatten ein neugepflanztes Bäumchen umgelegt. Wir haben versucht, es wieder aufzurichten.
Dieses Grundstück gehört uns seit 2014. Es besteht größtenteils aus einer verwilderten Pflaumenplantage, die wir als Rückzugsgebiet für Niederwild und Vögel erhalten und sich selbst entwickeln lassen möchten.
Im Jahr 2017 hatten wir im östlichen Teil eine Trockenmauer errichtet, die regelmäßig gepflegt wird, damit sie weiter ihren Zweck als Eidechsenrefugium erfüllen kann.
Die Grundstücksgrenze im Norden muss regelmäßig von Brombeeraufwuchs und überhängenden Zweigen befreit werden, um das Nachbargrundstück nicht zu bedrängen.
Wolfgang hat sich mit seiner Akku-Kettensäge um die Bäume und ausladende Äste gekümmert, Wilfried hat die Trockenmauer gesäubert, Manfred und Axel haben mit dem Freischneider und Allmäher den Bewuchs am Nordrand beseitigt.
Pflegeeinsatz im Kleinen Wald, Frankenthal – Scherrscher Weiher
23. November 2024
Im Kleinen Wald gibt es einen nur durch Grundwasser gespeisten Weiher. Dieser ist ringsum von hohen Bäumen bestanden, wodurch die Luftzufuhr eingeschränkt ist. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die einst von der Unteren Naturschutzbehörde angelegte Frischluftschneise zu erhalten. In diesem Bereich ist daher der Aufwuchs zu entfernen.
Die Apfelwiese ist ein von uns seit 2009 betreutes Grundstück. Es ist eine Streuobstwiese mit altem Baumbestand, den wir einst komplett von Brombeeren überwuchert vorgefunden haben. Auch hier haben die trockenen Sommer der letzten Jahre deutliche Spuren hinterlassen. Jedoch haben wir etliche Apfelbäume alter Sorten nachgepflanzt.
Um den Charakter eine Streuobstwiese zu erhalten, muss regelmäßig gemäht werden. Die Hauptarbeit haben wir an einen Lohnunternehmer übergeben. Am 16. November waren nur noch Feinarbeiten erforderlich.
Das Pflaumengrundstück haben wir im Jahr 2012 gekauft und im Dezember 2015 um einen weiteren Baumstreifen erweitert.
Die Obstbäume haben gut getragen, so dass wir vor Jahren eine reiche Ernte auf dem Bauernmarkt in Frankenthal verkaufen konnten. Die trockenen Sommer haben dem Bestand arg zugesetzt. Viel Bäume sind eingegangen, darunter auch nachgepflanzte. Dennoch sind uns noch viele Bäume erhalten geblieben, besonders auch auf dem 2015 zugekauften Streifen. Um die Bäume pflegen zu können, muss das Gelände kurz gehalten werden.
dieser Sommer war sehr feucht, so dass der Bewuchs teilweise über 1,5m hoch war. Deshalb haben wir Grundbearbeitung von einem Lohnunternehmer durchführen lassen.
Am 26. Oktober waren dann nur noch Feinarbeiten rund um die Bäume zu leisten.
Kleiner Wald – Patenschaftsfläche ehemaliger Acker Frank
19.Oktober 2024
Unvorstellbar, was aus einem nackten Acker geworden ist. Über Jahre haben wir ihn gepflegt und Bäume und Sträucher angepflanzt. Nun beschränken wir uns darauf, einen Teil als freie Wiesenfläche zu erhalten. Brombeeren sind zwar recht wertvoll aber nicht, wenn eine Fläche komplett davon überwuchert ist. Auf dieser Fläche standen einst junge Bäumchen, die aber von Brombeeren erstickt worden sind. Inzwischen haben wir auf dem Areal hohe Bäume und dichte Büsche und eben auch Freiflächen, die wir als wertvolles Biotop erhalten möchten.
Im Dezember 2017 erwarben wir ein schmales Grundstück, an der Bahnlinie Freinsheim – Erpolzheim gelegen. Es war einmal eine Obstplantage mit alten Pflaumenbäumen. Wegen seiner Hanglage fällt es leicht trocken. So reichte die Bodenfeuchtigkeit in den letzten trockenen Sommern nicht mehr aus, was fast den gesamten Bestand vertrocknen ließ. Darunter waren auch von uns nachgepflanzte Birnbäume, die über Jahre gut angewachsen waren.
Unsere Pflegearbeit beschränkt sich zur Zeit darauf, das Grundstück von Verbuchung und Brombeerbewuchs zu bewahren und die wertvolle Magerwiese zu erhalten.
Die nächsten 2 Bilder, vorher und nachher, vermitteln dazu den Eindruck.
Heute war es angenehm mit der Temperatur, nicht zu heiß, nicht so kalt und ich habe im Sologang von 14.30 bis 17.00 Uhr die Jungbäume und Büsche auf der Oberholz-Wiese bei Freinsheim gepflegt.
Erstmal habe ich sie gesucht in dem Wildwuchs. Dank meiner Technik, die Baumscheibe mit Pappe abzudecken, um den Graswuchs dort zu unterbinden – habe ich die Büsche gefunden. Sie sind nun im 2. Jahr und haben sich dank des feuchteren Jahres gut entwickelt – besser als die auf der Pflaumenwiese!! Also die 5 Büsche der Vogelschutzhecke sind sichtbar und versorgt.
Die Williams-Birnen und die Elsbeere habe ich auch noch bearbeitet, dann wurde es dunkel – die Aprikosen müssen noch gemacht werden und natürlich : der Allmäher muss eingesetzt werden, wenn jemand dafür Zeit hat.
Seht ihr die Jungbäume und Sträucher?
