Zwergfledermaus befreit

Heute bekam ich einen Anruf aus einem Haus am Albrecht-Dürer-Ring. Dort hatte sich eine Fledermaus ihren einen Flügel in einem Spalt zwischen Wand und Rauchmelder eingeklemmt.

Die Fledermaus hängt im Spalt zwischen Rauchmelder und Wand fest.

Mit Gartenhandschuhen bewaffnet nahm ich die Fledermaus vorsichtig, zog sie leicht weg, bis ich die Stelle erkennen konnte, wo das arme Tier eingeklemmt war. Mit etwas Kraft wurde nun der Spalt durch Hebeln am Rauchmelder vergrößert, bis ich die Verklemmung leicht lösen konnte. Ein kleiner Karton stand schon bereit, wo die Fledermaus auf weichem Küchenkrepp Platz nahm. Deckel zu – nun konnte sich das Tier erst einmal wieder beruhigen.

Wie sich herausstellte, war das schon der 3. Vorfall an genau diesem Rauchmelder – Evelyn kann davon berichten.
Um nun einen 4. Vorfall abzuwenden, nahm ich den Rauchmelder erst auseinander und schraubte den Halter ordentlich fest an die Wand an, so dass es jetzt keinen Spalt mehr gibt.
Anschließend fuhr ich mit der Fledermaus zum Kleinen Wald und setzte das Tier an einem Baumstamm am NABU-Weiher ab.

da hängt sie nun – die Fledermaus, an unbekannter Stelle, jedoch in Freiheit

Nun kann sie an schönerer Stelle ihr Fledermausleben weiterführen.
Manfred Becker

Wieder Fledermaus in Hochhausflur verirrt

Im September 2015 wurde ich von einem aufmerksamen Bewohner eines Hochhauses am Albrecht-Dürer-Ring alarmiert. Eine Fledermaus war durch ein offenes Fenster in einen der Flure eingeflogen und saß nun auf der Brandschutzsirene gegenüber seiner Wohnungstür. Besorgiserregend war, dass sie diesen Platz auch nachts nicht verlassen hatte. Wie ich bald feststellte, hatte sich das Tier offenbar irgendwie in den Spalt zwischen der Sirene und der Wand eingeklemmt. Erst nach längeren Bemühungen gelang es, sie zu befreien, und ich nahm sie in einem mitgebrachten Schuhkarton mit nach Hause, wo ich sie mit Wasser und Mehlwürmern versorgte. Da sie keinerlei Anstalten machte zu fliegen, war ich sehr besorgt, dass sie verletzt sein könnte und vereinbarte schon einen Termin mit einem Tierarzt, um zu prüfen, ob vielleicht ein Knochen an ihrem Flügel gebrochen sei. „Wieder Fledermaus in Hochhausflur verirrt“ weiterlesen

Fledermauskästen-Inspektion

Am Donnerstag, dem 14.09.2017 haben Moni und ich unsere Fledermauskästen (nur die Raumkästen) am Kräppelweiher und im Kleinen Wald inspiziert. Wir wollten sehen, ob sie in diesem Sommer benutzt worden waren. Es ist auch durchaus so, dass unsere Kästen sich bei der Tierwelt einer gewissen Beliebtheit erfreuen. Nur sind es nicht die Arten, für die wir in unserer menschlichen Überheblichkeit die Kästen bestimmt haben. Am Kräppelweiher fanden wir 2 Kästen vollgestopft mit Moos, Gras und Blättern, in dem ersten haben wir ein wenig herumgestochert, bis 2 ungehaltene Gartenschläfer den Kasten fluchtartig verließen. Sie waren jedoch so höflich, uns nicht ins Gesicht zu springen, der erste eilte den Stamm hinab, der zweite rettete sich auf einen Ast etwas höher hinauf. Wir waren unsererseits so höflich, ihr angenehmes Nest nicht zu zerstören und haben den Kasten wieder geschlossen. Den zweiten Kasten mit einem solchen Nest haben wir dann sofort wieder zugemacht, der dritte war leer.
Im Kleinen Wald fanden wir in einem Kasten eine große Menge Puppenhüllen, die zugehörigen Schmetterlinge waren wohl schon ausgeschlüpft und hatten den Kasten längst verlassen, aber auch einige wenige tote Schmetterlinge (2 große, vielleicht Schwammspinner) und 2 tote behaarte Raupen. Dazu eine große Menge Kot, vermutlich von den Raupen, deren verschiedene Entwicklungsstadien hier dokumentiert waren. Jedenfalls war es kein Fledermauskot. In 2 weiteren Kästen fanden wir wieder Raupenkot und Vogelkot, im vierten war wieder ein Nest, ähnlich dem vorher gefundenen Gartenschläfernest, auch dieses ließen wir ungestört.
Leider haben wir keine Fotos gemacht, das Wetter war so unangenehm, dass wir zusahen, zügig fertig zu werden.

