Kontrolle des Wanderfalkenhorstes

Am Samstag d. 20.08.2016 bestiegen Hermann und Jörn den Turm der Zwölf – Apostel – Kirche, um den Horstkasten zu inspizieren. Offensichtlich wurde der Turm in jüngster Zeit nicht regelmäßig von Wanderfalken angeflogen. Es wurden weder Speiballen noch Beutereste gefunden. Im Frühjahr wollte sich hier zwar ein junges Wanderfalkenweibchen ansiedeln, doch leider verunglückte es und ist deshalb wahrscheinlich in der freien Wildbahn nicht mehr überlebensfähig. Seither wurde kein Wanderfalke am Kirchturm gesichtet. Die Sandeinlage des Horstkastens war mit einer verbackenen Taubenkotschicht bedeckt. eine flache Brutmulde mit spärlichem Nistmaterial zeigte an, das hier ein furchtloses Taubenpaar den Wanderfalkenhorst als Kinderzimmer benutzte. Der Taubenkot wurde zwar entfernt, aber ratsam ist es, die Sandeinlage im Winter auszuwechseln und den Kasten mit Adapt einzusprühen, um Zecken und Milben, die einer eventuellen Falkenbrut gesundheitliche Schäden zufügen könnten, zu bekämpfen. Jörn, der erstmals auf den Turm war, genoss die herrliche Aussicht und staunte über das viele Grün in und um Frankenthal. Ja, für ein Wanderfalkenpaar ist dieser Turm  ein 1A Brutplatz, mit Blick zu den Bergen der Haardt bis zu den Bergen des Odenwaldes. Es gibt zudem ein üppiges Nahrungsangebot an Tauben, die zwar nicht gebraten sind, aber ihnen fast in den Mund bzw. in den Schnabel fliegen.

Die Nistkästen Für Dohlen sowie für Mauersegler wurden auch in diesem Jahr noch nicht angenommen. Im  Frühling 2017 sollte nochmal die Klangatrappe eingesetzt werden, um die  Mauersegler auf die guten Nistplätze aufmerksam zu machen.