Das neue Mähwerk wird auf der Apfelwiese eingeweiht

Am Freitag bekam der NABU Frankenthal sein neues Mähwerk. Eine Supermaschine mit tollen Eigenschaften: sie passt auf den Gator. Eine Person kann sie alleine ein- und ausladen, sie frißt Brombeerranken, hohes Gras und Gestrüpp und zerkleinwert es – eine Wunderwerk, das uns die Arbeit sehr erleichtert.
In kleiner Besetzung (Manfred, Monika und Peter) haben wir am Samstag in 5 Stunden die Apfelwiese in einen Top-Zustand versetzt.
Die Wiese wurde samt Brombeeren gemäht, auch die schwierigen Ecken am Sauborngraben, die neu gepflanzten Apfelbäume bekamen einen schützenden Weißanstrich und einen Verbissschutz sowie einen ersten Schnitt, alle Nistkästen wurden gereinigt und neue gehängt. Fazit: 100% Belegung, z. T mit Doppelnestern. Außerdem haben wir das Altholz von unserer letzten Pflegearbeit weggeräumt.
Es hat Spaß gemacht und sieht jetzt vorbildlich nach Streuobstwiese aus mit Altbestand und jungen Bäumen. Die Bilder sprechen für sich!

Exkursion zum Roxheimer Altrhein/Silbersee

Unsere heutige Exkursion führte uns zum Roxheimer Altrhein/Silbersee. Bei dieser Exkursion waren auch Interessierte vom NABU Worms dabei. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmer von einem GRAUSPECHT begrüßt. Auf dem hinteren Roxheimer Altrhein konnten wir neben SILBERREIHER auch mehrere TAFEL-, REIHER-, LÖFFEL- und KRICKENTEN beobachten. Auch HAUBENTAUCHER und KORMORAN konnten bei der Jagd beobachtet werden. Nachdem sich ein EISVOGEL kurz gezeigt hatte, konnten wir auf dem Silbersee noch mehrere andere Arten wie z.B. MITTELMEERMÖWE, ZWERGTAUCHER und NILGANS beobachten. Letztere besetzen sogar schon vereinzelt in der Graureiher/Kormorankolonie Nester und verteidigten diese auch gegen Artgenossen. Auch ein WEISSSTORCH konnte beobachtet werden. Alles in allem war es für die 15 Teilnehmer ein schöner Vormittag mit insgesamt 24 beobachteten Arten.

 

Aktualisierung Internetauftritt

Heute wurden wieder einige Änderungen an unserem Internetauftritt durchgeführt. So erstrahlt die Seite Arbeitskreise in neuer frischer Optik und wurde bei der Gelegenheit auch inhaltlich aktualisiert. Entsprechend dem NABU Design, haben wir die Jobbörse in Ehrenamtsbörse umbenannt, was dann auch einige Anpassungen bei den Verlinkungen nach sich zieht. Wir hoffen die Änderungen gefallen euch.

Pflegeaktion und Grundsteinlegung für Trockenmauer in Weisenheim am Sand

Am Samstag, 19. November rückte unser Trupp in Weisenheim am Sand an, um die Vorarbeiten für das Fundament der geplanten Trockenmauer zu machen. Die Trockenmauer für Eidechsen etc, ist Reinhards Projekt. Manfred hat erst einmal zwei Büsche mit der Kettensäge niedergemacht, damit Platz für die Mauer ist und sie genug von der Sonne beschienen werden kann.
Nun haben Reinhard, Heiko, Manfred und die Flüchtlinge Saman und Hamidullah den Graben ausgehoben für das geplante Fundament. „Pflegeaktion und Grundsteinlegung für Trockenmauer in Weisenheim am Sand“ weiterlesen

Bundesvertreterversammlung in Essen

Am letzten Wochenende war ich bei der Bundesvertreterversammlung des NABU als Deligierter aus Rheinland-Pfalz. Diese fand im Weltkulturerbe Zollverein in Essen statt. Ein atemberaubender Anblick wenn man so sieht wie noch vor wenigen Jahren hier in bis zu 1500 Meter Tiefe Kohle abgebaut wurde und was dazu für Maschinen benötigt wurden.

Insgesamt knapp 400 Deligierte aus ganz Deutschland berieten an dem Wochenende verschiedenste Themengebiete von Satzungsänderungen bis hin zu Resolutionen. Alles in allem hat es wieder sehr viel Spaß gemacht auch mal etwas auf bundesebene mitzuentscheiden. Apropro Bund … am Samstag war Bundesumweltministerin Hendricks zu Besuch und referierte über die neuesten Entwicklungen in der Bundesumweltpolitik.

Seht Euch mal die Wanze an, wie die Wan…..

