Beobachtungsstand Bienenfresser

Liebe Besucher unseres Beobachtungsstandes,

wir können nachvollziehen das ihr alle sehnsüchtig auf die Rückkehr der Bienenfresser wartet, geht uns ja nicht anders. Leider kam es in den letzten Wochen immer wieder vor, dass die Klappen am Beobachtungsstand offen waren weshalb wir euch alle nochmal darum bitten möchten diese zu schliessen wenn ihr den Stand verlasst. Vielen Dank dafür. Bis zum Eintreffen der BF Anfang Mai werden wir am Stand auch noch unseren Frühjahrsputz durchführen und somit dann alles bereit ist für die kommende Brutsaison.

Bitte Klappe schliessen !!!
Bitte Klappe schliessen!!!!

Jahreshauptversammlung 2026

Am gestrigen Samstag fand unsere Jahreshauptversammlung im ÖGZ Pilgerpfad statt. Neben vielen interessanten, ausgiebigen Berichten aus unseren Arbeitskreisen fanden auch Neuwahlen für die Vorstandschaft statt. Hierbei ging eine Ära zu Ende, den unser bisheriger 1.Vorsitzender Manfred Becker stand nach 30Jahren in dieser Position nicht mehr zur Verfügung. Dennoch bleibt er der Ortsgruppe erhalten, aber nicht mehr in erster Reihe. In heutiger Zeit ist solch ein ehrenamtliches Engagement nicht mehr selbstverständlich und über einen solch langen Zeitraum schon gar nicht. Wir haben Manfred viel zu verdanken, denn er führte unsere Ortsgruppe von einstmals knapp 90 Mitgliedern Anfang der 1990er in das hier und jetzt mit aktuell knapp 1100 Mitgliedern. Damit ist der NABU Frankenthal der größte Naturschutzverband der Stadt. 

Unsere Vorstandschaft setzt sich nach den gestrigen Wahlen nun wie folgt zusammen:

    • 1.Vorsitzender: Jörn Weiß
    • 2.Vorsitzende: Monika Hahn
    • 2.Vorsitzender: Manfred Becker
    • Kassierer: Björn Baumann
    • Schriftführer: Lukas Wogh
    • Beisitzer: Monika Kröber
    • Beisitzer: Melanie Müller
    • Beisitzer: Dr. Rainer Schulze
    • Beisitzer: Heiko Weissgerber
    • Beisitzer: Axel Wilms
    • Beisitzer: Rolf Straßburger
    • NAJU-Vertreter: Simon Wittmann

Vortrag zum Vogel des Jahres

Am letzten Sonntag hielt ich im gut gefüllten Rudi-Klug-Haus der Naturfreunde Frankenthal einen Vortrag zum Vogel des Jahres, dem Rebhuhn. Dieser Vogel der Agrarlandschaft beklagt einen Bestandseinbruch von über 90% im Vergleich zu den Brutpaarzahlen Anfang der 1990er. Die Ursachen sind vielfältig, aber hier in der Region ist es wohl vor allem auf die Intensivlandwirtschaft und den damit verbundenen Verlust von Lebensraum und Nahrung zurückzuführen. Erschreckenderweise war das Rebhuhn aus genau den genannten Gründen bereits 1991 schon mal zum Vogel des Jahres gewählt worden. Erstaunlicherweise findet man trotz der intensiv genutzten Landschaft rund um Frankenthal noch vereinzelt Rebhühner und hoffentlich bleibt uns dieser charakteristische Vogel der Agrarlandschaft noch lange erhalten, es ist aber zu befürchten das kommende Generationen den Vogel hier nicht mehr zu Gesicht bekommen werden 🙁

Müllsammelaktion im Kleinen Wald

Gestern beteiligte sich die NAJU an der Müllsammelaktion „Sauberhaftes Frankenthal“ im LSG Kleiner Wald. In knapp zwei Stunden wurden nicht nur zwei große Müllsäcke voll mit allem möglichen Unrat gesammelt, sondern auch sperrige Dinge wie. z.B. eine zersägte Plastikpalette oder ein alter Teppich. Immer wieder erschütternd was alles so in die Natur geschmissen wird. Besonders auffällig waren die Mengen an Hundekotbeuteln mit denen der Kot aufgesammelt wurde, schön verknotet wurden und dann einfach ins Gebüsch geworfen wurden. Verstehe das wer will……

 

Die NAJU mit Begleitern beim Müllsammeln
Die NAJU mit Begleitern beim Müllsammeln
Die Ausbeute nach zwei Stunden Müllsammeln
Die Ausbeute nach zwei Stunden Müllsammeln

Wieder mal drei neue Behausungen für den Steinkauz zur Verfügung gestellt.

 

Das aktuelle Bild hat keinen Alternativtext. Der Dateiname ist: img_2026_03_03-11_58_24-scaled.jpgHeute haben wir unser Vorhaben weiter fortgesetzt und haben drei weitere Steinkauzröhren in Heßheim gehängt. 

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Damit wollen wir weiterhin erreichen, das Gebiet zu erweitern, die Habitate zu vernetzen und dadurch auch Wanderbewegungen zu ermöglichen.

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Am Ende haben wir noch einen kleinen Marienkäfer entdeckt.