Pflegeeinsatz im Kleinen Wald, Frankenthal – Scherrscher Weiher
23. November 2024
Im Kleinen Wald gibt es einen nur durch Grundwasser gespeisten Weiher. Dieser ist ringsum von hohen Bäumen bestanden, wodurch die Luftzufuhr eingeschränkt ist. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die einst von der Unteren Naturschutzbehörde angelegte Frischluftschneise zu erhalten. In diesem Bereich ist daher der Aufwuchs zu entfernen.
Die Apfelwiese ist ein von uns seit 2009 betreutes Grundstück. Es ist eine Streuobstwiese mit altem Baumbestand, den wir einst komplett von Brombeeren überwuchert vorgefunden haben. Auch hier haben die trockenen Sommer der letzten Jahre deutliche Spuren hinterlassen. Jedoch haben wir etliche Apfelbäume alter Sorten nachgepflanzt.
Um den Charakter eine Streuobstwiese zu erhalten, muss regelmäßig gemäht werden. Die Hauptarbeit haben wir an einen Lohnunternehmer übergeben. Am 16. November waren nur noch Feinarbeiten erforderlich.
Das Pflaumengrundstück haben wir im Jahr 2012 gekauft und im Dezember 2015 um einen weiteren Baumstreifen erweitert.
Die Obstbäume haben gut getragen, so dass wir vor Jahren eine reiche Ernte auf dem Bauernmarkt in Frankenthal verkaufen konnten. Die trockenen Sommer haben dem Bestand arg zugesetzt. Viel Bäume sind eingegangen, darunter auch nachgepflanzte. Dennoch sind uns noch viele Bäume erhalten geblieben, besonders auch auf dem 2015 zugekauften Streifen. Um die Bäume pflegen zu können, muss das Gelände kurz gehalten werden.
dieser Sommer war sehr feucht, so dass der Bewuchs teilweise über 1,5m hoch war. Deshalb haben wir Grundbearbeitung von einem Lohnunternehmer durchführen lassen.
Am 26. Oktober waren dann nur noch Feinarbeiten rund um die Bäume zu leisten.
Kleiner Wald – Patenschaftsfläche ehemaliger Acker Frank
19.Oktober 2024
Unvorstellbar, was aus einem nackten Acker geworden ist. Über Jahre haben wir ihn gepflegt und Bäume und Sträucher angepflanzt. Nun beschränken wir uns darauf, einen Teil als freie Wiesenfläche zu erhalten. Brombeeren sind zwar recht wertvoll aber nicht, wenn eine Fläche komplett davon überwuchert ist. Auf dieser Fläche standen einst junge Bäumchen, die aber von Brombeeren erstickt worden sind. Inzwischen haben wir auf dem Areal hohe Bäume und dichte Büsche und eben auch Freiflächen, die wir als wertvolles Biotop erhalten möchten.
Im Dezember 2017 erwarben wir ein schmales Grundstück, an der Bahnlinie Freinsheim – Erpolzheim gelegen. Es war einmal eine Obstplantage mit alten Pflaumenbäumen. Wegen seiner Hanglage fällt es leicht trocken. So reichte die Bodenfeuchtigkeit in den letzten trockenen Sommern nicht mehr aus, was fast den gesamten Bestand vertrocknen ließ. Darunter waren auch von uns nachgepflanzte Birnbäume, die über Jahre gut angewachsen waren.
Unsere Pflegearbeit beschränkt sich zur Zeit darauf, das Grundstück von Verbuchung und Brombeerbewuchs zu bewahren und die wertvolle Magerwiese zu erhalten.
Die nächsten 2 Bilder, vorher und nachher, vermitteln dazu den Eindruck.
Gestern waren Moni und ich in Sachen Steinkäuze im LSG Kl. Wald unterwegs. Zum einen säuberten wir vorhandene Steinkauzröhren und zum anderen installierten wir eine neue Nisthilfe für die Käuze. Hier ist zu erwähnen das wir nicht mehr die klassische Röhre genommen haben, sondern ein Model was uns im Händling vieles erleichtert. Nach und nach werden wir alle Röhren durch dieses Model ersetzen.
Gestern fand unser Exkursion zum Silbersee in Bobenheim-Roxheim statt. Erfreulicherweise kamen 15 Personen zur Veranstaltung bei der die winterliche Vogelwelt im Fokus stand. Neben Entenarten wie Schnatter-, Krick- oder Reiherente war auch eine Moorente zu sehen, die in unseren Breitengeraden eine echte Seltenheit darstellt. Ein weiteres Highlight waren zwei Schwarzhalstaucher. Insegesamt konnten knapp 30 Vogelarten gesehen und gehört werden, was für einen Tag Ende November nicht so schlecht war. Alles in allem eine gelunge Veranstaltung bei bestem Exkursionswetter.
Im kommenden Jahr führen wir diese Exkursion nicht durch, sondern erst wieder im Januar 2026 in der Hoffnung das dann noch mehr überwinterndes Wassergeflügel zu sehen ist.
