Pflegearbeiten auf der Apfelwiese

Am Samstag, dem 23. November hat sich unser Pflegetrupp bestehend aus : Manfred, Monika, Theo, Lukas und Wilfried auf der Apfelwiese 5 Stunden lang ausgetobt.

Jeder hatte seinen Job: Manfred hat den alten Apfelbäumen mit der Kettensäge einen radikalen Verjüngungsschnitt verpasst. Theo hat mit dem Freischneider die Randstreifen bearbeitet und um die Bäume herum frei geschnitten. Lukas war mit dem Allmäher beschäftigt und hat die Feinarbeitenen erledigt, die nach dem Mulchen von Dr. Bruder stehen geblieben sind. Wilfried hat sich der Jungbäume angenommen und die Baumscheibe gesäubert, mit Rindenmulch abgedeckt und ganz profihaft im Schutzanzug die Stämme mit Rindenschutz angestrichen. Na, und die 2. Vorsitzende hat Zweige aufgelesen…aber was für welche und welche Mengen!

So sah die Apfelwiese VORHER aus. Lukas am Gator
links Lukas mit Allmäher, hinten Theo mit Freischneider,rechts Manfred mit Kettensäge

Lukas wird vom Allmäher um den Baum gezogen
Wilfried im weissen Schutzanzug streicht die Rinde der Jungbäume mit Bio-Baumanstrich
Monika hat zwei so Berge mit Ästen und Zweigen zusammengetragen
Schlussfotos

Es hat allen Spaß gemacht!!

Exkursion zum Silbersee

Bei fast perfektem Veranstaltungswetter nahmen heute knapp 20 Personen an der gemeinsamen Exkursion des NABU Frankenthal und des NABU Worms teil. Während die Gesamtzahl der Vögel noch sehr gering war, gab es doch das ein oder andere Highlight, wie z.B. mehrere Löffelenten, zwei Spießenten oder Eisvogel, zu bestaunen. Alles in allem zwei tolle Stunden mit tollen Leuten. Hat Spaß gemacht.

Bundesvertreterversammlung des NABU in Berlin

Als Delegierter des LV RLP nehme ich heute und morgen an der BVV in Berlin teil. Beginn heute mit einem Grußwort von Bundesumweltministerin Svenja Schulte. Mal sehen was die zwei Tage so bringen. Unter anderem wird ein neues Präsidium gewählt. Heute Abend dann noch die Feierlichkeiten zu 30Jahre Mauerfall.

Nistkastenreinigung mit Überraschungen

Gestern reinigten wir im Wasserwerk Nord die im Frühjahr in Kooperation mit den Stadtwerken gehängten Nistkästen. Zu unserer Überraschung schliefen in gleich zwei Nistkästen Gartenschläfer. Dieser nahe Verwandte des Siebenschläfers ist mittlerweile auch stark im Bestand bedroht. Die beiden Bilche hatten aber noch nicht ihren Winterschlaf angetreten, dazu fehlte noch das entsprechende Nest und vor allem waren sie noch sehr „mager“ . Dies dürfte sich aber die nächste Zeit ändern 😉

In einem weiteren Nistkästen hatte ein Zaunkönig sein Kugelnest gebaut, was ich so auch noch nicht gesehen hatte. So schön das Nest anzusehen war, war es aber betrüblich das der kleine König mehrere Plastikfäden in seinem Nest verbaut hatte, was schnell hätte zu Probleme führen können. In dem Fall war aber wohl alles gut gegangen.

Alles in allem wieder mal ein aufregender Vormittag und für mich meine ersten beiden Bilche in einem Nistkasten.

Insektenfreundliche Steinkauzröhre

Moni und ich staunten nicht schlecht beim Reinigen von den letzten Steinkauzröhren dass eine wieder Untermieter hatte. Nachdem an diesem Standort vor drei Jahren bereits einmal ein Honigbienenvolk sich heimisch fühlte, waren es diesmal Hornissen, die die Röhre für Ihre Bedürfnisse umgestaltet hatten. Natürlich rührten wir die Röhre nicht N, sondern erfreuten uns am vorhandenen Flugbetrieb 🙂