Nistkästen im Kleinen Wald gereinigt

Foto: Jörn Weiß - Fledermauskot

Flederkot11022016

Heute habe ich alle Nistkästen im kleinen Wald sauber gemacht. Dabei habe ich auch die Fledermauskästen die wir im letzten Jahr rund um die Streuobstwiese gehängt haben kontrolliert.

Während in zwei Kästen nur Vogelkot zu finden war, waren in den anderen beiden ganz viel Fledermauskot zu finden, was darauf schliessen läßt das diese Kästen letzten Sommer belegt waren 🙂

Fledermaus im Hochhausflur

Fledermaus in Notlage
Fledermaus in Notlage

Am Dienstag, dem 08.09.2015 erreichte ein Hilferuf – erst telefonisch, dann per Mail – Heiko Weissgerber bei der Servicestelle des NABU-Frankenthal. Im Flur des 5.OG eines Hochhauses im Albrecht-Dürer-Ring hatte sich eine Fledermaus einquartiert. Das ist zwar an sich nichts Ungewöhnliches, besonders um diese Jahreszeit, in der die Fledermäuse gerne herumschwärmen, um ihre nähere und weitere Umgebung zu erkunden und dabei auch gelegentlich in Wohnhäuser einfliegen. Normalerweise genügt es dann, ein Fenster weit zu öffnen, damit die Tiere spätestens am Abend den Raum wieder verlassen. In diesem Fall hatte sich die Fledermaus aber anscheinend zwei Tage lang nicht von der Stelle bewegt, sie blieb die ganze Zeit an die Sirene der Brandmeldeanlage geklammert. „Fledermaus im Hochhausflur“ weiterlesen

Verleihung der Plakette „Fledermäuse willkommen“ in Mörsch

Evelyn und Pfarrer MühlHeute habe ich in der Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch zum Ende des Gottesdienstes die Plakette „Fledermäuse willkommen“, die dazugehörige Urkunde und ein Fledermausbuch an Herrn Pfarrer Mühl übergeben. „Verleihung der Plakette „Fledermäuse willkommen“ in Mörsch“ weiterlesen

Fledermäuse willkommen – in Mörsch!

Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch
Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch

Im Dachstuhl der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche in Mörsch versammelt sich jeden Sommer ein Damen-Club von Breitflügelfledermäusen zu einer gemeinsamen „Wochenstube“. Dort bringen sie ihre Kinder zur Welt und ziehen sie gemeinsam auf – vermutlich schon seit sehr vielen Jahren / Jahrzehnten. In menschlichen Beobachterkreisen ist das Quartier seit 1998 bekannt und wurde seitdem in unregelmäßigen Abständen kontrolliert. Da gerade Breitflügelfledermäuse sehr ortstreu sind, wird es bis heute immer wieder aufgesucht. „Fledermäuse willkommen – in Mörsch!“ weiterlesen

Ziegenmelkerexkursion 27.06.2014

Über 20 Personen fanden sich zu dieser Exkursion in den Wald zwischen Haßloch und Geinsheim ein. Dieter Hoffmann aus Harthausen führte uns nach einer ausgiebigen Einleitung zu einer Stelle im Wald wo zunächst nur Singdrossel und Rotkehlchen zu hören waren. „Ziegenmelkerexkursion 27.06.2014“ weiterlesen