Heute war es angenehm mit der Temperatur, nicht zu heiß, nicht so kalt und ich habe im Sologang von 14.30 bis 17.00 Uhr die Jungbäume und Büsche auf der Oberholz-Wiese bei Freinsheim gepflegt.
Erstmal habe ich sie gesucht in dem Wildwuchs. Dank meiner Technik, die Baumscheibe mit Pappe abzudecken, um den Graswuchs dort zu unterbinden – habe ich die Büsche gefunden. Sie sind nun im 2. Jahr und haben sich dank des feuchteren Jahres gut entwickelt – besser als die auf der Pflaumenwiese!! Also die 5 Büsche der Vogelschutzhecke sind sichtbar und versorgt.
Die Williams-Birnen und die Elsbeere habe ich auch noch bearbeitet, dann wurde es dunkel – die Aprikosen müssen noch gemacht werden und natürlich : der Allmäher muss eingesetzt werden, wenn jemand dafür Zeit hat.
Seht ihr die Jungbäume und Sträucher?
Ah, da ist ein Strauch!
In unserem Tümpel ist sogar Wasser !!! Hurra!I
Zuerst wird händisch das Gras weggeschnitten um den Busch.
Dann belege ich das mit Pappe
Die Pappe wird mit reichlich Rindenmulch abgedeckt
Auch hier wird der junge Birnbaum nach dem selben Schema gepflegt.
Am 23. November haben sich 5 NABU-Helfer den Scherrschen Weiher vorgenommen. Der Aufwuchs mit starkwüchsigen Jungbäumen muss begrenzt werden, damit der Weiher wieder belüftet wird. Das ist eine anstrengende Arbeit am Hang !
Ich habe diesmal „nur“ für die Verpflegung gesorgt und habe diese zwei Fotos „VORHER“ gemacht. Vielleicht hat jemand noch Fotos von „NACHHERr“ und fügt die ein?
Am 16. November war dann die Apfelwiese dran. Fa. Fleischmann hat vorher gemulcht, und zwar sehr gründlich, so daß wie hauptsächlich die Ränder bearbeitet haben. , Die kriechenden Brombeeren unter dem Mulch haben wir versucht zu dezimieren und die jungen Bäume mit einem pflegenden Weißanstrich versehen haben und noch die Baumscheiben gepflegt.
So haben wir die Apfelwiese nach dem Mulchen von der Fa. Fleischmann vorgefunden
Hier ist Wilfried im Spusi-Anzug beim Weisseln, es spritzt doch und macht Flecken!!. Die Baumscheibe ist gesäubert und mit Pappe belegt….
So sieht dann der fertig gepflegte Baum aus. Auf die Pappe kommt Rindenmulch und so wird der Graswuchs bis an den Baum unterdrückt. Hat sich gut bewährt!
Das Pflegeteam: Manfred, Wilfried, Wolfgang, Moni , Axel und ich fotografiere..
Moni fährt den Gator mit den Geräten zurück nach Frankenthal.
Es wird höchste Zeit mal wieder von unseren Aktivitäten zu berichten. Ende Oktober haben wir mit den Pflegearbeiten auf unseren Grundstücken angefangen und sind nun mitten drin.
Die Pflaumenwiese bei Freinsheim haben wir am 26. Oktober bearbeitet.
Axel geht mit dem Allmäher über die WieseManfred schneidet die Büsche der Vogelschutzhecke freiWilfried pflegt die BaumscheibeAufräumen und EinpackenFa. Fleischmann hat nochmal das viele Mulchmaterial gehäckselt
Nach dem Entschluss, den Fledermäusen zusätzliche Möglichkeiten zum Unterschlupf zu bieten, konnten wir diese Woche alle aufhängen.
Da es sogenannte Raumhöhlen sind, kann man gut erkennen, ob sie im Laufe der Zeit besetzt waren. Der Kot fällt nicht, wie bei den Flachkästen, auf die Erde.
Auch dieses Jahr konnte ich wieder Urkunde und Plakette für ein schwalbenfreundliches Haus überreichen.
Frau Deimling in Frankenthal Mörsch hat sich – angelockt von zwei Plaketten in der Nachbarschaft- um eine Ehrung beworben. Hoch oben hat sie ein Natur- Mehlschwalbennest in dem schon eifrig gefüttert wird. In ihrem geschützten Innenhof will sie nach meiner Anregung eine Lehmpfütze anlegen, um weiteren Nestbau zu ermöglichen. Wieder eine vorbildliche Maßnahme. Wir danken Frau Reimling für ihr Engagement.
Durch die Feuchtigkeit im Frühjahr ist das Gras rapide gewachsen. Um wieder an die Bäume zu kommen zwecks Pflegemaßnahmen hat uns unser Mitglied Dr. G. Bruder am 24. Juni in Streifen die pflaumen- und Apfelwiese bei Freinsheim gemulcht.
Vielen Dank dafür !!!
auf der Pflaumenwiese, der erste Gehstreifen!
Und meine geplante Vogelschutzhecke, die sich sehr langsam mit viel Schutz vor Verbiss entwickelt.
