Pfälzer Schafsnasen auf der Apfelwiese

Gestern, am Samstag den 04.04.2026, haben Monika und ich eine Pflanzaktion auf unserem Grundstück bei Freinsheim, unserer „Apfelwiese“ durchgezogen. Wir haben drei Apfelbäumchen gesetzt, und zwar von einer alten gebietstypischen Sorte mit dem schönen Namen „Pfälzer Schafsnase“. Der Malus „Pfälzer Schafnase“, oder auch „Gelbe Schafnase“, ist laut Baumschule (Ritthaler) „ein großer, saftiger Herbst- und Winterapfel (Oktober bis Januar), knackig-saftig, sehr groß, gelbgrün-hellgelb, reichtragend, starkwüchsig und robust“ und erscheint uns damit sehr gut für unsere Streuobstwiese geeignet. Bis zur ersten Ernte von diesen Bäumchen wird es aber wohl noch ein paar Jährchen dauern.

So kamen die drei Bäumchen bei uns an:

Wir haben drei Pflanz-Löcher ausgehoben (in der Flucht mit den vorhandenen Bäumen und mit ausreichend Abstand), jeweils einen Stützpfahl eingeschlagen, in das Loch die Wurzeln des Setzlings eingesetzt und mit einer Mischung aus Pflanzerde und der ausgegrabenen, sehr fetten, ton-haltigen Erde gemischt, das ganze mit den Füßen festgetreten, mit einer Baumscheiben-Abdeckung und mit Rindenmulch bedeckt und einen Gießring um die Baumscheibe angelegt:

Dann ging es weiter mit reichlich Wässern, die Bäumchen mit Weißanstrich schützen, anbinden und mit Verbiss-Schutz einwickeln. Schon fertig! So sahen die drei Bäumchen zum Schluss aus:

Damit kommt jetzt wieder frisches Leben in die Apfelproduktion auf der Wiese, auf der viele der alten Bäume das Ende ihres Lebenszyklus längst erreicht haben, und nachdem uns zuletzt auch einige junge Bäumchen dort eingegangen sind, zum Teil wohl wegen Schafs- oder Reh-Attacken, und/oder zum Teil wohl auch wegen zu großer Hitze und Trockenheit im Sommer.

Was gab es sonst noch so auf der Apfelwiese?

Es blüht schon sehr hübsch auf der Wiese. Die vielen kleinen gelben Blümchen kennt meine App als Scharbockskraut (Ranunculus ficaria):

Dann haben wir noch dieses Mauseloch entdeckt, mit vielen leer-gefutterten Walnussschalen davor:

Bei diesem Vogelhäuschen muss unten die Vorderwand neu eingesetzt werden, dann wäre es wieder bewohnbar: 

Zum Schluss nochmal ein Überblick über die Apfelwiese. Die Pfeile zeigen die Lage der drei neuen Bäumchen. Bei einer Reihe von weiteren Bäumen haben wir zum Schluss auch noch den Weiß-Anstrich erneut. Wir fanden, dass die Wiese ingesamt gut dasteht, und freuen uns jetzt auf unser geplantes „Apfelblütenfest“ dort in drei Wochen.


Nachtrag am 10.04.2026

Inzwischen ist der Wiedehopfkasten, in dem Stare wohnen, wieder repariert, und die Apfelbäume auf der Wiese fangen an zu blühen:

Pflanzaktion auf dem neuen Grundstück

zwischen Freinsheim und Weisenheim am Sand – am Sauborngraben, nahe der Apfelwiese, wir nennen das „Grundstück Oberholz“ nach dem Vorbesitzer.

Hier haben wir ( Manfred, Monika, Moni und Lukas) 4 Obstbäume gepflanzt: drei Williams Christ Birnbäume und eine Elsbeere. Zum Fahrradweg hin haben wir eine Vogelschutzhecke angelegt mit Weissdorn, Kornelkirsche, Schlehe, Felsenkirsche und Pfaffenhütchen. Das Ganze konnten wir bei sonnigem, trockenen, kalten Wetter am 26. November erledigen.

Es wird noch eine weitere Pflanzung dort im März stattfinden, nämlich die drei Aprikosenbäume, die sich Heiko gewünscht hat.

Manfred und Lukas haben anschließend noch das Grundstück auf der „Sauhalt“ gepflegt – dort sind leider die drei jungen  Birnbäume der Trockenheit zum Opfer gefallen. Moni und ich haben derweil auf der Pflaumenwiese noch Schlehe und Weissdorn bei der Vogelschutzhecke nachgepflanzt. Noch sieht alles kümmerlich aus, hoffen wir auf ein gutes Jahr mit genug Niederschlag und Pflege, daß aus dem Gepflanzten stattliche Bäume und Büsche werden!

 

Die Vogelschutzhecke
Die Baumreihe
Moni zeigt auf das Pflanzergebnis
Die Nachpflanzung auf der Pflaumenwiese

Schwanenblume

Gestern haben wir: Manfred, Monika und drei NAJUler: Elias, Fabian und Lukas unter Hermanns Anleitung die „Schwanenblume“ wieder angesiedelt.
Hermann, der Initiator und Spender der 30 Wasserpflanzen führte uns ins renaturierte Isenachgebiet in Mörsch. Dort haben wir mit Spaten, Gummistiefen und Wathose ausgerüstet – innerhalb einer Stunde die rosablühende Schwanenblume – auch fälschlicherweise Blumenbinse genannt – in die Erde im Wasser gebracht.
Zum krönenden Abschluss kamen auch noch 2 Schwäne vorbei und begutachteten unser Werk.
Sicher folgen noch weitere Fotos dieser Aktion.
Dank an Hermann und seine Idee!!!

Obstbaumpflanzung

Heute haben wir auf den NABU-Wiesen beim kleinen Wald und an der Isenach drei Obstbäume gepflanzt. Nachdem Hilmar und Manfred die Bäumchen mit dem Gator in Weisenheim abgeholt hatten, trafen wir uns an den NABU-Garagen. Wir versorgten uns dort mit den nötigen Werkzeugen und Hilfsmitteln und schritten dann zur Tat. In einer Stunde war alles fachgerecht erledigt, die Bäumchen eingegraben, biologisch gedüngt, mit Pflöcken abgestützt, mit Maschendraht vor Verbiss geschützt und der Gießrand mit Wasser befüllt. Jetzt hoffen wir, dass sie gut anwachsen und eine Bereicherung im Biotop bilden. Sicher werden wir uns im Sommer noch oft um ausreichende Wasserzufuhr kümmern müssen.

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