Donnerstag 03. November 2016

„Komm schnell zu mir auf den Balkon, hier sitzt ein seltsamer Käfer“ ruft Gertrud. Bis ich jedoch mit dem Fotoapparat den Balkon betrete, ist der Käfer nicht mehr zu sehen. Nach einer Weile entdecke ich das Tierchen auf unserer Fensterbank und merke schnell, dass der angebliche Käfer eine Wanze ist. „Nur was ist das für eine seltsame Art?“ so frage ich mich beim fotografieren der mit einer Körperlänge von etwa 2 cm doch recht großen Wanze. „Seht Euch mal die Wanze an, wie die Wan…..“ weiterlesen

Sonntagserlebnis mit Eisvogel

Am Sonntag schreckte mich ein Hilfeschrei meines Mannes auf:“ da ist ein Vogel gegen die Scheibe geflogen, der ist ganz bunt, war noch nie hier, jetzt liegt er auf der Bank und japst, komm schnell“.
Da lag er bäuchlings mit dem typischen blau-grün-schillernden Rückenkleid – ein Eisvogel. Den haben wir hier noch nie gesehen, schon gar nicht im Garten. Sollte er Interesse an unseren Goldfischen im Teich gehabt haben.? „Sonntagserlebnis mit Eisvogel“ weiterlesen

Pflege des Friedhofsteichs

Am dritten Samstag im Monat Oktober trafen sich die NABU-Helfer am zuwuchernden Friedhofsteich in Frankenthal. Willi, der sich um den Teich kümmert, freut sich, dass die fleißigen Helfer gekommen sind. Alle zwei Jahre wird der Teich entschlammt und das viele Schilf reduziert. Nach einiger Zeit sieht man schon wieder freie Flächen von Wasser. Die starken Helfer, Manfred und Reinhard, stehen im Teichwasser packen die Wurzeln des Schilfs und reißen diese heraus. Nach der schweren Arbeit wird eine Kaffeepause eingelegt. Monika kümmert sich um das Wohl der Helfer und arbeitet fleißig bis zum Schluß mit.

Lachmöwen- und Küstenseeschwalbenkolonie

Mit dem Trekkingrad bin ich um Deutschland geradelt. Für mich bedeutet das Radeln Freude. Deutschland auf dem Fahrrad zu erleben zeigt, wie schön unser Land ist. Ab und zu werde ich darüber, besonders über Natur und Umwelt, berichten.

An der Küstenlinie der Nordsee begrüßt mich vor dem riesigen Eidersperrwerk mit großem Geschrei eine brütende Lachmöwen- und Seeschwalbenkolonie.

Eines auf dem Besichtigungspodest aufgestelltes Schild informiert:

Zur Brut sind Lachmöwen gut an ihren braunen Gesichtern zu erkennen. Sie brüten im Wattenmeer erst seit 1931, davor nur im Binnenland und an der Ostsee. Heute ist die Möwe an der Westküste Schleswig-Holstein weit verbreitet.

Achtung! Während der Brutzeit können sich die Küstenseeschwalben durch Sie gestört fühlen. Verhalten Sie sich am Geländer äußert ruhig und halten Sie ein Meter Abstand, damit Sie nicht angegriffen werden.

Die Küstenseeschwalbe mit ihrer schwarzen Kopfkappe ist ein eleganter, schneller und aggresiver Flieger. Mich hat sie auf jedem Fall in Ruhe gelassen.

Dünensandlaufkäfer

Trotz starker Hitze fahre ich zur Winzergenossenschaft Palmberg, um dort in der Sandgrube nach Dünensandlaufkäfern zu suchen. Einige Bienenfresser, zwei Wiesenpieper, sowie einen Grauspecht, den ich hier schon mehrmals antraf, kann ich so ganz nebenbei beobachten. Viele Kohlweißlinge flattern von Blüte zu Blüte um von deren Nektar zu naschen. Bald erreiche ich eine von niederen Pflanzen spärlich bewachsene sandige Fläche.  Bei jedem meiner Schritte fliehen fliegend oder laufend die flinken Dünensandlaufkäfer vor mir. „Dünensandlaufkäfer“ weiterlesen

Die heiße Phase für den Frankenthaler Bauernmarkt läuft

Am nächsten Wochenende ist es wieder so weit wir präsentieren uns mit einem Stand auf dem Frankenthaler Bauernmarkt. Da gibt es viel zu tun und jetzt sind wir mitten in der Endphase der Vorbereitungen. So wurde z.B. schon vor einigen Wochen mit der Erstellung eines neuen Flyers über unsere NABU Gruppe begonnen. Diese wurden heute von der Druckerei geliefert. Parallel dazu wurden die „Lagerbestände“ gefüllt, damit wir auch dieses Jahr wieder viele schöne Dinge, wie z.B. Plüschtiere, Ansteckpins und Broschüren, auf dem Bauernmarkt anbieten können. Außerdem wurden unsere Bestände an Luftballons wieder aufgefüllt und neue Werbeanhänger für diese gedruckt. Natürlich wurden auch Einsatzpläne erstellt, damit am Stand immer genügend Ansprechpartner anwesend sind und auch der Auf- und Abbau will natürlich organisiert sein. Viel Arbeit steckt in der Vorbereitung solch einer Veranstaltung. Jetzt hoffen wir, dass das Wetter mitspielt und wir viele Besucher auf dem Frankenthaler Bauernmarkt begrüßen dürfen.