Rolf Büssecker hat Fledermäuse auf seiner Terrasse entdeckt. Moni haben ihn beraten. Nun hat er uns als Dankeschön ein Gedicht geschenkt:
Fledermäuse
Die Loggia von unsrem Haus, bewohnt Familie Fledermaus. Sind nützlich zwar auf jeden Fall, doch wohnen sie nicht überall. Bei uns, war für sie allemal, die Holzverkleidung ideal. Zumal sie hatten wohl entdeckt, dass man sich da sehr gut versteckt. Geht abends dann die Sonne unter, dann werden sie so richtig munter, sie schwirren in die dunkle Nacht, wo fleissig Beute wird gemacht. Was vorne rein, kommt hinten raus, entsprechend sieht der Boden aus. Doch wurde ich gleich aufgeklärt, dass das, was man zusammenkehrt, ist wohl ein Humus ohnegleichen, an Qualität kaum zu erreichen. Als Fazit sag ich unbenommen, die Fledermäuse sind willkommen, sind sie doch, wie der Mensch auch nur, ein Teil der Schöpfung, der Natur!
Nachdem Uferschwalben und Bienenfresser kräftig am Bruthöhlen graben sind, habe ich es die letzte Woche geschafft am Beobachtungsstand zum Einen zwei neue Flyerhalter und zum Anderen zwei Meisennistkästen anzubringen. In den Flyerhaltern finden unsere Besucher nun zukünftig unseren neuen Infoflyer zu unserer NABU-Ortsgruppe und einen Flyer zum Bienenfresser. Dieser ist aktuell gerade in der Mache und wird direkt nach Druck vor Ort verbracht.
Dankenswerterweise habe ich eine Vorankündigung im Blog gemacht – sonst wäre gar niemand gekommen! Denn das Amtsblatt hat meine Einladung nicht veröffentlicht, weil Veröffentlichungstermin vorverlegt wurde und die Rheinpfalz in DÜW und Ft hat überhaupt nicht reagiert ?? Da muss ich nochmal nachhaken warum?!
Letztes Jahr war nur eine Person da ( auf Amtsblatt – Veröffentlichung) und dieses Jahr 2! Das war doch eine 100% Steigerung !!
Und es hat sich gelohnt. Das Wetter ging so, es blieb trocken aber die Wiesen waren nass vom nächtlichen Dauerregen. Es hat sich gelohnt, weil ein neues NABU-Mitglied dran teilgenommen hat und unsere Gruppe und Arbeit und Grundstücke kennen lernen wollte, auch für sich testen wollte ob und wie er sich aktiv einbringen kann.
Vor lauter Erzählen habe ich gar nicht fotografiert, aber unser neues Mitglied umso mehr. Alle Fotos (bis auf 4, die ich nachträglich gemacht habe ) sind von Axel Willms.
An der Pflaumenwiese
Am neuen „Teich“-Grundstück. Teich mit etwas Grundwasser gefüllt.
Auf der Apfelwiese: die 8 Schafe von Andrea leisten vorzügliche Arbeit. Sie sind eingezäunt und die Bäume mit Bettlaken vor Fraß geschützt.
Wir haben zwischen Freinsheim und Weisenheim am Sand 5 Grundstücke, die wir gestalten und pflegen. Um diese kennenzulernen , Tiere zu sehen und aufkommende Pflegearbeiten einzuschätzen unternehmen wir diese 2 stündige Fahrradtour. Treffpunkt ist der Netto-Markt in der Weisenheimer Straße in Freinsheim um 10 Uhr.
Ich mache diese Tour auch wenn nur 1 Person kommt, so wie letztes Jahr! Auch das war ein schönes Erlebnis!
Wir werden die Schafe auf der Apfelwiese sehen, vielleicht den Wiedehopf hören, die Turteltaube auf jeden Fall hören usw…
Das Wetter soll gut dafür sein am Sonntag, also wer Lust und Zeit hat – ich freue mich auf euch!!
Heute Mittag nutzte ich das tolle Wetter um bei unserem Beobachtungsstand in Gerolsheim vorbei zu schauen. Tatsächlich waren schon die ersten Bienenfresser (und auch die ersten Fotografen) vor Ort. Toll auch anzusehen wie,praktisch über Nacht, neue Ansitzwarten neben dem Beobachtungsstand aus dem Boden wachsen. Die nun beginnende Brutzeit der Vögel möchte ich nochmals dazu nutzen um drauf aufmerksam zu machen, dass das Parken vor Ort nur bedingt möglich ist und auch regelmäßig vom Ordnungsamt kontrolliert wird. Bitte den Parkplatz am Friedhof Lambsheim nutzen und dann über den neuen Fahrradweg an die Grube laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Weiter die Bitte allen Besuchern das Beobachten aus dem Beobachtungsstand zu ermöglichen. Sprecht euch ab, so dass jeder mal die Möglichkeit hat zum schauen. Zu guter Letzt auch nochmal den Hinweis dass das Betreten der Grube verboten ist und das zuwider handeln den Tatbestand des Hausfriedensbruchs darstellt. Also haltet euch an die Regeln und ermöglicht euch und uns stressfreie tolle Beobachtungen. Auf eine tolle Saison…..