Ah, da ist ein Strauch!
In unserem Tümpel ist sogar Wasser !!! Hurra!I
Zuerst wird händisch das Gras weggeschnitten um den Busch.
Dann belege ich das mit Pappe
Die Pappe wird mit reichlich Rindenmulch abgedeckt
Auch hier wird der junge Birnbaum nach dem selben Schema gepflegt.
Am 23. November haben sich 5 NABU-Helfer den Scherrschen Weiher vorgenommen. Der Aufwuchs mit starkwüchsigen Jungbäumen muss begrenzt werden, damit der Weiher wieder belüftet wird. Das ist eine anstrengende Arbeit am Hang !
Ich habe diesmal „nur“ für die Verpflegung gesorgt und habe diese zwei Fotos „VORHER“ gemacht. Vielleicht hat jemand noch Fotos von „NACHHERr“ und fügt die ein?
Am 16. November war dann die Apfelwiese dran. Fa. Fleischmann hat vorher gemulcht, und zwar sehr gründlich, so daß wie hauptsächlich die Ränder bearbeitet haben. , Die kriechenden Brombeeren unter dem Mulch haben wir versucht zu dezimieren und die jungen Bäume mit einem pflegenden Weißanstrich versehen haben und noch die Baumscheiben gepflegt.
So haben wir die Apfelwiese nach dem Mulchen von der Fa. Fleischmann vorgefunden
Hier ist Wilfried im Spusi-Anzug beim Weisseln, es spritzt doch und macht Flecken!!. Die Baumscheibe ist gesäubert und mit Pappe belegt….
So sieht dann der fertig gepflegte Baum aus. Auf die Pappe kommt Rindenmulch und so wird der Graswuchs bis an den Baum unterdrückt. Hat sich gut bewährt!
Das Pflegeteam: Manfred, Wilfried, Wolfgang, Moni , Axel und ich fotografiere..
Moni fährt den Gator mit den Geräten zurück nach Frankenthal.
Es wird höchste Zeit mal wieder von unseren Aktivitäten zu berichten. Ende Oktober haben wir mit den Pflegearbeiten auf unseren Grundstücken angefangen und sind nun mitten drin.
Die Pflaumenwiese bei Freinsheim haben wir am 26. Oktober bearbeitet.
Axel geht mit dem Allmäher über die WieseManfred schneidet die Büsche der Vogelschutzhecke freiWilfried pflegt die BaumscheibeAufräumen und EinpackenFa. Fleischmann hat nochmal das viele Mulchmaterial gehäckselt
Dieses junge Jahr hatten wir noch drei Pflegearbeiten auf den Grundstücken auszuführen. Am 6. Januar haben wir den Friedhofsteich in Frankenthal gepflegt. Wir waren insgesamt 5 Helfer bei dem körperlich anstrengenden Einsatz. Manfred, Lukas und Simon waren mit Wathosen im Teich und zogen das Schilf samt Wurzeln raus so gut es eben ging. Wir wollen ja wieder Wasseroberfläche sehen und nicht einen verlandeten Teich. Monika hat mit dem Freischneider den Rand bearbeitet und dann mit Willi allen Grünabfall hinter der Mauer zum Verrotten verstaut.
Hier das Ergebnis
Noch sieht alles aufgewühlt und schlammig aus, aber das wird wieder!
Am 10. Februar haben Manfred und ich das Erpolzheimer Grundstück am Schlittgraben bearbeitet. Dort hatten wir letztes Jahr zwei Bäume gepflanzt, die sich auch gut entwickelt haben. Außerdem hatte ich zwei Nistkästen gehängt, die ich jetzt reinigen wollte. Aber sie waren nicht mehr da !!!? Leider geklaut worden. Sie hingen hoch genug, ich hatte extra eine Leiter mitgebracht. Dann haben ordnungsliebende Bürger ihren Bauschutt dort abgelagert und Buchsbaumabfall entsorgt und wohl als Gegengabe die Nistkästen mitgenommen. Unglaublich, und das in einer stillen Landschaftsecke ohne Durchgangsverkehr.
Hier nun ein paar Fotos vom Sommer auf dem Grundstück und nach der Bearbeitung von Manfred und Monika im Februar 24.
Am 3. Februar haben wir in großer Besetzung das Grundstück in Weisenheim an der Sandsteinmauer gepflegt. Zufällig trafen wir noch Andrea, die Schäferin, die bald wieder ihre 8 Schafe auf das Grundstück stellt und die „Rasenmäher auf vier Beinen“ gute Arbeit tun läßt.
Lukas, Melanie, Moni, Manfred, Monika und Wilfried nach getaner Arbeit
Die letzte ausstehende Pflegemaßnahme war am 17.Februar „auf der Sauhalt“ in Freinsheim /Grenze zu Weisenheim. Das war ein 2-Stunden- Arbeitseinsatz mit Freischneidern und Allmäher in verstecktem Gelände direkt an der Bahn. Hier waren Moni, Melanie und Monika als Damentrio mit Manfred am Allmäher im Einsatz.
Am letzten Freitag haben Lukas, ich und eine Helferin in der Bienenfressergrube in Gerolsheim aufwachsende Pappeln und Weiden entnommen. Dies ermöglicht den Bienenfressern nun wieder einen direkten Anflug an die Brutwand. Bleibt zu hoffen das die Vögel das auch so sehen und dieses Jahr wieder in diesem Bereich brüten.
Leider mussten wir auch wieder illegale Müllablagerungen im Bereich der Parkbucht feststellen. Ich kann solch eine Umweltverschmutzung einfach nicht verstehen. Es ist doch heutzutage so einfach seinen Müll, meist sogar kostenlos, zu entsorgen. Muss man das trotzdem noch in die Landschaft schütten?