Mitmachen: Fledermauszensus in Rheinland-Pfalz


Pressedienst des NABU Rheinland-Pfalz
Redaktion: Cosima Lindemann
Telefon: 06131/140 39-29 • Fax: 06131/140 39-28 • E-Mail:
Cosima.Lindemann@NABU-RLP.de
Frauenlobstr. 15-19 • 55118 Mainz


 

P R E S S E D I E N S T – – – – – Nr. 11/14 – – – – – 24.06.2014


 

NABU Rheinland-Pfalz startet große Fledermaus-Zählaktion am letzten Juni-Wochenende

In diesem Jahr möchte der NABU Rheinland-Pfalz eine ganz besondere Fledermausaktion starten: Den Fledermauszensus in Rheinland-Pfalz.

Bestandsschätzungen von Fledermäusen sind sehr schwierig, da die nachtaktiven Tiere meist sehr unauffällig leben. Auch über Fledermausarten, die fast ausschließlich an Gebäuden leben, ist nur wenig bekannt und doch mehren sich die Hinweise, dass es an einigen Stellen Rückgänge der klassischen „Gebäudefledermäuse“ gibt. „Mitmachen: Fledermauszensus in Rheinland-Pfalz“ weiterlesen

Nachbarschaftshilfe

Dschung1 Dschung2Vor einigen Tagen hat mich eine Bewohnerin unserer Strasse um Hilfe gebeten.

Sie hatte bereits im letzten Jahr einen Fledermauskasten erworben und leider bis jetzt noch niemenaden gefunden der ihn Ihr aufhängt. Deshalb bat sie mich darum und diesem Wunsch bin ich gerne nachgekommen.

Bei dierser Gelegenheit habe ich dann auch noch ein Insektenhotel aufgehängt. Bleibt zu hoffen, das sowohl die Fledermäuse als auch die Insekten die neuen Quartiere finden und nutzen werden.

Freinsheim: Pflaumenwiese, Apfelwiese, Naturbeobachtungen

Heute habe ich bei meinem Rundgang auf der Pflaumenwiese und Apfelwiese die Blütenpracht der wilden (verwilderten) Zwetschge bewundert. Die Knospen von Quitte und Birne und Johannisbeeren brechen auf, es blühen die Mandelbäume und das Gras wächst, die Weide grünt so grün…

Der Clou war heute, daß zwei Störche (!!) über die Apfelwiese flogen, sie halten sich zur Zeit im Erpolzheimer Bereich auf. Ich habe mein erstes Gartenrotschwänzchen gesehen UND die erste Fledermaus in der Dämmerung –  wie sie ihre Haken schlug.

Hier ein Bild vom Weg an der Apfelwiese.DIGITAL CAMERA

Erste Fledermaus Willkommen Plakette in Frankenthal verliehen

Fledermaus WillkommenNABU verleiht Plakette an Erkenbert-Schule

Am heutigen Mittwoch wurde zum ersten Mal in Frankenthal im Rahmen der Aktion „Fledermaus willkommen“ eine solche Auszeichnung an die Erkenbert-Grundschule verliehen. Hierbei wurde anerkannt, das bei der Renovierung des Schulgebäudes Rücksicht auf das unter dem Flachdach der Schule befindliche Sommerquatier der Zwergfledermaus genommen wurde. Unter anderem wurde unmittelbar unter dem Dachvorsprung ein rauherer Verputz benutzt, damit die Fledermäuse sich besser in Ihr Quartier begeben können.

Die Verleihung wurde durch Cosima Lindemann, Projektleiterin Fledermaus willkommen beim NABU-RLP, durchgeführt. Voller Stolz nahm Rektor Thomas Koschant unter den Augen seiner Schülerinnen und Schülern sowie des Lehrerkollegiums die Auszeichnung entgegen.