Zehn Jahre Sumpfschildkrötenprojekt

Die Europäische Sumpfschildkröte galt in Rheinland -Pfalz, ebenso wie in den meisten deutschen Bundesländern, als ausgestorben. 2006 begann der NABU-RLP mit den Vorbereitungen des Wiederansiedlungsprojektes. „Zehn Jahre Sumpfschildkrötenprojekt“ weiterlesen

Pflaumenwiese ist gemäht

Gestern hat Dr. Bruder dankenswerterweise unsere Wildwuchs-Pflaumenwiese gemäht. Es war höchste Zeit und nur schwer zu bewältigen.
Die Pflaumenbäume haben wenig getragen dieses Jahr, viel wurmig oder von der Essigfliege angestochen, aber für den Privatgebrauch hat die Ernte gereicht.
Von unseren 5 Jung-Pflaumenbäumen haben zwei den Sommer nicht überlebt.
Die 10 gepflanzten Büsche für die Vogelschutzhecke sind alle angegangen und sehen gut aus, auch wenn sie noch sehr klein sind.
Die Johannisbeerbüsche sind teils abgängig und tragen nicht mehr so gut.

Kontrolle des Wanderfalkenhorstes

Am Samstag d. 20.08.2016 bestiegen Hermann und Jörn den Turm der Zwölf – Apostel – Kirche, um den Horstkasten zu inspizieren. Offensichtlich wurde der Turm in jüngster Zeit nicht regelmäßig von Wanderfalken angeflogen. Es wurden weder Speiballen noch Beutereste gefunden. Im Frühjahr wollte sich hier zwar ein junges Wanderfalkenweibchen ansiedeln, doch leider verunglückte es und ist deshalb wahrscheinlich in der freien Wildbahn nicht mehr überlebensfähig. „Kontrolle des Wanderfalkenhorstes“ weiterlesen

Keine Angst vor dem „Russischen Bär“

Beim Streifzug durch die Gerolsheimer Sandgrube stehe ich plötzlich direkt vor dem Russischen Bär (Euplagia quadripunctata aus der Familie der Bärenspinner). Schnell und unerschrocken zücke ich meine schussbereite Kamera und drücke mehrmals ab.
Dieser tagaktive Nachtfalter hat eine Flügelspannweite von sechs cm, und ist damit so groß wie der Admiral und das Tagpfauenauge. Seine schwarzen Vorderflügel haben ein weißes Streifenmuster, das jeweils vorn außen ein auffälliges „V“ bildet, und die orangeroten Hinterflügel verdecken, die mit schwarzen Punkten gezeichnet sind. Mit seinem Saugrüssel nimmt der Falter Nektar der Blüten verschiedener Pflanzen auf, bevorzugt die des Wasserdostes. Auf dem  Wipfel einer Robinie sitzt  der Vogel des Jahres 2016 und lässt sich von meiner Anwesenheit und meinen Aktivitäten nicht stören.

Gänseküken im August

Am 07.08.2016 beim morgendlichen Sonntagsspaziergang um den Roxheimer Altrhein treffen Gertrud und ich zu unserer Verwunderung auf eine Nilgansfamilie mit acht frisch geschlüpften Gösseln. Eigentlich wissen wir, dass die Nilgänse schon im zeitigen Frühjahr, früher als all die anderen bei uns lebenden Gänse, ihre Küken führen. Sollte es sich hier um eine Zweitbrut handeln?

Dass wir am Altrhein auch noch ein Exemplar des Schmetterlings Waldbrettspiel entdecken konnten, war für uns die nächste Überraschung.

Unerwarterter Besuch

„Komm einmal her, hier sitzt was am Fenster“ ruft meine Frau. Folgsam, wie fast immer, wuchte ich mich aus meinem bequemen Sessel und entdecke eine grüne Langfühlerschrecke die außen an unserer Balkonfensterscheibe sitzt. Ihre Körperlänge schätze ich auf 2 cm.Die haardünnen Fühler weisen jeweils mehr als die doppelte Körperlänge auf. Über den Rücken verläuft ein gelbrauner Längsstrich. Vom Facettenauge aus zieht sich seitwärts ein feiner weißgelber Strich bis über das Halsschild. „Unerwarterter Besuch“ weiterlesen

Begegnung mit einem Edelfalter

In der letzten Juliwoche darf ich eine schöne Zeit in Breitnau im Schwarzwald verbringen. Bei angenehmer Temperatur schreite ich auf einem auf 1000 Höhenmeter gelegenen Wanderweg dahin. Plötzlich entdecke zu meinem Erstaunen einen größeren Schmetterling, der mein Hosenbein als Rastplatz nutzt. Sofort stoppe ich meine Schritte, um den Falter nicht zu verjagen und um ihn zu identifizieren. Schnell kann ich ihn als den „Großen Schillerfalter“ (Apatura Iris) bestimmen. Dieser zu den Edelfaltern gehörende Schmetterling hat eine respektable Spannweite von 7 cm. „Begegnung mit einem Edelfalter“ weiterlesen